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Ortsbegehung der B423 durch die Unfallkommission

Unfallkommission des Saarpfalz-Kreises vor Ort. Landrat Dr. Gallo: Positionspapier ist nicht Gegenstand von Nachbesserungen.

Wie von Landrat Dr. Theophil Gallo angekündigt, hat die neu konstituierte Unfallkommission des Saarpfalz-Kreises am 17. April eine Ortsbegehung der B423, der Saargemünder Straße ausgangs Blieskastel Richtung Biesingen, vorgenommen. Die Kommission unter Federführung des Saarpfalz-Kreises setzt sich zusammen aus Vertreterinnen und Vertretern des Fachbereichs Verkehrswesen, der zuständigen Polizeiinspektion sowie der Straßenmeisterei.

Diese Vorgehensweise der Begutachtung und Prüfung von Gefahrenstellen ist Teil der Verkehrsentwicklung im Saarpfalz-Kreis, wie sie auch aus dem jüngst präsentierten Positionspapier hervorgeht. „Selbstverständlich versuchen wir, dort wo es geht, verkehrsberuhigende Maßnahmen zu treffen. Dabei muss aber auch der Verkehrsfluss – unter dem Gesichtspunkt einer ständigen Steigerung der Verkehrslast – auf den Hauptverkehrsachsen funktionieren. Die entsprechende Abwägung und Entscheidungsfindung stelle sich in Einzelfällen nicht immer so einfach dar, wie in Presseberichten von kommunalen Parteivertretern der Eindruck erweckt wird“, erklärt der Landrat.

Die „Forderung nach Nachbesserungen“ beim Positionspapier von den Blieskasteler CDU und Grüne Stadtratsfraktionen weist der Landrat entschieden zurück: „Der Saarpfalz-Kreis hat das Positionspapier aus eigener Initiative, nicht im Auftrag Dritter erstellt. Aufgrund einer Vielzahl unterschiedlichster Bedarfsmeldungen und Anregungen aus den Ortsräten und auch direkt von Bürgern besteht vielmehr die Notwendigkeit, die Verkehrssituation im Saarpfalz-Kreis – insbesondere wegen verschiedener Wechselwirkungen – einer Gesamtbetrachtung zu unterziehen und auch rechtliche Rahmenbedingungen, Zuständigkeiten und Handlungsoptionen klarzustellen. Das ist mit dem Positionspapier als Grundlage dafür gelungen, dass wir daraus gemeinsam eine zukünftige positive Verkehrsentwicklung und -beruhigung im Saarpfalz-Kreis sicherstellen können. Ein solches Entwicklungskonzept ist definitiv nicht Gegenstand von Nachbesserungen.“
Landrat Dr. Gallo nimmt im Zusammenhang der B423 die Bemühungen der Blieskastler Bürgerinitiative und des Ortsrates von Blieskastel Mitte ernst. „Grundsätzlich müssen wir immer die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer berücksichtigen und dabei sicherlich ein besonderes Augenmerk auf das schwächste Glied der Kette legen, auf die Menschen, die zu Fuß unterwegs sind“, erklärt er.

Jegliche Sicherheitsaspekte standen dann auch bei der Ortsbegehung der vielbefahrenen B423 durch die Unfallkommission im Vordergrund. Sie nahm Gefahrenschwerpunkte der S-Kurve am Ortsausgang von Blieskastel in Augenschein und besprach noch vor Ort Lösungen zur Entschärfung der dortigen Verkehrssituation vor und nach dem Fußgängerüberweg. Auch Vorschläge der Bürgerinitiative wurden erörtert. Für die Unfallkommission kommen zwei alternative Maßnahmen in Frage, die – eventuell sogar in Kombination – zunächst aber auf die verkehrstechnische Realisierbarkeit überprüft werden müssen. Diese Prüfung wird vom Landesbetrieb für Straßenbau schnellstmöglich vorgenommen. Die Kreisverwaltung wird über weitere Umsetzungsschritte informieren.

 

Pressestelle SPK

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