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Phishing mit großem Geldschaden

Wieder einmal ist es zu einem großen finanziellen Schaden im Rahmen des sogenannten online-Bankings gekommen. Erst dem Steuerberater eines St. Ingberter Geschäftsmannes fiel bei Durchsicht von dessen Kontoauszügen eine Abbuchung in Höhe von 5873 Euro auf, die sich bei einer Nachprüfung als nicht autorisiert herausstellte.
Die polizeilichen Ermittlungen erbrachten, daß auf dem PC des Anzeigers Teile des Anti-Virenprogramms gelöscht waren und somit keinerlei Schutz vor dem Ausspähen einer Transaktionsnummer (TAN) durch einen Virus in Form eines Trojaners bestand.
Man spricht hier von einem Phishing-Fall.

Die Überweisung auf eine Bank im bulgarischen Sofia konnte auch durch die Hausbank des Anzeigers nicht mehr rückgängig gemacht werden.
Die Polizei rät allen Bürgern, nicht nur Teilnehmern am online-Banking, zur regelmäßigen Überprüfung der Kontoauszüge auf unerklärliche Abbuchungen hin.
In einem solchen Falle sollte unverzüglich mit der Hausbank Kontakt aufgenommen werden, um eine Überweisung zu stornieren oder eine Rücküberweisung zu versuchen.
Online-Banker sollten auf ihrem PC sowieso aktuelle Virenschutzsoftware installiert haben.

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St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017