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Offene Türen bei der Albertus-Magnus-Realschule

SSchon vor dem offiziellen Beginn des „Tages der offenen Tür“ an der Albertus-Magnus- Realschule in St. Ingbert besuchten zahlreiche Eltern mit ihren Kindern die Schule, wo die Gastgeber ihre Säle vorbereitet hatten. Um zehn Uhr wurden die Viertklässler von den Schülern der 10. Klassen empfangen und durch das Schulhaus geführt. Da gab es viel zu entdecken: Im Physiksaal rauchte und knallte es, im Musiksaal konnte man Instrumente ausprobieren und den Musik- AGs zuhören, in den Fremdsprachenräumen galt es, erste Erfahrungen mit diesen Sprachen zu sammeln, im Fach Erdkunde wurde ein interessantes Quiz angeboten, im Biologiesaal konnte ein Tast- und Riechpfad getestet werden. Auch der Sport kam nicht zu kurz. Wem dies alles zu aufregend war, der konnte im Besinnungsraum mit Taizé-Gesängen zur Ruhe kommen. Besonderen Anklang fand das Fach Hauswerk, wo die Schüler eine saarländische Kostprobe anboten und Waffeln für das Adventscafé gebacken hatten. Jedes Fach präsentierte sich und das fand großen Anklang bei den Gästen.
Im Vortrag der Schulleitung ging es um das besondere Profil der Albertus-Magnus-Realschule als katholischer Privatschule. Schwester Gabriele Kuhn informierte die Eltern über das Leitbild der Schule und dessen Auswirkungen auf den Schulalltag. Jugendlichen soll nicht nur Wissen vermittelt werden, sie sollen auch eine christliche Wertorientierung erfahren, denn Ziel ist die ganzheitliche Bildung und Selbstentfaltung der jungen Menschen. Dies geschieht durch einen fundierten Fachunterricht, durch religiöse Orientierungshilfen, durch Meditationen, Orientierungstage und durch Gottesdienste. Aber vor allem durch den Alltag, der durch gegenseitigen Respekt geprägt ist.
Der Schulleiter Helmut L.A. Kraus und dessen Stellvertreter Thomas Bonerz informierten die Eltern über die Organisation des Schulalltages und die Aufnahmekriterien. Erste Fremdsprache ist Französisch, in der 7. Klasse folgt Englisch. In der 5. Klasse wird eine Klassenlehrerstunde angeboten, die die Gemeinschaft der Klasse fördern soll. Die Schule bietet garantierten Unterricht bis zwölf Uhr mit anschließender Betreuung bis 12.40 Uhr. Nach sechs Jahren können die Schüler einen qualifizierten Mittleren Bildungsabschluss erreichen, der die Türen zu weiterführenden Schulen, auch Gymnasien, öffnet.
Zum 14. Mal hatte Schwester Hildburg Hoffmann in den vorangegangenen Tagen mit Eltern und Schülern gebastelt und Adventskränze gebunden. Auch hier zeigt sich die enge Zusammenarbeit mit den Eltern, die mit großem Engagement die sozialen Projekte der Schule unterstützen. Adventsbasar und Adventscafe waren wieder ein großer Erfolg und so konnten 4700 Euro Schwester Fides Behrend in São Paulo und Schwester Edgitha Gorges in Battor/Ghana zur Verfügung gestellt werden. Schwester Edgitha braucht die Unterstützung dringend, da der afrikanische Staat den versprochenen Zuschuss zum Krankenhaus gestrichen hat. Im Namen der beiden Patenstationen ein herzliches Dankeschön an alle Eltern, Lehrer und Schüler, die die Aktion unterstützt haben. Aber nicht nur die Patenstationen wurden unterstützt, sondern auch das Hilfswerk Samariter Dienst. Viele Schüler hatten Weihnachtspakete geschnürt für notleidende Familien in Osteuropa.

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