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Leserbrief zu “Wildschweinplage im St. Ingberter Stadtgebiet”

Sehr geehrte Damen und Herren, mit Interesse habe ich den Artikel gelesen. Der unaufgeregte und informative Tenor hat mir gut gefallen. Es gibt bei der Problematik allerdings einen Aspekt,

der keine Erwähnung in diesem Artikel gefunden hat. Da es sein könnte, dass Ihnen dieser nicht bekannt ist, erlaube ich mir einige Worte hierzu zu verlieren.

Ein weiterer Grund für die wachsende Wildschweinpopulation, und die damit verbundenen Probleme im Bereich Rohrbach, sind massive Störungen der Jagd. Immer wieder werden Ansitzeinrichtungen beschädigt/ zerstört, Leitern umgeworfen und ähnliches. Darüber hinaus wurden bei einer im Winter 2019/2020 angesetzten Drückjagd bei einigen Teilnehmern die Reifen ihrer Fahrzeuge zerstochen.

Auffällig werden, … aus meiner Sicht schon militant zu nennende Jagdgegner, die … gut vernetzt sind, und auch in den sozialen Medien bspw. im Vorfeld zur o.g. Drückjagd Stimmungsmache betreiben und zur Störung der Jagd aufrufen. Insofern führt (bzw. begünstigt) eine radikale Ideologie einzelner Personen dazu, dass die Allgemeinheit in Rohrbach unter den im Artikel thematisierten Problemen leidet.

Unter diesen Bedingungen ist eine reguläre Jagdausübung weder möglich noch unter Sicherheitsaspekten verantwortbar. Die Jagdstörungen haben ein solches Ausmaß angenommen, dass der Saarforst zumindest für einen sogenannten Pirschbezirk Nähe Rohrbach keine Interessenten mehr findet und versucht diesen an andere Reviere anzugliedern. Die zuständigen Behörden versuchen auch, dass unter diesen Bedingungen nicht bejagbare Flächen um Rohrbach an andere Reviere angegliedert werden. Dies ist aber nur Kosmetik, da unter den bereits ausgeführt Bedingungen auch weiterhin keine sinnvolle Bejagung möglich ist.

Ehrlicherweise muss ich zu meiner Schande gestehen, dass ich mich nicht getraut habe, dies als Kommentar unter dem Artikel zu veröffentlichen. Auch bitte ich darum, nicht (wie es sich gehören würde!) meinen Klarnamen zu nennen, da ich keine Lust auf Repressalien oder eine Hexenjagd in den sozialen Medien habe.

Mit freundlichen Grüßen
(Kontaktadresse ist der Redaktion bekannt)

………………….

Um es gleich vorweg zu sagen: Die Veröffentlichung dieses Leserbriefes erfolgte nicht, um jetzt irgendwelche wüsten Kommentare zu provozieren. Über das Thema Jagd “an sich” dürfte sich für wüste Debatten im Netz auch anderswo genug Platz finden. NACHTRAG: Zu diesem Leserbrief werden keine Kommentare veröffentlicht.

Es scheint ein interessanter Aspekt zu sein – im Artikel wird ja auch der Begriff “Stadtjäger” gebraucht.

Die Leserschaft sei voll freudiger Erwartung, denn: ‘Daher wird die Verwaltung gemeinsam mit den Ortsvorstehern sich mit den Bürgern in Form einer Videokonferenz in Verbindung setzten und mit der Unterstützung des Ordnungsamtes und mit Jagdpächtern Tipps und Anregungen geben, wie man sich vor diesen unerwünschten „Besuchern“ schützen kann.’ Sobald der Termin steht, werden wir ihn natürlich veröffentlichen.

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