Nachrichten

Montag, 18. Dezember 2017 ·   bei 1 ℃ · Star Wars: Die letzten Jedi 3DWeihnachtsfeier der Bergkapelle in der RohrbachhalleX-Mas Special: Night of the DJs im Eventhaus

Facebook Twitter Google+ Instagram RSS Feed

Programm der Kinowerkstatt St. Ingbert

„Paterson“ (Fr. 16. Dez. 20 Uhr; So. 18. Dez. 18 Uhr; Mo. 19. Dez. 18 u. 20 Uhr); „Blöde Mütze“ (So. 18. Dez. 16 Uhr); „Egon Schiele: Tod und Mädchen“ (So. 18. Dez. 20 Uhr.

 

Paterson

Jim Jarmuschs neuer Film über einen dichtenden Busfahrer

„Ein dichtender Busfahrer („Star Wars“-Star Adam Driver) fährt auf einer „magical mystery tour“ durch seine beschauliche Heimatstadt: Mit „Paterson“ schreibt Jim Jarmusch eine bezaubernde Film-Ode an die Provinz.“ ..schrieb SPIEGEL – Autor Jörg Schöning zum neuen Film „Paterson“ (USA 2016), Drehbuch und Regie: Jim Jarmusch, Darsteller: Adam Driver, Golshifteh Farahani. Zu sehen ist der neue Film von Jim Jarmusch am Freitag, den 16. Dezember, um 20 Uhr, am Sonntag, den 18. Dezember, um 18 Uhr und am Montag, den 19. Dezember, um 18 und 20 Uhr.

„Paterson“ ist der Titel des Films und Paterson heisst auch der Busfahrer. Und wenn er mit seinem Bus durch Paterson kurvt – denn seine Heimatstadt in New Jersey heißt genauso wie er – dann hat er den Kopf voller Poesie. Denn Paterson ist ein Lyrik-Fan und seine Ehefrau Laura (Golshifteh Farahani) befeuert die Begeisterung ihres Gatten als Muse und Hausfrau so gut sie nur kann.

Gedichte sind also Patersons tägliches Brot. Und wenn er mit seinem Bus durch Paterson kurvt, dann hat er den Kopf voller Poesie. Und sobald er die Hände vom Steuer nimmt, sein Notizbuch auspackt und zum Kuli greift, verfasst er die schönsten Liebesgedichte. Natürlich sind sie allesamt Laura gewidmet, schon weil bereits Petrarca seine Gedichte einer Laura gewidmet hat.

 

Blöde Mütze

Kinder – und Familienkino am Sonntag

Das Leben kann verdammt kompliziert sein. So für Martin in dem Film „Blöde Mütze!“ (Deutschland, 2006, Spielfilm, 91 Minuten, Farbe, FBW: „besonders wertvoll“), der an diesem Sonntag, 18. Dezember, um 16 Uhr, in der Kinowerkstatt, Pfarrgasse 49, zu sehen ist. Frei ab 6, wird er ab 10 Jahren empfohlen, ausgesucht wurde er von der Kinderkinogruppe der Kinowerkstatt.

Das Leben kann verdammt kompliziert sein – vor allem, wenn man mitten im Schuljahr umziehen muss. Trotzdem hätte der zwölfjährige Martin nicht gedacht, dass plötzlich soviel mit ihm passiert. Die Baseballkappe, die ihm sein Vater mal geschenkt hat, bietet einen guten Schutz. Er trägt sie fast immer. Oliver aus der neuen Klasse nennt ihn sofort nur noch „Blöde Mütze“. Nicht ganz ohne Grund, denn Martin hat ihn beim Klauen erwischt und aus Versehen verpetzt. Klar, dass Oliver da sauer auf ihn ist. Eigentlich denkt Martin aber vom ersten Tag an vor allem an Silke. Die merkt das und freut sich darüber, aber sie mag auch Oliver. Da beginnt Martin, von dem seine Mutter gerne sagt, er sei eher der „stille Typ“, zu kämpfen: um Silke, gegen Oliver – und schließlich um seine Freundschaft zu beiden.
Regie führte Johannes Schmid, das Drehbuch schrieb er zusammen mit Michael Demuth, die Kamera führte Michael Bertl, den Schnitt nahm Thomas Kohler vor, die Musik stammt von Michael Heilrath, die Darsteller*innen sind Johann Hillmann, Lea Eisleb, Konrad Baumann, Inka Friedrich, Stephan Kampwirth, Claudia Geisler u.a.

 

Egon Schiele: Tod und Mädchen

Malerporträt Egon Schiele

Wien, Anfang des 20. Jahrhunderts: Der junge Egon Schiele ist mit seinen originellen, erotisch aufgeladenen Werken einer der meist diskutierten Künstler seiner Zeit. Leidenschaftlich lebt er für seine Kunst, die inspiriert wird von schönen Frauen und dem Geist einer zu Ende gehenden Ära. Seine jüngere Schwester Gerti ist seine erste Muse, doch schon bald stehen zu ihrem Missfallen immer neue Mädchen für Egon Modell.

Dieter Berners Filmbiografie „Egon Schiele: Tod und Mädchen“ (Österreich, Luxemburg 2016) ist noch einmal zu sehen am Sonntag, den 18. Dezember, um 20 Uhr und zeigt den genialen Maler als Mann, der die Frauen liebte. Und die sind schön und gerne nackt.

 

PM: W. Kraus, Kinowerkstatt

Kommentare

Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Kommentar schreiben

Zu diesem Artikel können keine Kommentare mehr abgegeben werden.

St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017