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Programm der Kinowerkstatt St. Ingbert

„Birdman“ (Freitag, 30. Oktober, 19 Uhr); „Der Staat gegen Fritz Bauer“ (Sonntag, 1. November, 18+20 Uhr; Montag, 2. November, 18+20 Uhr); „Halloween Twins, jetzt hexen sie doppelt“ (Sonntag, 1. November, 16 Uhr).

 

Birdman

Wunschfilm, Oscarpreisträger

Auf vielfachen Wunsch läuft an diesem Wochenende, Freitag, 30. Oktober, um 19 Uhr noch einmal „Birdman“ (USA 2014), Regie: Alejandro González Iñárritu, Darsteller: Michael Keaton, Emma Stone, Edward Norton, Zach Galifianakis, Amy Ryan, Naomi Watts.

Seine größten Jahre als Schauspieler, die liegen bei Riggan Thomson (Michael Keaton) schon eine Weile zurück. Einst der gefeierte Star der Superheldenreihe „Birdman“, geriet er nach seinem Ausstieg in die Vergessenheit, eine neue Rolle soll das ersehnte Comeback ermöglichen. Doch mit der geplanten Aufführung eines Theaterstücks am Broadway geht es nicht nur darum, wieder einen Platz im Lampenlicht zu erringen, sondern auch der Welt zu beweisen, dass er mehr kann, als in alberne Kostüme zu schlüpfen…

Was für einen grossartigen Film hat Regisseur Alejandro González Iñárritu daraus gemacht:

Der erste ist, dass der Film durchsetzt ist von Anspielungen, Zitaten, manchmal auch Seitenhieben. Ausgerechnet Michael Keaton für die Hauptrolle zu besetzen, war ein Geniestreich, denn der war durch seine Auftritte in „Batman“ und „Batmans Rückkehr“ vor 25 Jahren selbst dank eines Superhelden zum Superstar mutiert, anschließend jedoch etwas in der Versenkung verschwunden. Edward Norton wiederum ist – ebenso wie seine Figur – bei vielen Filmemachern für seine Launen und Eigensinnigkeit gefürchtet. Wo hört der Mensch auf, beginnt seine Rolle? Diese Frage stellt sich nicht nur innerhalb des Films, durch die Verflechtung mit der Außenwelt verschwimmen hier kontinuierlich die Grenzen zwischen Fantasie und Realität.

„Amüsant und traurig, schrill und nachdenklich: Auch hier setzt sich Iñárritu über alle Grenzen hinweg, versöhnt die Gegenpole zu einem wundervollen, ganz eigenen Film. Ob es für den prognostizierten Oscarregen reichen wird, erfahren wir Ende Februar. Doch unabhängig vom Ausgang sollte niemand dieses eigenwillige Kleinod verpassen, denn Iñárritus Interpretation des Superheldengenres ist pure Kinomagie, wie man sie im heutigen Effektgewitter nur noch selten erleben darf.“ (Rezension Oliver Armknecht)

 

Der Staat gegen Fritz Bauer

Am Sonntag, den 1. November, um 18+20 Uhr und am Montag, den 2. November, um 18+20 Uhr zeigt die Kinowerkstatt St. Ingbert „Der Staat gegen Fritz Bauer“ (Deutschland 2015) von Lars Kraume – mit Burghart Klaußner, Ronald Zehrfeld, Robert Atzorn, Sebastian Blomberg, Stefan Gebelhoff, Cornelia Gröschel, Rüdiger Klink, Dani Levy, Bartosch Lewandowski, Paulus Manker, Michael Schenk, Götz Schubert, Gabriele Schulze, Jörg Schüttauf, Pierre Shrady.

Warum es 70 Jahre dauern kann, bis ehemalige SS-Männer wie Oskar Gröning vor Gericht gestellt und verurteilt werden, mag juristische Gründe haben, nachvollziehbar ist es dennoch nur schwer. Dass die deutsche Justiz ab den späten fünfziger Jahren überhaupt – widerwillig – ihrer Pflicht nachkam und halbherzig begann, die Täter zu verfolgen, ist dem Frankfurter Generalstaatsanwalt Fritz Bauer zu verdanken. Einem Mann, der heute nicht sehr berühmt ist, obwohl ihn jedes Schulkind kennen sollte. Der großartige Spielfilm „Der Staat gegen Fritz Bauer“ macht ihn zu seinem Helden.

Deutschland 1957. Während die junge Bundesrepublik die NS-Zeit hinter sich lassen will, kämpft ein Mann unermüdlich dafür, die Täter im eigenen Land vor Gericht zu stellen: Zwölf Jahre nach Kriegsende erhält der kompromisslose Generalstaatsanwalt Fritz Bauer den entscheidenden Hinweis darauf, wo sich der frühere SS-Obersturmbannführer Adolf Eichmann versteckt halten soll. Gemeinsam mit dem jungen Staatsanwalt Karl Angermann beginnt Bauer die Hintergründe zu recherchieren. Doch es formiert sich Widerstand bis in die höchsten Kreise: In seiner eigenen Behörde verschwinden immer wieder Akten und auch Oberstaatsanwalt Ulrich Kreidler und BKA-Mitarbeiter Paul Gebhardt behindern den unliebsamen Bauer in seinen Ermittlungen. Ein scheinbar aussichtsloser Kampf gegen unsichtbare Gegner liegt vor ihm, der Fritz Bauer alles abverlangen und ihn und seinen Mitstreiter Karl Angermann auch privat auf eine harte Probe stellen wird…

 

Halloween Twins, jetzt hexen sie doppelt

Gruselfilm für jüngere Zuschauer

Für Sonntag, den 1. November, um 16 Uhr hat die Kinowerkstatt für Halloween einen Gruselfilm für sehr junge Kinder (ab 6 Jahre) ausgesucht: „Halloween Twins, jetzt hexen sie doppelt.“ (USA 1993). Regisseur Stuart Margolin („Neon Rider“) mischt Zitate aus klassischen Märchen kunterbunt mit abgemilderten Horrormotiven.

„Auf einer Halloween Party bekommen die Farmer-Zwillinge Kelly und Lynn von dem Clown Oscar einen Zauberstab geschenkt. Da er nur einen hat, müssen sie sich diesen teilen. Davon sind die beiden gar nicht begeistert, denn sie müssen „immer“ alles teilen.

Da das Geschäft ihres Vaters Don nicht sehr gut läuft, möchte er sich Geld von seiner Tante Agatha leihen. Diese denkt aber gar nicht daran, der Familie zu helfen. Von einem Totengräber erfahren Kelly und Lynn, dass die Tante genau wie sie ein Zwilling ist. Sie hat als Kind einen magischen Mondstein gefunden und diesen nicht mit ihrer Schwester Sophia geteilt. Agatha teilte von da an nie mehr etwas mit ihr und als Sophia Agatha verlassen wolle, wurde sie böse und hat Sophia in einen Spiegel verbannt.

Nach einigen Verwicklungen gelingt es ihnen schließlich die Tante Sophia zu befreien, während die böse Tante Agatha dafür in den Spiegel verbannt wird. Mr. N hat gelernt, dass Geld nicht alles ist; Oscar versteht, dass man auch ohne körperliche Größe großartig sein kann, während der Totengräber gelernt hat, dass man ruhig Angst haben kann, aber trotzdem seinen Mann stehen kann.“ (aus Wikipedia)

Mary-Kate Olsen und Ashley Olsen gewannen im Jahr 1994 den Young Artist Award. Richard Bellis wurde 1994 für die Musik für den Emmy Award nominiert.

 

PM: Wolfgang Kraus, Kinowerkstatt St. Ingbert

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