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Montag, 21. August 2017 · wolkig  wolkig bei 19 ℃ · Pflegemedaille 2017 – Jetzt bewerbenPhilosophie im Kino: The Girl KingDorffest mit Kirmes

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Programm der Kinowerkstatt St. Ingbert

„Miss Sixty“ (Fr., 7. Oktober, 19 Uhr); „Der Landarzt von Chaussy“ (Sa., 8. Okt., 20 Uhr; So., 9. Okt., 18 und 20 Uhr; Mo., 10. Okt., 20 Uhr); „Französisch für Anfänger“ (So., 9. Okt., 14 Uhr); „Der Name der Leute“ (Mo., 10. Okt., 18 Uhr); „Nur für Personal“ (Mi., 12. Okt., 16 Uhr).

 

Miss Sixty

Wer denkt, mit dem Ruhestand ist die aufregendste Zeit des Lebens bereits vorbei, der irrt gewaltig: Man muss sich in Sigrid Hoerners Komödie „Miss Sixty“ auf einiges gefasst machen! „Miss Sixty“, (BRD 2014), Regie: Sigrid Hoerner, mit Iris Berben, Edgar Selge, Jördis Richter, Björn von der Wellen, Götz Schubert, Michael Gwisdek u. a., ein kurzweiliger und gut inszenierter Film mit viel Dialogwitz sowie einer denkwürdigen, von Iris Berben furios gespielten weiblichen Hauptfigur, läuft am Freitag, den 7. Oktober, um 19 Uhr, in Zusammenarbeit mit dem Ambulanten Hospiz- und Palliativberatungsdienst des Saarpfalz-Kreises.

Als die erfolgreiche Molekularbiologin Luise (Iris Berben, „Anleitung zum Unglücklichsein“) vorzeitig in den Ruhestand geschickt wird, stellt sie fest, dass sie aufgrund ihrer Arbeit im  Leben so einiges verpasst hat. Inzwischen ist sie 60 Jahre alt und beschließt daher einiges nachzuholen. Zufällig trifft sie auf Frans (Edgar Selge, „Feuchtgebiete“), einen Galeristen im Jugendwahn, der sich beim Joggen einen Hexenschuss eingefangen hat und plötzlich auf ihre Hilfe angewiesen ist…

„Rammbock“-Produzentin Sigrid Hoerner gibt mit dieser ungewöhnlichen „Boy meets Girl“ Geschichte, zu der Jane Ainscough („Hanni & Nanni“, „Wo ist Fred?“) das Drehbuch beigesteuert hat, ihr Regiedebüt.

 

Französisch für Anfänger

Im Jugend- und Familienkino am Sonntag, den 9. Oktober, um 14 Uhr läuft „Französisch für Anfänger“ (Deutschland, 2006), Regie: Christian Ditter, mit François Goeske, Paula Schramm, Lennard Bertzbach, Christian Tramitz, u. a.
Eigentlich bekommt alles, was mit Frankreich zu tun hat, bei dem Schüler Hendrik sofort die „rote Karte“ – sei es die Sprache, der Schulunterricht, die Musik, die Menschen: Frankreich ist einfach „uncool“. Diese Einstellung ändert sich rasch, als Hendrik sich unsterblich in die Halbfranzösin Valerie verliebt. Für seine große Liebe springt Hendrik sogar über seinen Schatten und nimmt an einem deutsch-französischen Austauschprogramm teil. Und entgegen seiner Vorurteile entpuppt sich das Land von Baguette, Chanson und Rotwein als durchaus angenehmes Reiseziel. So verlebt Hendrik in Frankreich einen ereignisreichen Sommer zwischen Partystimmung und Liebeswirren.

„Ein heiter-romantisches Feel-Good-Movie um Liebe, Jugend und Schule, das nicht aufklären oder kulturell in die Tiefe gehen, sondern locker unterhalten will.“ (Margret Köhler, www.kinofenster.de)

 

Der Landarzt von Chaussy

Werbung für den Landarzt

Weiter läuft, am Samstag, den 8. Oktober um 20 Uhr, am Sonntag, den 9. Oktober um 18 und 20 Uhr, und am Montag, den 10. Oktober, um 20 Uhr „Der Landarzt von Chaussy“, in dem der Regisseur und gelernte Mediziner Thomas Lilti ein authentisches und liebevolles Portrait eines Landarztes und seiner Patienten zeichnet. Der Film ist hervorragend besetzt mit François Cluzet, Marianne Denicourt und Isabelle Sadoyan, der Regisseur weiß, wovon seine Hauptfigur Monsieur Werner spricht. Schließlich arbeitete der heute 40-jährige Franzose vor seiner Zeit im Filmgeschäft selbst als Mediziner. Schon in seine vorige Regiearbeit „Hippocrate“ ließ er seine Erfahrungen aus diesem Metier miteinfließen.

 

Der Name der Leute

Wunschfilm für zu spät Gekommene

Auf vielfachen Wunsch gibt es am Montag, den 10. Oktober, um 18 Uhr noch eine Vorstellung von „Der Name der Leute“, die turbulente französische Komödie von Michel Leclerc, mit Sara Forestier, Jacques Gamblin, 2010 mit dem César ausgezeichnet.

Sara Forestier spielt Bahia Benmahmoud, gerechtigkeitsfanatische Tochter einer kämpferischen Französin und eines liebenswerten Algeriers, die die Welt auf ihre Art verbessern will. Ein Film voller Witz, Charme und Anarchie.

 

Nur für Personal

Seniorenkino am Mittwoch, 16 Uhr!

„Nur für Personal!“ (im Original: „Les femmes du 6ème étage“) (FR 2011) von Philippe Le Guay, mit Fabrice Luchini und Sandrine Kiberlain ist der Titel des Films, der im Seniorenkino am Mittwoch, den 12. Oktober, um 16 Uhr in der Kinowerkstatt gezeigt wird.

Noch in den 1960er Jahren hieß es in den Pariser Dachgeschossen „Nur für Personal“, da hier die Dienstmädchen in ihren winzigen Chambres de Bonne untergebracht waren. Auch der griesgrämige, wohlhabende Jean-Luis (Fabrice Luchini) beschäftigt eine spanische Gastarbeiterin Maria (Natalia Verbeke) und freundet sich bald mit ihr an. Als er die widrigen Lebensumstände der Dienstmädchen unter dem Dach zu Gesicht bekommt, beschließt er, zu helfen. Aus kleinen Besuchen werden aufwendige Reparaturen, bis Jean-Luis’ Ehefrau Suzanne (Sandrine Kiberlain) irgendwann bemerkt, dass ihr Mann immer mehr Zeit im oberen Stockwerk verbringt. Sie denkt sofort, dass er sie betrügt. Als Jean-Luis daraufhin aus der ehelichen Wohnung geworfen wird, muss er selbst in einem der Zimmer unter dem Dach unterkommen. Es dauert nicht lange, bis er die überraschende Freiheit der beengten Kammer zu schätzen lernt und eine neue Welt entdeckt..

 

PM: W. Kraus, Kinowerkstatt

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