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Neubau für die Kita Herz Jesu in Hassel

Die Tage der alten Kindertagesstätte Herz Jesu in Hassel sind gezählt. An ihrer Stelle in der Luisenstraße 18 wird ein moderner, zweigeschossiger Neubau entstehen, der mehr Kitaplätze bieten kann und der den Anforderungen einer modernen, funktionellen Einrichtung gerecht wird.

Die Finanzierung des Bauvorhabens – es handelt sich um eine Gesamtinvestition von 2 427 000 Euro – teilt sich vollständig die öffentliche Hand: das Land, der Kreis und die Stadt St. Ingbert.

Um sich die Baupläne vor Ort anzuschauen und die finanzielle Leistung zu dokumentieren, traf man sich dieser Tage auf Anregung von Landrat Dr. Theophil Gallo, der einen symbolischen Scheck über 728.100 Euro (30 Prozent der Gesamtinvestition) mitbrachte, in der Kita Herz Jesu.

Es schlossen sich gerne an: St. Ingberts Oberbürgermeister Hans-Wagner, der 880000 Euro zusicherte, Finanzstaatssekretär Prof. Dr. Ulli Meyer, der Hasseler Ortsvorsteher Markus Hauck, Kitaleiterin Nina Rambaud, Dieter Janz (im Verwaltungsrat der Pfarrei „Heiliger Martin“), Thomas Kleres vom Bistum Speyer (Regionalverwaltung St. Ingbert), Pfarrer Marcin Brylka (Pfarrei „Heiliger Martin“), Thea Holzer (Abteilungsleiterin Familie und Soziales, St. Ingbert) sowie Hans-Josef Daubaris (Bereichsleiter Jugendhilfeplanung/Kindertagesbetreuung im Saarpfalz-Kreis).

„Ich freue mich, dass wir dieses Bauvorhaben, das über viele Jahre diskutiert und geplant wurde, nun gemeinsam an den Start bringen. Die Kinder sollen in einem kultivierten Ambiente betreut werden können, das ist das Entscheidende“, sagte der Landrat.

Die neue Kindertagesstätte bietet Platz für insgesamt 79 Kinder – 15 Krippenplätze und 64 Plätze für die Kleinen über drei Jahre. Das sind im Vergleich zu vorher fünf Krippenplätze mehr und zusätzliche 13 für Kindergartenkinder.

Dieter Janz, der die Projektplanung seit 2016 begleitet, erläuterte den Anwesenden die weiteren Schritte. Der Umzug der Kinder in Ausweichquartiere, respektive in das Jugendheim Hassel und in die Unterkirche der Katholischen Kirche Herz Jesu, soll Ende Januar 2019 erfolgen, woran sich der Abriss der alten Kita anschließt. „Je nach Wetterlage kann mit den Arbeiten für den Neubau im März begonnen werden und wir planen mit einer Bauzeit von 15 Monaten – im optimalen Fall“, so Dieter Janz.

Das Konzept sieht vor, die Haupt- und Gruppenräume nach Süden auszurichten und sie geschossunabhängig ebenerdig nach außen zu verbinden. Der Höhenversatz des Geländes kommt diesem Plan entgegen. Nebenräume wie Küche, Technik und WC-Anlagen usw. werden sich nach Norden orientieren. Die Außenanlage, die direkt von allen Gruppenräumen zu erreichen sein wird, wird mit freien Spielflächen und unterschiedlichen Spiel- und Turngeräten aufgewertet.

Marcin Brylka dankte für die Pfarrei „Heiliger Martin“ als Träger der Kita Herz Jesu für das Engagement aller Unterstützer und Förderer und freute sich: „Wenn der Bau steht, werden wir gut ausgerüstet sein – für den Ort, für die Stadt und die Region – unabhängig davon, wie sich die Welle der Geburtenrate bewegt.“

 

Pressestellle SPK

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