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Landrat rät zum sorgsamen Umgang mit Trinkwasser

„Wasserhahn auf – Wasser fließt“. So sind es auch die Bürgerinnen und Bürger im Saarpfalz-Kreis gewohnt.

Logische Folge der noch immer anhaltenden Hitze- und Trockenperiode ist auch der steigende Verbrauch von Trinkwasser. Von Trinkwasser-Knappheit in der Region kann man jedoch nicht sprechen. Das bestätigen auch die Stadtwerke Homburg.

Dennoch rät Landrat Dr. Theophil Gallo zu einem verantwortungsvollen und bewussten Umgang mit dem Rohstoff Wasser: „Wir dürfen Wasser nicht als eine unerschöpfliche Ressource ansehen. Wasser ist ein kostbares Gut und durch nichts zu ersetzen. Gerade jetzt sollten wir weniger großzügig und schon gar nicht verschwenderisch mit Wasser umgehen.“

Wo lässt sich Wasser wohl ohne größere Probleme einsparen? Im Haushalt sollte man darauf achten, dass der Wasserhahn nicht unkontrolliert aufgedreht bleibt, auch die Duschzeit unter laufendem Wasser kann beispielsweise herabgesetzt werden. „Den Garten tagsüber zu bewässern, macht wenig Sinn, da das Wasser sofort verdunstet“, sagt Umweltexperte Dr. Gerhard Mörsch, Geschäftsbereichsleiter Regionalentwicklung/Biosphäre Bliesgau im Saarpfalz-Kreis, und schlägt vor, sich auf das Notwendigste bei der Bewässerung in den späten Abendstunden zu beschränken.

„Der Grundwassersee in unserer Region, aus dem das Trinkwasser bezogen wird, ist relativ voll. Entscheidend für den Pegelstand ist hier die Zeit von Oktober bis ins Frühjahr. Dann füllen sich bei beständigem Regenfall die Grundwasserspeicher. Heftige Platz- oder Gewitterregen, wie wir sie schon in diesem Sommer hatten, tragen übrigens nicht zur Grundwasserbildung bei. Dieses Wasser fließt einfach ab – in die Kanalisation, in Bäche und Flüsse. Bleibt es nach einem sehr trockenen Sommer auch im folgenden Herbst und Winter extrem trocken, kann es durchaus zu einer Trinkwasserknappheit kommen“, erklärt Dr. Mörsch.

Daher ist es Landrat Dr. Gallo ein besonderes Anliegen, die Bürgerinnen und Bürger im Saarpfalz-Kreis für das Thema Wasser zu sensibilisieren: „Wo wir den Wasserverbrauch einschränken oder reduzieren können, sollten wir es tun. Das entspricht auch auf ganzer Linie den Nachhaltigkeitsbemühungen in unserem Biosphärenreservat Bliesgau.“

 

PM: Pressestelle SPK

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