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Liberale Hochschulgruppe Saar kritisiert fehlenden Plan bei Linnewebers Sparabsichten

olker Linnewebers Sparvorschläge sind willkürlich und ideenlos. Es fehlt ein Plan, wie die Universität des Saarlandes in 10 Jahren aussehen soll. 
Strukturelle Sparmaßnahmen ließen sich vielmehr in der Universitätsverwaltung und durch überregionale Kooperationen in der Großregion realisieren. So könnten Veranstaltungen in weniger frequentierten Fächern vor allem mit den Universitäten in Trier und Kaiserslautern geteilt werden. Durch den Wegfall der Doppelstrukturen könnten Mittel und Lehrstühle eingespart werden, gleichzeitig aber das Fächerangebot der Uni Saar erhalten und sogar erweitert werden.  „Die Führung der Uni Saar muss sich vom isolierten Denken lösen und die Kooperationen mit anderen Hochschulen institutionalisieren und ausweiten“, so der Vorsitzende der LHG Saar Marcel Mucker. 
Gleichzeitig ist hier der AStA (insbesondere das Verkehrsreferat) der UdS gefordert, der über eine Ausweitung des Semestertickets über die Grenzen des Saarlandes hinaus zu weiteren Uni-Standorten verhandeln muss, was beispielsweise der AStA der TU Kaiserslautern bereits in umgekehrter Richtung erreichen konnte.
 
Weiterhin kritisiert die Liberale Hochschulgruppe Linnewebers Plan scharf, einzelne Lehrstühle der juristischen Fakultät zu schließen. Die Ausbildung des eigenen Juristennachwuchses, der im Landesrecht ausgebildet ist, ist eine der Hauptaufgaben des Landes. Hieran zu sparen, heißt das Bestehen des Saarlandes in Frage zu stellen.

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