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Mit Schildern und verstärkten Zäunen gegen Rehe

Die Gemeinde Mandelbachtal unternimmt vieles, um Rehe von den Friedhöfen fernzuhalten. Es ist mehr als ärgerlich, wenn man sorgfältig Blumenarrangements aussucht,

um damit die Gräber geliebter Menschen zu verschönern – und tags darauf ist nichts mehr vom Blumenschmuck da. Rehe, die die Friedhöfe als bequeme Weidefläche entdeckt haben, richten massiven Schaden an. Bürgermeisterin Maria Vermeulen kümmert sich selbst immer wieder um Klagen von Friedhofsbesuchern, die Schäden beklagen, die durch Rehe verursacht wurden.

So waren neulich Bürgermeisterin Maria Vermeulen und Christina Gräßer, die sich bei der Gemeinde Mandelbachtal um die Friedhöfe kümmert, auf dem Ormesheimer Friedhof, als ein Reh unmittelbar vor den beiden flüchtete. Immerhin verriet dieses Reh den beiden, wo im Zaun immer noch ein Durchkommen für Rehwild ist. Schließlich hatte die Gemeinde vor nicht allzu langer Zeit den Friedhof weitgehend neu umfriedet, in der Hoffnung, ungebetene Eindringlinge damit draußen halten zu können. Christina Gräßer: „Ich konnte beobachten, dass sich das Reh unter dem Zaun durchgezwängt hat.“ Die Bürgermeisterin reagierte prompt. Der Zaun wurde dort, wo ihn die Rehe schon teilweise untergraben hatten, mit Baustahlgittern verstärkt. Dort, wo bislang nur Hecken als lebende Zäune den Friedhof begrenzten, wurden Bauzäune aufgestellt. „Bislang haben wir Ruhe“, freut sich Christina Gräßer.

Bloß, der beste Zaun nützt rein gar nichts, wenn das Friedhofstor weit geöffnet ist. Das haben auch die Rehe entdeckt. Deshalb wird am Ormesheimer Friedhof mit Schildern darauf hingewiesen, dass die Tore unbedingt zu schließen sind. Im Interesse aller, die sich das Gedenken an ihre Verstorbenen nicht durch Ärger über herumziehendes Wild trüben lassen wollen.

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