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Montag, 30. Januar 2023 · Schnee  Schnee bei 1 ℃ · Heute um 19 Uhr, Preview in der Kinowerkstatt: „Unruh“ Lese-Soirée in Kulturhaus MOP2023 „Eismayer“

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Letzter Tag des diesjährigen Jazzfestivals

Heute ist der 4.  und letzte Festivaltag. Er beginnt um  18:00 Uhr mit Marc Copland & John Abercrombie, um 19:30 Uhr ist Al di Meola World Sinfonia zu sehen und hören.

Marc Copland & John Abercrombie

„Speak to Me“ haben Pianist Marc Copland und Gitarrist John Abercrombie ihre erste gemeinsame Duo-CD genannt – und das ist es, was hier passiert: Ein Dialog zweier Vollblutmusiker, die sich nichts mehr beweisen müssen, ein Dialog zweier Harmonie-Instrumente und letztlich auch ein Dialog von Musik und Musikern. Es ist ein leises, ruhiges Reden, distinguiert und tiefsinnig, heiter und leicht. Marc Copland und John Abercrombie blenden alles Überflüssige aus und lassen sich im Fluss der Melodien und Akkorde treiben, wobei sie beide die Freiräume des anderen achten und sich gleichzeitig zunutze machen. Wunderbar organisch wirkt das musikalische Zusammentreffen dieser beiden Großmeister des zeitgenössischen Jazz. Fast ist es manchmal, als würden die Musiker sich behutsam ineinander spiegeln – sodass jeder immer wieder Züge des anderen übernimmt, aber die Silhouette doch immer klar erkennbar die jeweils eigene bleibt. Besonders spannend bei so profilierten Musikern und Jazzkomponisten wird es, wenn dann doch Standards im Repertoire auftauchen. Künstler der Verwandlung und der Anverwandlung sind die beiden Musiker – und sie wirken hier in einer Weise zusammen, wie nur sie es können. Feine, ruhige Kommunikation mit enorm prägnanter Aussage – gewiss nicht nur für langjährige Bewunderer der beiden ein Jazz-Ereignis.

Al di Meola World Sinfonia

Al di Meola – guitar, Kevin Seddiki – guitar, Fausto Beccalossi – accordion, Peter Kaszas – drums

In der Kombination aus Ambition, Intelligenz und außergewöhnlicher Spieltechnik gehört Al di Meola zu den prominentesten Jazzgitarristen weltweit. Die ständige Faszination von komplexen rhythmischen Synkopen kombiniert mit provokativen lyrischen Melodien und ausgeklügelten Harmonien war schon immer das Herzstück seiner Musik. Und das während seiner gesamten gefeierten Karriere, die ihm drei goldene Alben und mehr als sechs Millionen verkaufte Tonträger weltweit eingebracht hat.

Al di Meolas Ruf als lebende Gitarrenlegende ist unumstritten. Im Alter von 19 Jahren begann seine internationale Karriere mit einem Blitzstart: Chick Corea holte Al di Meola in seine Band „Return to Forever“ – seine atemberaubende Fingerfertigkeit machte ihn zum „schnellsten Gitarristen der Welt“. Neben musikalisch Gleichgesinnten standen Stars aus Klassik und Pop – Luciano Pavarotti, Paul Simon, Phil Collins, Santana, Herbie Hancock oder Frank Zappa – mit ihm im Studio und auf der Bühne. Und auch heute, nach nahezu 30 Soloalben, zahllosen Auszeichnungen ist Al di Meola weiter auf der Suche nach neuen musikalischen Horizonten. Al di Meolas „World Sinfonia“ besteht aus Musikern aus Argentinien, Kuba und Israel. Di Meola selbst bezeichnet diese Band als die Beste seiner Karriere. Mit dem Akustikensemble verbindet er warme mediterrane Klänge mit populärem Jazz, Latin und Elementen des Tango. Er sucht ständig nach neuen Ausdrucksweisen und arbeitet kontinuierlich an seiner erstaunlichen Technik, während er immer neue Gefühlstiefe in sein Spiel einfließen lässt.

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