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Neues vom Spohns Haus

WIR PFLANZEN DIE FREIHEIT

Freiheitslieder aus Polen, der Ukraine und Deutschland
Große Freude können die Verantwortlichen des ökologischen Schullandheims zurzeit an den Tag legen: ein neu kreiertes internationales Projekt wurde von der Bundes- „Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ) in deren Förderprogramm „Europeans for Peace“ (Europäer für Frieden) aufgenommen. Über 130 Projekte der unterschiedlichsten Träger aus ganz Deutschland bewarben sich um die Aufnahme in das Förderprogramm, etwa 25 Konzepte wurden letztendlich von der Stiftung akzeptiert. Für die Gersheimer Bildungsstätte bedeutet die Aufnahme in das EVZ-Förderprogramm eine wichtige Anerkennung und die Teilfinanzierung des Projektes. Das Gersheimer Projekt nennt sich „Wir pflanzen die Freiheit“ und wird Jugendliche aus Polen, der Ukraine und Deutschland zu verschiedenen Workshops zusammenbringen. In drei Arbeitsphasen werden sich die Teilnehmer mit Freiheitsliedern aus der Geschichte ihrer jeweiligen Länder beschäftigen und deren Beitrag zur Durchsetzung von Menschenrechten beleuchten. Als Projektpartner konnten das Ludwigsgymnasium in Saarbrücken, das 1. Lyceum Rzeszow (Polen) und die Mittlere Schule Nr. 2 Drohobytch (Ukraine) gewonnen werden.

 

Fischereifreizeit in SPOHNS HAUS

Wer einen kapitalen Fisch an die Angel kriegen möchte, muss in Deutschland den offiziellen Angelschein eines anerkannten Fischereiverbandes vorweisen können. Ein schonender Umgang mit dem Fang muss ebenso gewährleistet sein wie seine artgerechte Haltung und Pflege in seinem Lebensbereich, dem frei fließenden Wasser oder in einer Teichanlage. Um interessierten Jugendlichen (13 – 17 Jahre) die Möglichkeit zu geben, den Angelschein zu erwerben, bietet Spohns Haus auch in diesem Jahr vom 22. – 27. Oktober 2012 wieder eine Fischereifreizeit an. Leistungen: Übernachtung in modernen Mehrbettzimmern, Vollverpflegung mit überwiegend regionalen Bio-Produkten, Lehrgangs- und Prüfungsgebühren, pädagogische Betreuung durch Fachleute. Kostenbeitrag: 249 € * pro Person. *Der Preis beinhaltet Übernachtung mit Vollpension, sowie alle Prüfungsgebühren des Fischereiverbandes Saar. Eigenes Angelgerät muss mitgebracht werden.

 

Saarländischer Ableger der Deutsch-Polnischen Gesellschaft gegründet

Im Saarland hat sich mit der „Deutsch-Polnischen Gesellschaft Saar“ eine weitere Regionalgesellschaft der „Deutsch-Polnischen Gesellschaft – Bundesverband“ gegründet. Der ehemalige Gersheimer Bürgermeister und spätere Landrat des Landkreises Uecker-Randow, Siegfried Wack, ist Initiator dieser neuen saarländischen Organisation. Zweck des gemeinnützigen Vereins ist es, Begegnungen zwischen Polen und Saarländern zu ermöglichen sowie die Beziehungen zwischen dem Saarland und Polen in allen Fragen des öffentlichen und kulturellen Lebens zu vertiefen. Wack wurde zum 1. Vorsitzenden gewählt, seine Stellvertreter sind Hans Bollinger (Spohns Haus) und Wioletta Frys (Homburg).

 

Hechtsommer“ in Spohns Haus

Zu einem außergewöhnlichen Literaturprojekt trafen sich je 20 polnische und deutsche Schüler/innen der Gesamtschule Bexbach (Klasse 6d) und des Gymnasiums Boguchwala, Region Podkarpackie in Gersheim. Im Mittelpunkt der Begegnungswoche, die von Hans Bollinger (Spohns Haus) angeregt worden war, stand das preisgekrönte Jugendbuch „Hechtsommer“ der Autorin Jutta Richter, die für ihr Werk 2005 den Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreis erhielt. Das Projekt, das dank Förderung durch das Deutsch- Polnische Jugendwerk ermöglicht wurde, ist an beiden Schulen vorbereitet worden. Die Lehrkräfte beider Schulen hatten das Jugendbuch mit den teilnehmenden Jugendlichen gelesen und viele Einzelaspekte erarbeitet. In Spohns Haus bastelten die Kinder Motive entsprechend der literarischen Vorlage, unter anderem zwei Prachtexemplare eines Hechtes – natürlich aus Pappmaché.

 

Sommerfreizeiten waren ausgebucht

Fröhlich ging es zu während der drei diesjährigen Sommerfreizeiten in Spohns Haus. Aber auch ernstes Lernen stand auf dem Plan. Und über all dem, was in einer Jugendfreizeit angesagt war, schwang die große Neugierde der jungen Leute mit. . Über 190 polnische, ukrainische und deutsche Jugendliche erlebten gemeinsam mit Betreuern und Pädagogen in Gersheim die drei diesjährigen Jugendfreizeiten – ein neuer Teilnehmerrekord. Wie beliebt dieser besondere „Urlaub“ mittlerweile bei den Teilnehmern ist, kann man daran ablesen, dass alle drei Phasen schon im Juni dieses Jahres ausgebucht waren. Bereits zum siebten Mal führte Spohns Haus die tri-nationale Ferienmaßnahme in Kooperation mit dem Deutsch-Polnischen Jugendwerk (DPJW), dem Saarpfalz-Kreis, dem Kreisjugendamt Merzig-Wadern und der Arbeiterwohlfahrt durch. Höhepunkt der zweiwöchigen Freizeitmaßnahmen waren Tagesfahrten nach Straßburg, Luxemburg und mit dem ICE nach Paris.

 

Pilotprojekt zur deutsch-französischen Partnerschaft

Mit dem neuen Projekt „Eine Natur – zwei Sprachen – ein Netzwerk“ wendet sich der französische Verein „ARIENA“ grenzübergreifend an Schülerinnen und Schüler der beiden Nachbarländer Frankreich und Deutschland. Das Projekt wird durch den Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung im Rahmen eines Interreg-Programms gefördert. Projektpartner bei der Realisierung sind die „Grange aux Paysages“ in Lorentzen (Elsass) und das ökologische Schullandheim Spohns Haus. ARIENA ist Ein Umweltschutzverein im Elsass. Ziel der ARIENA ist es, durch Umweltbildung das Verantwortungsbewusstsein der Bürger gegenüber ihrer Umwelt zu verbessern. Mit der französischen „Ecole Primaire“ (Grundschule) aus Sarre-Union und der Grundschule Reinheim konnten zwei weitere Partner gewonnen werden, die das Projekt konkret umsetzen. In einer ersten Phase hatten die Gersheimer Grundschüler ihre französischen Kollegen in Lorentzen besucht. Anschließend kamen die Schülerinnen und Schüler aus Sarre-Union zu einem zweitägigen Gegenbesuch nach Gersheim, um gemeinsam mit den deutschen Kindern ökologische Erfahrungen zu sammeln. Kernthema des Aufenthaltes war das Leben der Bienen und ihr Beitrag zu einem ökologischen Naturkreislauf. Unter anderem erklärte dabei die Umweltpädagogin Sylvia Schütz den Kindern die Grundlagen der Imkerei.

 

Die Pension ruft

„Alles hat ein Ende – nur die Wurst hat zwei“. Diese Volksweisheit gilt in der Tat für nahezu Alles und Jedes. Und für Jeden, wenn es um die Pensionierung geht. Irgendwann kommt für alle Werktätigen der Tag, an dem man „…wegen Erreichung der Altersgrenze…“, wie es im Amtsdeutsch heißt, in den Status eines Pensionärs treten muss. Bei unserem Mitarbeiter Elmar Peiffer ist dies nun der Fall. Im komenden Dezember wird er in den wohlverdienten Ruhestand treten. Peiffer war in Spohns Haus seit dem Jahr 2009 zuständig für die Bereiche Marketing, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie grafische Gestaltung. Wie man hört, beabsichtigt der Bibliotheks-Oberrat nach seiner Pensionierung die Gründung einer Event-Agentur mit einem besonderen Angebotsprofil. Spohns Haus dankt ihm für sein Engagement und wünscht ihm einen erfolgreichen und erfüllten „Unruhestand“.

 

 Freiwilliges Ökologisches Jahr

Ohne die Hilfe von jungen Leuten, die sich zu einem Freiwilligen Ökologischen Jahr verpflichtet haben, wäre die tägliche Arbeit in zahlreichen Institutionen des Natur- und Umweltschutzes kaum zu leisten. Die Freiwilligen lernen im Zeitraum eines Jahres die Arbeit und die Abläufe in dem jeweiligen Betrieb kennen und können sich vor Ort über die Gegebenheiten in einem konkreten Arbeitsbereich orientieren. In zahlreichen Fällen ist eine derartige Klärungsphase für die spätere Berufsausbildung oder ein Studium recht wichtig. Ramona Scherer aus Rubenheim und Jasmina Hiege aus Gersheim heißen die beiden FÖJlerinnen, die im Sommer ihre Mitarbeit in Spohns Haus aufgenommen haben. Nach Realschulabschluss und Abitur haben sich die beiden 18 und 19jährigen jungen Damen für ein Jahr zur Dienstleistung im ökologischen Schullandheim verpflichtet. Ramonas späterer Berufswusch steht noch nicht fest, Jasmina möchte nach ihrem Freiwilligen Ökologische Jahr ein pädagogisches Studium aufnehmen. Hobbies pflegen die beiden Mädels auch: Jasmina spielt Fußball in einem Verein und Ramona tummelt sich gerne auf dem Einrad.

 

 UNSER TÄGLICH BROT GIB(T) UNS HEUTE!?

Ökumenische Woche im ökologischen Schullandheim
Zwei christliche Religionen, Jugendliche aus zwei Ländern, ein gemeinsames Thema: Welche Rolle spielt das tägliche Brot, für das im „Vater Unser“ gebetet wird, für uns? Welchen Bezug haben wir noch zu unseren Nahrungsmitteln? Wie steht es mit den lebenswichtigen Nahrungsressourcen in der Welt und ihrer Verteilung? Polnische und deutsche Jugendliche werden sich vom 25. November bis 1. Dezember 2012 in Spohns Haus zu einem Workshop treffen, in dem Antworten auf diese Fragen gefunden werden sollen. Die Vereinten Nationen haben die „Weltdekade der Bildung für nachhaltige Entwicklung 2005-2014“ ausgerufen. Das diesjährige Leit-Thema „Ernährung“, stand auch für die Wahl des Mottos Pate. Die Ökumenische Woche bietet einen idealen Erfahrungs- und Handlungsraum für die Ausbildung von Fähigkeiten wie Teamarbeit, Erkennen komplexer Zusammenhänge, vorausschauendes Denken und Empathie bei den teilnehmenden Jugendlichen. Zu einer internationalen Begegnungsmaßnahme gehört selbstverständlich auch ein Umfeldprogramm. So werden u.a. Straßburg und, als Beispiel für eine zentralen europäische Einrichtung, das Europaparlament besucht.

 

ATOMKRAFT – ALLES UNTER KONTROLLE?

Internationaler Workshop zum Thema „Atomausstieg“
Jeder weiß, dass Strom aus der Steckdose kommt. Aber nicht Allen ist geläufig, wie elektrische Energie erzeugt wird. Und vor Allem: über die potenziellen Gefahren von Atomkraftwerken sind sich zahlreiche Menschen nicht im klaren. In einem internationalen Workshop haben sich junge Europäer aus der Ukraine, Polen und Deutschland diesem Thema gewidmet. Dabei diskutierten die Jugendlichen in Spohns Haus Einzelaspekte des Themas „Atomkraft“ wie Versorgungssicherheit, Ausstieg aus der Atomkraft, Entsorgung des Atommülls, Schutz des Klimas, Rohstoffe und Vorräte oder Unfälle in AKWs. Die einzelnen Arbeitsgruppen stellten danach ihre Ergebnisse im Plenum zur Diskussion. Im Umfeld des Workshops wurden sowohl das AKW in Cattenom wie auch die Neunkircher Firma „Vensys“, die Windkraftanlagen baut, besichtigt, ebenso der Solarpark Gersheim. Hans Bollinger zum Ergebnis des Projektes: „Durch diesen einwöchigen Lernprozess lernten junge Menschen aus drei europäischen Nationen, sich eine eigene Meinung zu bilden, sie zu vertreten und sie letztendlich umzusetzen. Der Workshop war aus der Sicht unseres Hause sehr erfolgreich.“ Der Workshop fand statt im Rahmen des Wettbewerbs „Treffpunkt übermorgen“, den das Deutsch-Polnische Jugendwerk ausrichtete.

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