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Lebensmittelforscher und Professor für Ernährungslehre

Am 5. und 12. August 2014 bot die Verbraucherzentrale an der Universität des Minisaarlandes „Studiengänge“ der besonderen Art an.

Das Minisaarland ermöglicht Kindern und Jugendlichen in den Sommerferien ein spielerisches Nachempfinden des sozialen, wirtschaftlichen und politischen Lebens. In diesem Jahr fand die dreiwöchige Veranstaltung in der Friedrich-Schiller-Schule in Heusweiler statt.

Am Dienstag, 5. August 2014, standen mehrere Themenschwerpunkte im Hörsaal der Verbraucherzentrale auf dem Programm.  Zunächst erkundeten die Kinder und Jugendlichen in einer Erlebnis-Ausstellung, wie viel Zucker in Erfrischungsgetränken enthalten ist. Teilweise stecken in einer 0,5 Liter-Flasche umgerechnet  8 bis 21 Stück Zuckerwürfel.  Für besondere Recherchen teilten sich die Kinder in Gruppen auf. Ein Team führte beispiels-weise bei anderen Besuchern eine Umfrage zum Trinkverhalten durch und wertete diese aus. „Erstaunlich war, wie wenige Kinder wussten, wie viel sie am Tag trinken“, so Theresia Weimar-Ehl vom Energie- und Ernährungsteam der Verbraucherzentrale.

Ein weiteres Miniprofessoren-Team forschte in Sachen  „Farbstoffe in Lebensmitteln“. Die Kinder untersuchten eine Packung Schokolinsen auf den Farbstoff-Gehalt und diskutierten die Auswirkungen auf die Gesundheit. Yvonne Schmieder, Fachjuristin bei der Verbraucherzentrale, hatte sich ein anderes Thema vorgenommen. Sie hatte ein Quiz vorbereitet mit dem Titel „Richtig telefonieren mit dem Handy“. Spielerisch entdeckten die Kinder viel Wissenswertes, wie man finanzielle Gefahren beim Handy-Telefonat umgeht. Eine weitere Entdecker-Gruppe sagte der Lebensmittelverschwendung den Kampf an. Gemeinsam erarbeiteten die Kinder Konzepte, wie man Lebensmittel richtig lagert und verbraucht. Dabei wurde auch die Problematik des Mindesthaltbarkeitsdatums kontrovers diskutiert.

Am Dienstag, 12. August 2014 stand das Thema „Werbung und Süßigkeiten“ auf dem Studienprogramm. Zunächst erkundeten die Kinder in einem Film, wie stark gerade junge Verbraucher durch Werbung beeinflusst werden: Man kauft Lebensmittel, weil man sie fälschlicherweise für gesund hält, obwohl das Gegenteil der Fall ist. Im Anschluss folgte eine kritische Diskussion mit Frage-Antwort-Spiel. Danach bereiteten die angehenden Mini-Professoren ihre Mitmach-Vorlesung vor. Am Nachmittag öffnete die Verbraucherzentrale den Hörsaal für die Mini-Studenten. Die Vorlesung stieß bei den Zuschauern auf  großes Interesse. „Vielen Dank für diesen spannenden und interessanten Vortrag“, so die Verabschiedung einer Mini-Saarländerin.

Die Verbraucherzentrale Saar zieht eine positive Bilanz ihrer Beteiligung am Minisaarland. Geschäftsführer Jürgen Zimper: „Diese Veranstaltung bietet Kindern das gesamte Spektrum gesellschaftlichen Lebens und ist somit eine ideale Plattform zur Positionierung von verbraucherrelevanten Themen.“ Eine Beteiligung am Minisaarland 2015 ist geplant.

PM: Theresia Weimar-Ehl, Verbraucherzentrale

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