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Samstag, 3. Dezember 2022 · bedeckt  bedeckt bei 2 ℃ · In eigener Sache :-( Gebaut auf schwarzem Gold – Die Stadt St. Ingbert und der Bergbau Einfach mal was Schönes

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Pläne vorgestellt: Kulturelle Mitte auf der Alten Schmelz

Die Alte Schmelz in St. Ingbert wird mit dem CISPA Innovation Campus und der Kulturellen Mitte zu einem wichtigen Anziehungspunkt für Startups und Veranstaltungen im ganzen Saarland. „Die Genehmigung der Landesregierung für das CISPA war gebunden an die Einrichtung eines urbanen Quartiers,

das eine gute Lebensqualität bietet“, erklärt Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer. „Kultur und Freizeit gehören zu einem guten Leben dazu. Deshalb freue ich mich, dass wir mit den Eheleuten Monika und Roman Hoffmann einen erfahrenen Partner gefunden haben, der den Standort zuverlässig und zukunftsorientiert bespielen kann.“

Monika und Roman Hoffmann sind Inhaber von THS Media, einem Dienstleister für Veranstaltungstechnik, sowie der Veranstaltungsagentur Plan Events, beide mit Sitz in St. Ingbert. Sie werden einen zweistelligen Millionenbetrag investieren, um die Gebäude der Alten Schmelz zu attraktiven Veranstaltungsräumen zu sanieren. „Die alte Industrieanlage ist der perfekte Ort, um Business, Kultur und Kreativität ortsnah zu bündeln“, freut sich Roman Hoffmann. „Wir sind sehr dankbar, dass der Stadtrat unser Konzept nahezu einstimmig genehmigt hat.“ Das gesamte Konzept ist mit dem Denkmalschutz abgestimmt und von ihm genehmigt und die Vorarbeiten sind in vollem Gange, damit es sofort losgehen kann, wenn alle vertragsrechtlichen Angelegenheiten geklärt sind.

Nutzungskonzept für die alten Industriegebäude

Und so ist die Sanierung und Nutzung der Industriegebäude geplant:

  1. Die Industriekathedrale wird vollständig saniert und als Veranstaltungsfläche für bis zu 4.000 Besucher gestaltet. Im Eingangsbereich wird ein Neubau entstehen, in einem weiteren angrenzenden Neubau wird Platz für Gastronomie bereitgestellt, die durch einen Biergarten nach außen erweitert wird.
  2. Das Event-Haus wurde bereits umfassend saniert. Nun werden noch die Sanitäranlagen und die Thekenbereiche erneuert sowie der Eingangsbereich modernisiert.
  3. Die Möllerhalle ist eines der ältesten Denkmäler im Saarland. Sie wird mit der alten Feuerwehr zu einem Raum für kleinere Veranstaltungen verbunden, z. B. Hochzeiten, Familienfeiern, Ausstellungen, Tagungen des Innovation Campus usw.

Anfragen für Veranstaltungen für das Jahr 2023 werden bereits jetzt entgegengenommen.

  1. Im Konstruktionsgebäude werden moderne Büros entstehen, die in Verbindung mit dem Innovation Campus genutzt werden können. Das Gebäude wird barrierefrei werden, hochmodern saniert und über einen Aufzug verfügen. „In diesen Büros sollen sich die Menschen wirklich wohlfühlen“, erklärt Hoffmann.
  2. Das Außengelände wird das Bindeglied zum Kultur- und Business-Ensemble. Es wird so gestaltet, dass hier große Events wie Messen, Konzerte, Festivals usw. stattfinden können.

„Das gesamte Gelände wird für St. Ingbert, die benachbarten Städte, den CISPA Innovation Campus und auch für das Saarland zu einem Hotspot in der Region werden“, betont der Investor. „Wir bedanken uns bei der Stadt und dem Stadtrat für die Unterstützung und Genehmigung, beim Wirtschaftsministerium, das uns mit Rat und Tat zur Seite steht, und natürlich bei unseren Mitarbeitern, die uns hochengagiert und motiviert unterstützen.“ Apropos Mitarbeiter: Ein solch großes Projekt lässt sich nur realisieren, wenn viele Hände mitarbeiten. „Wir müssen und wollen unser Team durch Veranstaltungstechniker und Veranstaltungskaufleuten verstärken“, mit diesen Worten ruft Roman Hoffmann zu Bewerbungen auf.

Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer beschließt die Vorstellung des Konzepts mit einem vorsichtigen Blick in die Zukunft: „Die Lebens- und Arbeitswelt hat sich bereits verändert und wird sich in der Zukunft weiter wandeln. Mit der Kulturellen Mitte als Baustein des CISPA Innovation Campus können wir mit diesen Veränderungen Schritt halten und St. Ingbert zu einem für Unternehmen und den Kulturbereich attraktiven Standort machen.“

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