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Medizinische Versorgung der Bevölkerung

Anlässlich des 10. Münchner BGF-Forum – Das Gesundheitsforum –  forderte der saarländische Gesundheitsminister und neue Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz, Andreas Storm, künftig die Trennung von ambulanten und stationären Versorgungsbereichen bei der Bedarfsplanung aufzuheben. „Dies ist nicht mehr zeitgemäß. Eine aktive Gesundheitspolitik, wie wir sie im Saarland betreiben wollen, muss sich mit einer deutlichen Verzahnung der ambulanten und stationären Patientenversorgung auseinander-setzen“, so der Minister. Die saarländische Landesregierung  wird  daher in den ersten 100 Tagen einen Gesetzentwurf für ein „Gemeinsames Landesgremium zu sektorenübergreifenden Versorgungsfragen“ vorlegen“, sagte der Minister.

In dem geplanten Landesgremium sollen künftig gemeinsame Konzepte entwickelt werden, um durch eine Vernetzung der medizinischen Versorgungsbereiche eine Versorgung der Bevölkerung „aus einem Guss“ sicherzustellen. Der Minister wies ausdrücklich darauf hin, dass das Denken in „Sektorengrenzen“ in Zeiten knapper Kassen ein Ende haben müsse. Das Solidarsystem der gesetzlichen Krankenversicherung müsse Reibungsverluste vermeiden und die Sektorengrenzen mit dem Ziel der Verbesserung der Versorgungsqualität für die Patienten überwinden. Dabei käme insbesondere dem Schnittstellenmanagement eine besondere Bedeutung zu, um den reibungslosen Übergang von einem Versorgungssektor zum anderen für den Patienten zu gewährleisten.

Hintergrund:
BGF-Das Gesundheitsforum ist eine Veranstaltung der Bayerischen Gesundheitsmanagement GmbH (BGM). Informationen zur BGM finden sie im Netz unter www.bgm.ag

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