Nachrichten

Dienstag, 30. November 2021 · leichter Schneefall  leichter Schneefall bei 2 ℃ · Heute: Laufen unter Flutlicht Tanzen und Sport im Verein – Das geht aktuell noch! Drei neue Relax-Bänke und fünf Sagenwege

Facebook Twitter Instagram RSS Feed

Machen auch Sie den Energie-Check!

Der Erste Beigeordnete der Gemeinde Kirkel, Bernd Weißmann, geht mit gutem Beispiel voran: Angelika Baumgardt, Energieexpertin  der Verbraucherzentrale, führte  einen Gebäudecheck bei ihm zu Hause durch.

Sie stellte dabei fest, dass sein Haus energetisch bereits auf einem sehr guten Stand ist. Im Rahmen einer Fassadensanierung wurde die aus Wärmedämmsteinen bestehende Außenwand zusätzlich gedämmt. Auch die Sonnenenergie wird bereits sowohl für die Warmwasserbereitung als auch für die Stromerzeugung genutzt. „Trotzdem gibt es immer Einsparpotenziale“, stellt Bernd Weißmann fest. „Es muss ja nicht gleich eine energetische Komplettsanierung sein.“ Oft haben kleine Maßnahmen eine große Wirkung für Geldbeutel und Umwelt: z.B. der Austausch einer alten Heizungspumpe gegen eine Hocheffizienzpumpe, die Dämmung der oberen Geschossdecke oder die schrittweise Umstellung der Beleuchtung auf LED-Leuchtmittel.

Die Energie-Checks der Verbraucherzentrale zeigen, wo diese Einsparpotenziale im eigenen Haushalt liegen. Dazu kommt ein Energieberater zum Verbraucher nach Hause und nimmt die Energiesituation mit ihm gemeinsam in Augenschein. Zusammen beurteilen sie den Energieverbrauch sowie mögliche Einsparpotenziale und identifizieren die wichtigsten Stellschrauben für eine Senkung des Verbrauchs. Nach Abschluss des Checks erhält der Ratsuchende ein Protokoll mit Handlungsempfehlungen zu den nächsten Schritten.

Die Verbraucherzentrale bietet unterschiedliche Energie-Checks an:

Der Basis-Check ist für Mieter sowie für Eigentümer und Vermieter mit bis zu sechs Wohneinheiten gedacht.  Hier geben die Energieexperten der Verbraucherzentrale Ratschläge zum richtigen Heizen und Lüften und prüfen den individuellen Stromverbrauch. Der Energieberater macht eine Bestandsaufnahme der Stromgeräte, beurteilt den Strom- und Heizenergieverbrauch und identifiziert gemeinsam mit dem Verbraucher wichtige Stellschrauben für Einsparungen.

Der Gebäude-Check ist ein Angebot für Eigentümer und Vermieter, gegebenenfalls auch für Mieter, die Einfluss auf Sanierungsmaßnahmen an der Gebäudehülle und der Haustechnik nehmen können. Der Basis-Check ist im Gebäude-Check bereits enthalten. Zusätzlich werden die Gebäudehülle (Außenwände, Fenster, Türen, Dach) sowie die Heizungsanlage (Wärmeerzeuger und Verteilsystem) unter energetischen Aspekten begutachtet. Dabei wird auch geprüft, ob prinzipiell der Einsatz erneuerbarer Energien möglich und sinnvoll ist.

Der Brennwert-Check ist für Betreiber von Brennwertkesseln gedacht, die wissen wollen, ob ihr Gerät optimal arbeitet. Brennwertkessel sind heute Stand der Technik. Sie nutzen die Wärme im Wasserdampf der Abgase und erzielen damit höhere Wirkungsgrade als beispielsweise Niedertemperaturkessel. Aus folgenden Unterlagen ist zu entnehmen, ob man einen Brennwertkessel hat: Schornsteinfegerprotokoll, Typenschild des Heizkessels, Gebrauchsanweisung. Der Brennwert-Check kann allerdings nur in der Heizperiode durchgeführt werden.

Interessierte können für den Energie-Check unter 0800 – 809 802 400 (kostenfrei aus dem deutschen Festnetz und für Mobilfunkteilnehmer) einen Termin vereinbaren.

Dank der Förderung durch das Bundeswirtschaftsministerium fällt für die Checks nur ein geringer Eigenanteil an:  für den Basis-Check 10 €, für den Gebäude-Check 20 € und für den Brennwert-Check 30 Euro. Für Hilfeempfänger sind die Checks kostenlos.

Titelbild:
Erste Beigeordneter der Gemeinde Kirkel Herr Bernd Weissmann, zusammen mit dem Geschäftsführer der Verbraucherzentrale Jürgen Zimper.

PM: Verbraucherzentrale Saarbrücken e.V.

Ein Kaffee für's Team

Spenden

Werbung

Im St. Ingberter Anzeiger werben

Tag-Übersicht

Kommentare

Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Kommentar schreiben

Zu diesem Artikel können keine Kommentare mehr abgegeben werden.

St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2021