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Machen Sie Ihr Haus fit für den Winter!

Wie können Sie in der kalten Jahreszeit Ihr Zuhause nicht nur behaglicher sondern auch sparsamer machen?

Energieberater Werner Ehl von der Verbraucherzentrale des Saarlandes gibt Tipps, wie man Energie effizient nutzt und die Energiekosten im Griff behält.

Das Wichtigste für ein gemütliches Zuhause ist die Heizung

Stellen Sie Ihre Heizung auf den tatsächlichen Wärmebedarf Ihres Haushalts ein. Häufig ist die Temperatur zu hoch gewählt, dann wird das Heizwasser viel heißer, als es nötig wäre und Sie haben einen hohen Wärmeverlust. Hinweise dazu finden Sie in der Bedienungsanleitung Ihres Heizkessels.

Packen Sie nicht nur sich, sondern auch die Rohrleitungen und Armaturen warm ein. Gerade in unbeheizten Räumen und Heizungskellern können Sie Rohre nachträglich gut dämmen und unzureichende Dämmung durch bessere austauschen.

Extratipp: Die Rohrleitung ist gut gedämmt, wenn die Dämmung etwa so dick ist wie das Rohr selbst.

Der kritische Blick auf die Heizungsanlage kann auch den Stromverbrauch senken. So können Sie bis zu 80 Prozent des Stromverbrauchs Ihrer Heizung einsparen, wenn Sie Ihre alte Heizungspumpe gegen eine neue Hocheffizienzpumpe austauschen.

Diese und alle weiteren Fragen rund um Ihre Heizung beantworten Ihnen die Energieberater der Verbraucherzentrale. In den Beratungseinrichtungen oder zum Heiz-Check bei Ihnen zuhause erhalten Sie eine persönliche Beratung mit individuelle Handlungsempfehlungen, um Ihre Heizung möglichst sparsam zu betreiben.

Fenster – die Achillesferse des wohligen Heims

Wenn es zieht, wird es kalt und unbehaglich. Meist können Sie den ungewollten Luftaustausch schon verhindern, indem Sie die Fensterflügel und die Verriegelung vom Fachmann nachstellen lassen. Wenn der Fachmann schon vor Ort ist, empfiehlt es sich, defekte sowie alte Profildichtungen prüfen und gegebenenfalls austauschen zu lassen.

Oftmals sind die Rollladenkästen undicht und nicht gedämmt. Auch dieses Einfallstor kalter Luft lässt sich nachträglich abdichten und dämmen.

Kleine Dämmarbeiten noch vor dem Wintereinbruch

Eine groß angelegte Dämmung der eigenen vier Wände veranlassen Sie besser im Frühling oder Sommer. Kleine nachträgliche Dämmarbeiten können Sie auch jetzt noch in recht kurzer Zeit umsetzen. Die Kellerdecke etwa lässt sich oft einfach von der Unterseite dämmen. Ist der Dachboden nicht beheizt, kann die oberste Geschossdecke von oben gedämmt werden.

Extratipp: Achten Sie auf gezieltes Lüften. Die relative Luftfeuchtigkeit sollte in Wohnräumen nicht dauerhaft über 60 Prozent liegen. Mit einem Hygrometer behalten Sie die Werte im Auge.

Welche individuellen Möglichkeiten des Energiesparens Sie darüber hinaus haben und viele weitere Tipps zum Thema Energie erfahren Sie von den Energieberatern der Verbraucherzentrale. Sie informieren anbieterunabhängig und individuell. Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind die Beratungsangebote kostenfrei. Mehr Informationen gibt es auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Termine zur persönlichen Beratung können unter 0800 – 809 802 400 (kostenfrei) oder direkt bei den Beratungsstützpunkten vereinbart werden.

In St. Ingbert finden die Energieberatungen im Rathaus, Am Markt 12, Zimmer 202 statt. Anmeldung unter 06894 – 130 oder 0681 – 50089 15.

 

PM: Th. Weimar-Ehl

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St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2018