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Neue INGO-Busse – umweltfreundlich, barrierefrei und komfortabel

Strahlend rot – wie man den INGO in St. Ingbert kennt – kommt der neue Bus um die Ecke gefahren. Am Steuer sitzt Tobias Harz, Geschäftsführer der neuen Anbieterfirma Reise Fischer GmbH. Acht neue Busse werden unter

seiner Leitung am 1. Januar 2022 den Fahrbetrieb in St. Ingbert aufnehmen. Es sind Hybrid-Fahrzeuge neuster Technologie, die elektrisch anfahren und damit im Gegensatz zu den alten Diesel-Bussen etwa 15 Liter Kraftstoff pro Kilometer weniger verbrauchen.

Grund für die Anschaffung der neuen Busse war die Auflösung des Vertrages mit Saarmobil. Den Zuschlag gemäß der neuen europaweiten Ausschreibung erhielt die Saarbrücker Firma Reise Fischer GmbH, die einen Vertrag über das „Linienbündel St. Ingbert“ unterzeichnete, zu dem alle INGO-Busse, die Schulverstärker-Busse und die Linie 170, die in Richtung Uni Saarbrücken fährt, gehören.

Angenehmes Fahrerlebnis

Die neuen Busse – bereitgestellt durch die Firma MAN – sind nicht nur umweltfreundlicher. Die Möglichkeit für kontaktloses Bezahlen, WLAN-Funktion zugängig über einen gut sichtbaren QR-Code, der an den Plätzen angebracht ist, hochwertige Sitzpolster, seitliche LED-Strahler, die gerade in der Winterzeit für mehr Licht beim Ein- und Ausstieg sorgen, und ein helles Interieur dank der großen Panoramaluken sind nur einige Beispiele, die dem Fahrgast ein angenehmes Fahrerlebnis bieten.

Barrierefrei und sicher

Und die Freude über die neuen INGOS ist nicht nur bei den Busfahrern und Fachleuten groß. Auch die Behindertenvertreterin der Stadt, Jasmin Neger, und der Seniorenbeirat sind höchst zufrieden: Die Busse verfügen an den nahezu lautlosen elektrischen Ein- und Ausstiegstüren über eine Absenkung zum Bordstein hin. Für Rollstuhlfahrer wird eine Rampe ausgelegt, die das fast ebenerdige Einfahren in den Bus erlaubt. An den Vierersitzen sind unter dem Fenster zusätzliche Haltegriffe angebracht, sodass der Fahrgast auch hier mühelos und sicher aufstehen kann. Die Rollstühle/Kinderwagen werden am entsprechenden Platz mit einem Sicherheitsgurt gesichert, der lang genug ist, um rund um das ganze Gefährt gelegt zu werden. Der Platz ist mit Klappsitzen ausgestattet, sodass hier z. B. ein Fahrgast mit Rollator bequem sitzen kann.

Jasmin Neger, Behindertenbeauftragte der Stadt St. Ingbert, konnte sich von den Vorzügen der neuen INGO-Busse überzeugen

Ergonomische Fahrerkabine und Erweiterungsoption für Fahrräder

Auch die Fahrerkabine ist in ergonomisch und komfortabel gestaltet, sodass lange Fahrtzeiten für den Busfahrer so angenehm und funktionell wie möglich werden. Bernhard Simon, Vertriebszuständiger bei MAN, ist stolz: „Die Busse sind zwölf Meter lang, bieten also mit 36 Sitz- und 88 Stehplätzen ausreichend Platz. Dennoch sind sie so gestaltet, dass sie auch durch enge Ortschaften wie z. B. in Sengscheid gut durchkommen. Und wenn ein Falschparker die Durchfahrt einmal versperrt, dann kann der Busfahrer eine extra laute Hupe betätigen.“ Ein weiterer Pluspunkt ist, dass am Heck der neuen Busse außen ein Fahrradträger angebracht werden kann. So können außer dem einzelnen Fahrrad, dass im Innenraum Platz findet, bei Bedarf auch einmal mehrere Fahrräder transportiert werden.

„Die neuen Busse sind großartig“, freut sich Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer. „Sie sind komfortabel, sparen CO2 ein, erfüllen alle Anforderungen älterer, behinderter oder anderweitig eingeschränkter Fahrgäste und bieten auch dem Busfahrer viele Annehmlichkeiten. Ich habe mir selbst ein Jobticket gekauft, um in Zukunft häufiger mit dem Bus zu fahren. Auf die Fahrt in diesen Bussen freue ich mich besonders.“

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