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Mehr Wahlfreiheit für mehr Lehrqualität – Freude über unifreundliche Bildungsreform

Die Liberale Hochschulgruppe LHG Saar begrüßt die Entscheidung der Landesregierung, Abiturienten künftig ein breiteres Spektrum an Leistungsfächern anzubieten.

Bereits ab dem kommenden Schuljahr soll durch eine umfassende Reform der gymnasialen Oberstufe den Schülern, neben Deutsch, Mathematik und Fremdsprachen auch die Möglichkeit geboten werden, Natur- und Gesellschaftswissenschaften, Informatik oder musische Fächer als Leistungskurse zu belegen.

„Mit diesem erweiterten Kursangebot wird Oberstufenschülern die Möglichkeit geboten, ihre Talente und Interessen besser zu fördern und sie gezielter auf eine Ausbildung oder ein Studium vorzubereiten.“, so der LHG-Vorsitzende Luca Stephan.

Die LHG kritisiert seit Jahren, dass der abrupte Übergang von Schule zu Universität vielen Studierenden zum Verhängnis wird. Viele Studienrichtungen würden in den Schulen entweder gar nicht gelehrt oder nur sehr oberflächlich, so dass viele Schüler gezwungen sind, sich für einen Studiengang zu entscheiden, in den sie zuvor kaum Einblicke erhalten hätten.

„Wir dürfen uns nicht über die hohe Anzahl von Studiumsabbrechern wundern, wenn Oberstufenabsolventen kaum die Möglichkeit geboten wird, ihre Stärken und Schwächen auszutesten. Durch die breitere Fächerwahl können auch endlich die fachspezifischen Grundfähigkeiten erworben werden, welche die Hochschulen bereits voraussetzen.“, so Stephan weiter.

Um die gut ausgebildeten Schüler aus dem Saarland aber nicht an die Hochschulen in den Nachbarregionen zu verlieren, hat, laut LHG, die Universität des Saarlandes dringend Nachholbedarf in puncto Attraktivität. So bemängle die Hochschulgruppe, dass Negativschlagzeilen, wie der neu eingeführte Verwaltungsbeitrag oder die ideenlose Handhabung mit dem Mangel an studentischen Wohnungen, kaum Studienanfänger an die Saaruniversität locken würde.

 

PM: Maria Kinberger, LHG Saar

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