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Neuaufbau nach Vandalismus

Neuer Standort für die Modelle saarpfälzischer Sehenswürdigkeiten: Der Garten der Sinne, der auf dem entwidmeten Friedhof in Kirkel-Neuhäusel angelegt wurde und weiter ausgestaltet werden sollte, hatte sehr positive

Resonanz unter den Bürgerinnen und Bürgern hervorgerufen. Doch leider wurde die Anlage, zu der auch Modelle saarpfälzischer Sehenswürdigkeiten gehören, nicht von Vandalismus verschont. Die Modelle wurden irreparabel zerstört bzw. sehr stark beschädigt. und müssen daher mit hohem Aufwand wieder neu erstellt werden. Die Teilnehmenden der Projekte „Burg Kirkel und Umgebung“ sowie „Wegenetze im Saarpfalz-Kreis“ hatten die Sehenswürdigkeiten vermessen und skizziert, um dann mit viel Liebe zum Detail maßstabsgerechte Urmodelle aus Holz, Ton und Gips anzufertigen und daraus mehrfach verwendbare Matrizen aus Silikon herzustellen.

Diese Matrizen werden nun in der Projektwerkstatt in Kirkel erneut mit Beton ausgegossen. Jeder so erhaltene Betonrohling wird durch Herausarbeiten der Oberflächenstruktur der Steine sowie dem Original nachempfundene farbliche Gestaltung zum Modell. Die Gemeinde Kirkel, der Heimat- und Verkehrsverein und die AQuiS GmbH, die den Garten der Sinne initiiert hatten, haben beschlossen, einen neuen Standort für die Modelle zu finden, um sie der Öffentlichkeit wieder zugänglich zu machen.

Landrat Dr. Gallo: „Es ist sehr schade, wenn solche Objekte mutwillig zerstört werden. Es ist sicherlich der materielle Schaden und der Aufwand zur Wiederherstellung, der eine Rolle spielt. Es ist damit aber auch viel Herzblut und persönliches Engagement derjenigen verbunden, die sie geschaffen haben. Diejenigen, die diese Modelle zerstört haben, sollten sich überlegen, wie sie sich fühlen würden, wenn etwas mutwillig zerstört wird, an dem ihr eigenes Herz hängt.“

Vorübergehend aus der Kirkeler Öffentlichkeit verschwunden sind übrigens die Holzschilder, die der Kirkeler Künstler Robert Kraus einst geschaffen hatte. Sie werden derzeit im AQuiS-Projekt „Kirkeler Burg und Umgebung“ restauriert.

Die Projekte der AQuiS GmbH werden durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr des Saarlandes, den Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union, den Saarpfalz-Kreis und das Jobcenter Saarpfalz-Kreis gefördert.

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