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Dienstag, 17. Oktober 2017 · klar  klar bei 10 ℃ · Neuer Kreisvorstand gewähltMalschule Rita Walle zieht umKirmes in St. Ingbert – Familientag

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Programm der Kinowerkstatt St. Ingbert

„Picknick mit Bären“ (Sa., 12. Dez., 18 Uhr; So., 13. Dez., 18 Uhr); „Quatsch und die Nasenbärbande“ (So., 13.12., 16 Uhr); „Die Schüler der Madame Anne“ (So., 13.12., 20 Uhr, Mo., 14.12., 18 Uhr); „My beautiful Country“ (Mo., 14.12., 20 Uhr)

 

Picknick mit Bären

Am Samstag, den 12. Dezember und am Sonntag, den 13. Dezember, jeweils um 18 Uhr geht es noch einmal auf den großen Trip in „Picknick mit Bären“ (USA 2015, OT: A Walk in The Woods) von Ken Kwapis mit Robert Redford, Nick Nolte, Emma Thompson, Mary Steenburgen, Nick Offerman, Kristen Schaal, R. Keith Harris, Randall Newsome, Hayley Lovitt, Linds Edwards, Susan McPhail, Gaia Wise, Tucker Meek, Chandler Head, Sandra Lafferty, John Schmedes, (Länge: 98 Minuten).

Ging es vor ein paar Wochen mit Oscar-Preisträgerin Reese Witherspoon auf den Pacific Crest Trail, geht es jetzt mit Robert Redford auf den längsten Fußweg der Welt, den Appalachian Trail. Langweilige Interviews und deprimierende Beerdigungen nerven den ehemaligen, erfolgreichen Reiseschriftsteller Bill Bryson (Robert Redford) gehörig. Für ein eintöniges Rentnerdasein fühlt sich der agile Bill einfach nicht geschaffen. Und da Alter schließlich nichts für Feiglinge ist, will er es noch einmal wissen. Von einem der berühmtesten Fernwanderwege fühlt er sich herausgefordert. Stur, aller Unkenrufe zum Trotz, will er den längsten Fußweg der Welt, den „Appalachian Trail“, bezwingen. Für sein Abenteuer in der Wildnis probt er deshalb schon mal im Garten und stellt sein altes Zelt auf…

Die Komödie „Picknick mit Bären“ macht gute Laune: Ein unterhaltsamer, waghalsiger Trip angereichert mit slapstickhafter Komik und phantastischen Landschaftsbildern, der den beiden Altmeistern Robert Redford und Nick Nolte die Gnade der Freundschaft eröffnet…Ursprünglich wollte Robert Redford den Film mit seinem verstorbenen Freund Paul Newman drehen.

 

Quatsch und die Nasenbärbande 

Familienkino

Ein kunterbuntes Märchen zum Lachen und Staunen, das vor kindlicher Fantasie schier übersprudelt, steht auf dem Spielplan der Kinowerkstatt am Sonntag, den 13. Dezember, um 16 Uhr!

Bullerbü war gestern, jetzt kommt Bollersdorf in „Quatsch und die Nasenbärbande“ (Deutschland, 2014), Regie: Veit Helmer mit Nora Börner, Justin Wilke, Charlotte Röbig, Fritzi Haberlandt u. a. FBW: „besonders wertvoll“, BJF-Empfehlung: ab 6 Jahren, Spielfilm, 83 Minuten, Farbe.

Das Leben der Kinder von Bollersdorf könnte so schön sein, wenn der Ort wegen seiner Durchschnittlichkeit nicht von der Gesellschaft für Konsumforschung entdeckt worden wäre. Hier sollen neue Produkte getestet werden. Was den Bollersdorfern gefällt, lässt sich überall gut verkaufen, wissen die Marktforscher. Doch während die Eltern des Ortes begeistert mitmachen, haben ihre Kinder schnell die Rotznasen voll von den lästigen Warentestern. Erst recht, als sie ihre geliebten Omas und Opas ins Heim abschieben wollen, damit der Altersdurchschnitt wieder passt. Das ist ein Fall für die Nasenbärbande! Gemeinsam mit dem pfiffigen Nasenbären Quatsch hecken die Kinder einen cleveren Plan aus: Mit abenteuerlichen Erfindungen und verrückten Weltrekorden wollen sie Bollersdorfs Einzigartigkeit beweisen, damit die Konsumforscher endlich wieder verschwinden …

In der Tradition frecher Kinderhelden wie Pippi Langstrumpf, Michel aus Lönneberga und Die kleinen Strolche mischen sechs Kindergartenknirpse und ein putziger Nasenbär mit verrückten Ideen ihren Heimatort auf, bis buchstäblich kein Stein mehr auf dem anderen steht.

 

Die Schüler der Madame Anne

Eine entwaffnend hoffnungsvolle Erfolgsgeschichte!

Wieder mal gibt es bewegendes Kino aus Frankreich, diesmal über eine engagierte Lehrerin: „Die Schüler der Madame Anne“ (OT: Les héritiers, Frankreich 2014) Regie: Marie-Castille Mention-Schaar, Darsteller: Ariane Ascaride, Ahmed Dramé, Noémie Merlant, Geneviève Mnich, Aïmen Derriachi, Mohamed Seddiki. (Länge: 105 Min.), zu sehen in der Kinowerkstatt am Sonntag, den 13. Dezember, um 20 Uhr und am Montag, den 14. Dezember, um 18 Uhr!

In der 11. Klasse des Léon-Blum-Gymnasiums stehen Ohrfeigen, Frotzeleien und Zwischenrufe an der Tagesordnung. Den meisten Schülern ist sowieso alles egal, denn als Kinder des sozialen Brennpunkts Créteil am Stadtrand von Paris verfügen sie nicht gerade über rosige Zukunftsaussichten. Die meisten der Pennäler um den muslimischen Malik (Ahmed Dramé), den schüchternen Théo (Adrien Hurdubae) und die streitsüchtige Mélanie (Noémie Merlant) können sich ohnehin nur noch vage Chancen auf das Abiturzeugnis ausrechnen. Die neue Klassenlehrerin Anne Gueguen (Ariane Ascaride) dringt im Gegensatz zum Kollegium zu den Jungen und Mädchen durch. Den Einwänden des Schulleiters zum Trotz meldet sie die Problemklasse bei einem nationalen Schulwettbewerb an. Eine freiwillige Projektarbeit soll an das Schicksal von jüdischen Kindern und Jugendlichen in den Konzentrationslagern der Nationalsozialisten erinnern.

„Nach „Meine erste Liebe“ (2012) und „Willkommen in der Bretagne“ (2013) ist „Die Schüler der Madame Anne“ der dritte und bislang reifste Spielfilm von Marie-Castille Mention-Schaar.“ (Christian Horn auf programmkino.de)

„Ein Film der Spaß macht, unter die Haut geht und eine glatte Eins verdient. …Es gibt tolle Lehrer…“ (ZDF Heute Journal)

 

My Beautiful Country – Die Brücke am Ibar

Am Montag, den 14. Dezember, um 20 Uhr läuft „My Beautiful Country – Die Brücke am Ibar“ (Deutschland 2011/2012) Regie, Drehbuch: Michaela Kezele, Musik: Gerd Baumann, Gregor Hübner, Darsteller: Zrinka Cvitešić (Danica), Mišel Matičević (Ramiz), Andrija Nikčević (Vlado), Miloš Mesarović (Danilo), Danica Ristovski (Jelena).

Kosovo, 1999. Während Kampfjets der Nato das Morden zwischen Serben und Albanern stoppen sollen, lebt die junge Serbin Danica mit ihren zwei Söhnen in einer serbisch-albanischen Siedlung in ständiger Angst. Nur der Fluss trennt den serbischen vom albanischen Teil der Stadt. Danicas Ehemann wurde von albanischen Soldaten umgebracht, ihre beiden Söhne haben das Trauma dieser Bluttat noch nicht verarbeitet. Als sich eines Tages der schwerverletzte UCK-Soldat Ramiz in ihrem Garten versteckt, beschließt Danica ihm zu helfen, anstatt ihn an die serbischen Milizen auszuliefern – trotz der Gefahr, der sie sich und ihren Söhnen damit aussetzt. Als Ramiz schließlich von einer Nachbarin verraten wird und flüchten muss, spitzt sich die Situation immer weiter zu, denn Danicas Sohn Danilo folgt dem Mann in den albanischen Teil der Stadt.

Ein Flüchtlingsdrama, das sehr sensibel zeigt, warum man seine Heimat verlässt.

 

PM: W. Kraus, Kinowerkstatt

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