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Programm der Kinowerkstatt St. Ingbert

„Der Wert des Menschen“ (Fr., 1. April, 19 Uhr; So., 3.04., 18 Uhr); „Das brandneue Testament“ (Sa., 2.04., 18 Uhr); „Anne liebt Philip“ (So., 3.04., 16 Uhr); „Birnenkuchen mit Lavendel“(So., 3.04., 20 Uhr; Mo., 4.04., 18 Uhr); „Birnenkuchen mit Lavendel“ (OmU) (Mo., 4.04., 20 Uhr)

Der Wert des Menschen

Die Kinowerkstatt zeigt einen weiteren Gewinner der letztjährigen Filmfestspiele von Cannes und einen wichtigen Film: „Der Wert des Menschen“ (Frankreich 2015) Regie: Stéphane Brizé, mit Vincent Lindon, Yves Ory, Karine de Mirbeck, Matthieu Schaller, Xavier Mathieu, Noël Mairot, Catherine Saint-Bonnet, Roland Thomin, Hakima Makhoudi, Tevi Lawson, Fayçal Addou, Dahmane Belghoul, Florence Herry-Leham, Agnès Millord, Irène Raccah, Christian Ranvier, er läuft am Freitag, den 1. April, um 19 Uhr und am Sonntag, den 3. April, um 18 Uhr.

Für seine darstellerische Leistung in „Der Wert des Menschen“ wurde Vincent Lindon im Offiziellen Wettbewerb des Cannes Filmfestivals 2015 mit dem Preis für die beste männliche Hauptrolle ausgezeichnet. Der Film wurde mit stehendem Applaus gefeiert – 9 Minuten lang.

Vincent Lindon ist Thierry, 51 Jahre alt, Familienvater und gelernter Maschinist, er ist seit 20 Monaten arbeitslos und befindet sich auf der Suche nach einem neuen Arbeitsverhältnis. Dabei muss er sinnlose Fortbildungen absolvieren und aussichtslose Job-Interviews bestreiten. Immer wieder kommt er an den Punkt, an dem er sich fragen muss, ob er es sich noch erlauben kann, auf seinen Prinzipien zu bestehen. Als er schließlich eine Anstellung als Kaufhausdetektiv findet, gerät er aufs Neue in ein moralisches Dilemma, das ihn endgültig vor die Wahl stellt, ob er dazu imstande ist, den Gesetzen des Marktes zu gehorchen oder nicht.

In Cannes erhielt der Film zudem den Preis der ökumenischen Jury und wurde von Frankreich auf die Short-List für die Einreichungen zum Auslands-Oscar 2016 gesetzt.

Vincent Lindon, Yves Ory, Karine de Mirbeck, Matthieu Schaller, Xavier Mathieu, Noël Mairot, Catherine Saint-Bonnet, Roland Thomin, Hakima Makhoudi, Tevi Lawson, Fayçal Addou, Dahmane Belghoul, Florence Herry-Leham, Agnès Millord, Irène Raccah, Christian Ranvier

Frankreich 2015 | Drama | 93 Minuten

 

Das brandneue Testament

Auch in dieser Woche ist „Das brandneue Testament“ (Belgien/Frankreich/Luxemburg 2015) Regie: Jaco Van Dormael, Drehbuch: Jaco Van Dormael und Thomas Gunzig, Kamera: Christophe Beaucarne, Darsteller: Pili Groyne, Benoît Poelvoorde, Yolande Moreau, Catherine Deneuve, François, Damiens, Laura Verlinden, am Samstag, den 2. April, um 18 Uhr in der Kinowerkstatt zu sehen.
Jaco Van Dormael erzählt von einer eher untypischen Kleinfamilie: Sie besteht aus Gottvater, Gottmutter und Gotttochter Éa, die zehn Jahre alt ist und ihrem herrschsüchtigen Daddy mal so richtig eins auswischen will. Sie will nicht mehr mitansehen, wie er die Menschheit mit Kriegen und Katastrophen quält. Deshalb haut sie von Zuhause ab, sammelt eigene Apostelinnen und Apostel um sich und beginnt damit, ein neues Neues Testament zu schreiben.

So beginnt eine furiose, phantastische Reise durch die Welt des christlichen Glaubens, der bekanntlich viel mit Liebe und Hoffnung zu tun hat. So trifft Regisseur und Drehbuchschreiber Jaco Van Dormael ziemlich gut den Kern des Christentums und damit auch jeder anderen Religion. „Die Botschaft lautet: Ja, es ist möglich, dass wir alle einander achten, lieben und verstehen. Hier ist es die Bekanntgabe des Todeszeitpunkts, die dafür sorgt, dass die Menschen ihre Feindseligkeiten beenden und stattdessen beginnen, ihre Träume zu leben. Allen voran die 6 neuen Apostelinnen und Apostel, alle sind Loser oder sonst irgendwie gescheiterte Existenzen, die lernen, sich selbst und damit auch alle anderen zu mögen.“ (Gaby Sikorski, programmkino.de)

 

Anne liebt Philip

Familienkino

Die Kinowerkstatt wiederholt im Familienkino am Sonntag, den 3. April, um 16 Uhr „Anne liebt Philip“ (frei ab 8 Jahren, 83 Minuten), der im Rahmen des Kinder-Kino-Ferienspaßes in den Osterferien diese Woche lief.
Im Mittelpunkt steht Anne. Sie ist zehn Jahre alt und ein echtes Energiebündel. Prinzessinnen findet sie doof, Wikinger cool. Denn die d ürfen die wirklich spannenden Sachen machen. Doch dann kommt ein neuer Mitschüler in ihre Klasse: Philipp, der mit seiner Familie in das gruselige Haus am Ende der Straße gezogen ist. Und ausgerechnet die coole Anne verliebt sich Hals über Kopf in den Nachbarsjungen, was ihren Rumtobe-Alltag gehörig durcheinander wirbelt.
Denn alle Mädchen lieben Philipp, fatalerweise auch Ellen (Vilde Fredriksen Verlo), die mit ihrer hübschen Nase und dem blonden Pferdeschwanz Eindruck auf Jungs zu machen scheint. Für Anne ist das kein Hinderungsgrund. Schließlich ist in der Liebe alles erlaubt, daran gibt es für Anne keinen Zweifel. Es muss nur der richtige Plan her…

 

Birnenkuchen mit Lavendel

Der neue Erfolgsfilm aus Frankreich heisst „Birnenkuchen mit Lavendel“ (Originaltitel: „Le goût des merveilles“, Frankreich 2015, 100 Min.) Regie: Eric Besnard, Drehbuch: Eric Besnard, Kamera: Philippe Guilbert, Schnitt: Yann Dedet, Musik: Christophe Julien, Darsteller: Hiam Abbass, Virginie Efira, Benjamin Lavernhe, Hervé Pierre, Lucie Fagedet.
Die Kinowerkstatt zeigt „Birnenkuchen mit Lavendel“ am Sonntag, den 3. April, um 20 Uhr und am Montag, den 4. April, um 18 Uhr wie bisher in der deutschen Fassung, am Montag, den 4. April, um 20 Uhr aber auch in der französischen Originalfassung (mit deutschen Untertiteln),
„Birnenkuchen mit Lavendel“ spielt in Südfrankreich. Die Provence ein Paradies? Für die junge Witwe Louise ist das malerische Fleckchen Erde momentan die Hölle: Schulden, ein mies laufender Obst- und Gemüseanbau, ein Stalker, dazu rebellische Kinder. Dass ihr auch noch Sonderling Pierre ins Auto läuft, fällt da kaum mehr ins Gewicht. Doch der verletzte Pierre (Benjamin Lavernhe) ist kein Mann wie andere. Ein Sonderling – ganz ohne Zweifel. Doch einer, dessen Welt sich von der ihren komplett unterscheidet. Und eine andere Welt scheint im Moment genau das, was Louise (Virginie Efira) gut brauchen könnte…

 

PM: Wolfgang Kraus, Kinowerkstatt St. Ingbert

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