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Menschen in ihrer letzten Lebensphase begleiten

Damit schwerstkranke Menschen auch im Kreis Neunkirchen in ihrer letzten Lebensphase in der vertrauten Umgebung bleiben können, baut die Stiftung kreuznacher diakonie im Park des Fliedner Krankenhauses ein stationäres Hospiz mit acht Plätzen.

Noch in diesem Jahr soll mit dem Bau begonnen werden. Die kreuznacher diakonie investiert rund 1,7 Millionen Euro.

Zehn Prozent der laufenden Kosten eines Hospizes müssen durch Spenden und ehrenamtliche Arbeit aufgebracht werden. Deshalb wurde in Neunkirchen im Juni ein Förderverein gegründet, der jetzt in einem Pressegespräch vorgestellt wurde. „Mit dem Förderverein wollen wir die Errichtung und den Betrieb ideell und finanziell unterstützen“, sagt Vorsitzender Udo Blank. „Die Kranken- und Pflegekassen übernehmen nur einen Teil der Kosten für die Pflege, die Betreuung und Begleitung. Deshalb möchten wir möglichst viele Menschen für eine Mitgliedschaft im Verein gewinnen.“ Der Mitgliedsbeitrag beträgt pro Person jährlich 36 Euro, für juristische Personen 120 Euro. Der Förderverein werbe aber auch um ehrenamtliche Mitarbeit, so Blank.

„Sie helfen damit schwerstkranken, sterbenden Menschen sowie deren Angehörigen“, sagt Anette Weber, 2. Vorsitzende des Vereins und Pfarrerin in der Geschäftsführung der Saarland Kliniken Stiftung kreuznacher diakonie. In einem stationären Hospiz sei es möglich, die letzte Lebensphase in liebevoller, angenehmer und entlastender Weise zu erleben. Der Bedarf steige angesichts der demographischen Entwicklung, die bestehenden stationären Hospize im Saarland in Saarbrücken und St. Wendel sowie die bestehenden Palliativstationen könnten den Bedarf nicht decken. Mit dem Bau der Einrichtung werde eine Lücke geschlossen. Weber betonte, dass eine intensive Zusammenarbeit mit den ambulanten Hospizdiensten geplant sei.

Weber stellte die Planungen für das Hospiz vor: „Im Park des Fliedner-Krankenhauses wird der eingeschossige, barrierefreie Bau an einer ruhigen Stelle entstehen. Er wird den Namen „Friederike Fliedner Hospiz“ tragen.“ Vorgesehen sind acht Einzelzimmer und großzügige Gemeinschaftsräume mit einer Terrasse. Die Baugenehmigung liege bereits vor. „Die von uns angebotene Pflege und Begleitung umfasst ganzheitlich den Menschen mit seinen körperlichen, sozialen und seelsorgerischen Bedürfnissen und beachtet den Wunsch nach menschlicher Nähe und Distanz“, sagte die Pfarrerin in der Geschäftsführung der Saarland Kliniken Stiftung kreuznacher diakonie.

Weitere Informationen zum Förderverein bei Anette Weber: Tel. 06821/ 901 549.

Der Förderverein „Friederike Fliedner-Hospiz“ wurde am 17. Juni 2014 gegründet. In den Vorstand wurden gewählt: Diakoniepfarrer Udo Blank, Vorsitzender, Pfarrerin Anette Weber, stv. Vorsitzende, Joachim Krekel, Schatzmeister , Dirk Fischer, Schriftführer, Johannes Schmidt-Drewniok, Pfarrer i.R.Heinz Walbrodt, Beisitzer. Kontakt: Förderverein Friederike Fliedner-Hospiz, Saarland Kliniken kreuznacher diakonie, Theodor-Fliedner-Str. 12, 66538 Neunkirchen.

 

PM: Eva Bellavia
Öffentlichkeitsbeauftragte
Sekretariat Geschäftsführer

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