Nachrichten

Mittwoch, 18. Oktober 2017 · klar  klar bei 10 ℃ · Scheck für die DLRG Ortsgruppe St. Ingbert e.V.Zweiter ZDF-Saarland-Krimi „In Wahrheit: Tödliches Geheimnis“Start der Projektförderungen für 2018

Facebook Twitter Google+ Instagram RSS Feed

Patenschaft für Flüchtlingsheim in St. Wendel

Vergangene Woche wurde in St. Wendel ein Heim für minderjährige, ohne Elternteile ins Saarland gekommene Flüchtlinge eröffnet.

Träger der Einrichtung ist die Saarland-Heilstätten GmbH. In der Unterkunft finden 29 Flüchtlinge aus Syrien, Afghanistan und Eritrea Platz.

Die SV Elversberg übernimmt nun die Patenschaft für die Einrichtung. Neben Sachspenden stehen Aktivitäten zur Integration der Flüchtlinge im Mittelpunkt der Patenschaft.

„Als die Verantwortlichen der SHG auf uns zugekommen sind, war sofort klar, dass wir helfen werden. Wir wollen den Jugendlichen zeigen, dass sie hier im Saarland willkommen sind.“, so Dominik Holzer, Präsident der SVE.

Unter anderem werden die Flüchtlinge zum nächsten Heimspiel gegen Kickers Offenbach vom Verein eingeladen und es wird ein Training mit dem Cheftrainer der Profimannschaft, Michael Wiesinger, stattfinden. Weitere Maßnahmen sind geplant.

SVE-Vorstand Dr. Marc Strauß: „Wir sind ein Verein, der gemäß seines Leitbildes für verschiedene Werte steht. Dazu zählen auch soziale Werte. Es handelt sich bei den Flüchtlingen um junge, fußballbegeisterte Menschen, die zum Teil dramatische Erlebnisse hinter sich haben. Wir wollen unsere Möglichkeiten als Verein nutzen und die Jugendlichen über Sachspenden hinaus mit positiven Erlebnissen und Emotionen unterstützen.“

Die Patenschaft wurde heute im Rahmen des Besuchs von Hermann Gröhe, Bundesminister für Gesundheit, der saarländischen Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer, sowie Klaus Boullion, Monika Bachmann und weiteren Vertretern der Landesregierung im St. Wendeler Flüchtlingsheim bekannt gegeben und startet ab sofort.

 

PM: Sandra Halenke

Kommentare

Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Kommentar schreiben

Zu diesem Artikel können keine Kommentare mehr abgegeben werden.

St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017