Nachrichten

Montag, 11. Dezember 2017 · bedeckt  bedeckt bei 6 ℃ · Kinder schmückten den Christbaum im Bürgerhaus211.939,52€ Bundesförderung für die Lebenshilfe SaarVon Planung bis Übergabe – Immer mit dem Energieberater

Facebook Twitter Google+ Instagram RSS Feed

Kreise und Kommunen unterstützen Tierheime

Die Landkreise Neunkirchen, St. Wendel und der Saarpfalz-Kreis haben einen Konsortialvertrag zur Unterstützung der Tierheime in Niederlinxweiler und in Homburg unterzeichnet.

In den kommenden Tagen wird der Vertrag durch die beteiligten 22 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister unterzeichnet.

Mit dem Konsortialvertrag werden die Tierheime finanziell unterstützt. Hintergrund ist die Finanznot der beiden Einrichtungen in St. Wendel und Homburg. Die Städte und Gemeinden sind aufgrund ihrer ordnungspolizeilicher Zuständigkeit eingebunden. Wegen der finanziellen Engpässe haben auch die Landkreise Verantwortung übernommen.

Die Verhandlungen zur Ausgestaltung des Vertrages zwischen den drei Landkreisen und den 22 Kommunen, dem Landestierschutzbeauftragten und dem Vorstand des Deutschen Tierschutzbund Landesverband Saarland e.V. führte der Landrat des Landkreises Neunkirchen Sören Meng. „Der geschlossene Vertrag ist ein wichtiger Beitrag zum Erhalt der beiden Tierheime. Hiermit würdigt die kommunale Seite die Arbeit der Tierheime und bekennt sich zum Tierschutz“, erläutert Landrat Meng. „Diese wichtige Vereinbarung ist nicht nur ein eindeutiges Bekenntnis für den Erhalt der beiden Tierheime, sondern auch ein gutes Beispiel interkommunaler Zusammenarbeit unter der Beteiligung von 22 Städten und Gemeinden sowie dreier Landkreise“, ergänzt der St. Wendeler Landrat Recktenwald. „Darüber hinaus ist dieses Projekt ein richtungsweisendes Modell praktizierter interkommunaler Zusammenarbeit zwischen Kreisen, Kommunen und weiterer Einrichtungen, bei dem insbesondere die übergreifende koordinierende Rolle der Kreise deutlich sichtbar wird“, betonte der Landrat des Saarpfalz-Kreises Dr. Theophil Gallo.

Mit dem nun unterzeichneten Vertrag erhalten die beiden Tierheime von den jeweiligen Kommunen bis zu 0,30 Euro pro Einwohner im Jahr. Die Landkreise unterstützen mit jeweils 10.000 Euro jährlich im Rahmen ihrer freiwilligen Leistungen. Die Tierheime nutzen die Gelder zur Finanzierung des laufenden Unterhalts. Auch eine Bedarfszuweisung seitens des Innenministeriums wurde in Aussicht gestellt. Gemeinsam mit dem saarländischen Umweltminister Reinhold Jost wurde sich darauf geeinigt, dass weitere Verhandlungen hinsichtlich der künftigen Ausgestaltung der Zusammenarbeit und Finanzierung der beiden Einrichtungen erfolgen werden. Wie alle Beteiligten betonten, sei dieser Vertrag ein wichtiger, erster Schritt. Da das Land im Koalitionsvertrag seine Moderatorenrolle für die Sicherstellung der weiteren Finanzierung der Tierheime angekündigt hat, gehen die Beteiligten davon aus, dass das Ministerium die Gespräche für die Folgeregelung ab 2018 federführend in Angriff nehmen werde.

Titelbild:
Die Landräte Udo Recktenwald, Sören Meng und Dr. Theophil Gallo (erste Reihe v.l.n.r.) unterzeichneten als ersten Akt gemeinsam mit den Vorständen der beiden Tierschutzvereine Marion Schinkmann-Heppekausen (Tierschutzverein Homburg-Saar und Umgebung e.V., 2. Reihe r.) und Dirk Walter (Tierschutzverein Neunkirchen Saar und Umgebung e.V., 2. Reihe links) sowie dem Landestierschutzbeauftragten Dr. Hans-Friedrich Willimzik (2. Reihe Mitte) und Beatrice Speicher-Spengler vom Deutschen Tierschutzbund Landesverband Saarland e.V. (2. Reihe 2.v.l.) den Konsortialvertrag im Ottweiler Landratsamt.

 

PM: Pressestelle SPK

Kommentare

Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Kommentar schreiben

Zu diesem Artikel können keine Kommentare mehr abgegeben werden.

St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017