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Präventionstheater „Ganz schön blöd“

Erneut lud die Jugendpflege des Kreisjugendamtes zu einem Präventionstheaterstück ein. Thema war sexuelle Gewalt im Grundschulalter.

„Ganz schön blöd!“ hieß die Zartbitter-Theaterproduktion gegen sexuelle Gewalt an Mädchen und Jungen im Grundschulalter, die in zwei Vorstellungen in der Grenzlandhalle in Reinheim aufgeführt wurde. Mit viel Lebensfreude und Musik stärkt „Ganz schön blöd“ das Vertrauen von Kindern in die eigene Wahrnehmung, unterscheidet zwischen schönen und blöden Gefühlen, fördert ein gesundes Misstrauen gegenüber Grenzverletzungen und somit das Vertrauen in sich selbst. Unter Berücksichtigung geschlechtsspezifischer Präventionskonzepte vermittelt das Theaterstück Mädchen und Jungen, dass es mutig ist, zu den eigenen Ängsten zu stehen und sich in komischen und belastenden Situationen Hilfe zu holen – denn „Hilfe holen ist kein Petzen und kein Verrat!“.

„Ganz schön blöd!“ vermittelt Handlungskompetenzen gegen sexuellen Missbrauch durch Erwachsene. Es stärkt Mädchen und Jungen gegen Angstmache und sexuelle Übergriffe durch Jugendliche und Gleichaltrige und setzt auf eine altersgerechte Art und Weise einen deutlichen Schwerpunkt in der Vorbeugung von Gewalt im Internet, per Handy und Spielkonsole. Dabei benennt das Theaterstück nicht nur die Problematik, sondern fördert die Widerstandskraft und Solidarität der Kinder untereinander, die Übergriffe per Handy und Internet keineswegs cool, sondern gemein finden. Im Anschluss wurde das Thema gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern nachbereitet. „In unserer Jugendarbeit legen wir sehr viel Wert auf Prävention. Solche Theaterstücke helfen, Kinder und Jugendliche locker, gleichwohl aber auch taktvoll für schwierige Themen zu sensibilisieren“, betont Landrat Dr. Theophil Gallo.

Die beiden Vorstellungen wurden von knapp 400 Schülerinnen und Schüler der umliegenden Grundschulen sowie der Gesamtschule Gersheim (Klassenstufe 5) besucht.

 

PM: Pressestelle SPK

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