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Programm der Kinowerkstatt St. Ingbert

„Señor Kaplan“ (Frei., 11. Sept. 19 Uhr; Mo., 14. Sept. 18 Uhr); „Per Anhalter durch die Galaxis“ (Frei., 11. Sept. 21 Uhr); „Honig im Kopf“ (Sa., 12. Sept. 20 Uhr; So., 13. Sept. 20 Uhr; Mo.g, 14. Sept. 20 Uhr); „Wer rettet wen“ (So., 13. Sept. 17 Uhr); „Sein letztes Rennen“ (Mi., 16. Sept. 16 Uhr)

 

 

Señor Kaplan

Eine Komödie ganz besonderer Art ist „Senor Kaplan“ (Uruguay , Spanien , Deutschland 2014) Regie: Alvaro Brechner, mit Hector Noguera, Néstor Guzzini, Rolf Becker. Der Film, Uruguays Vorschlag für den Auslands-Oscar 2015, beruht der auf dem Roman „Kaplans Psalm“ von Marco Schwartz, noch einmal zu sehen am Freitag, den 11. September um 19 Uhr und am Montag, den 14. September um 18 Uhr!

„Mit Mitte 70 hat man die Kämpfe des Lebens überstanden. Zeit, behaglich auf das Erreichte zurückzuschauen und zu genießen – denkt man vielleicht als Jungspund, der keine Ahnung vom Altwerden hat. Jacob Kaplan (Héctor Noguera) weiß es besser: Er hat mit seinen 76 Jahren nichts Besseres zu tun, als sich vor den versammelten Mitgliedern seiner jüdischen Gemeinde in Montevideo lächerlich zu machen…

 

Per Anhalter durch die Galaxis

mit John Malkovich

Am Freitag, den 11. September um 21 Uhr heisst es in der Kinowerkstatt: „Per Anhalter durch die Galaxis“ (USA, Großbritannien 2005, The Hitchhiker´s Guide to the Galaxy) Regie: Garth Jennings, Drehbuch: Douglas Adams, Karey Kirkpatrick, Darsteller: Martin Freeman, Sam Rockwell, Zooey Deschanel, Mos Def, Bill Nighy, John Malkovich. Es ist die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Douglas Adams – „..ein schön schräger Mix aus Sci Fi , Comedy und einem gutem Schuss Britischen Humors. “ (Ein Zuschauer)

Es ist nicht ungefährlich, sich in die Weiten des Universums zu begeben. Aber für solche Fälle gibt es ja den Reiseführer „Per Anhalter durch die Galaxis“, der genau Auskunft darüber gibt, wie man die Wunder der Galaxis für weniger als dreißig Altair-Dollars am Tag zu sehen bekommt.

Bewaffnet mit einem Handtuch und dem Reiseführer durch die Galaxis muss sich Arthur Dent nach der Pulverisierung seines Planeten durchs All schlagen.

„Arthur Dent (Martin Freeman) glaubt, er hat ein Problem: Sein Haus soll abgerissen werden, um einer Umgehungsstraße Platz zu machen. Doch nicht einmal die Bauarbeiter ahnen, dass dieses Schicksal der ganzen Erde droht. Punkt 12 wird der ganze Planet gesprengt, da er einer neuen Hyperraumstraße im Weg ist.

Auch wenn Arthur sich für einen Pechvogel hält, so hat er doch ungemeines Glück, denn kurz vor der Pulverisierung der Erde trifft er in einem Pub seinen Kumpel Ford Prefect (Mos Def). wie sich herausstellt ist Ford nicht nur ein Alien in Menschengestalt, sondern kann ihn in letzter Sekunde auch noch mithilfe seines Anhalter-Rings retten. Doch gerettet sind sie noch nicht. Sie landen auf einem Raumschiff der höchst unangenehmen Vogonen und müssen irgendwie entkommen. Arthur muss im Schnellkurs alle Tipps und Kniffe lernen, die man benörtigt, um per Anhalter durch die Galaxis zu reisen. Dabei geht es nicht nur um die Bedeutung von Handtüchern, den Unwahrscheinlichkeitsantrieb und die wahre Identität von Mäusen, sondern auch um den Sinn der Lebens selbst.“ (moviepilot.de)

 

Honig im Kopf

In der Kinowerkstatt läuft am Samstag, den 12. September, um 20 Uhr, am Sonntag, den 13. September, um 20 Uhr und am Montag, den 14. September um 20 Uhr „Honig im Kopf“

(BRD 2014) von Til Schweiger mit Til Schweiger, Emma Schweiger, Dieter Hallervorden, Jeanette Hain, Jan Josef Liefers, Dar Salim, Katharina Thalbach, Tilo Prückner.

„Honig im Kopf“ erzählt die Geschichte einer ganz besonderen Liebe: der Liebe zwischen Tilda und ihrem an Alzheimer erkrankten Großvater Amandus, gespielt von Dieter Hallervorden. Der Lebemann war bisher das humorvolle, geschätzte Familienoberhaupt – jetzt entwickelt er sich plötzlich zurück zu seinen kindlichen Ursprüngen. Nur die elfjährige Enkelin Tilda scheint mit ihm umgehen zu können. Die Krankheit mit den Augen eines Kindes zu sehen bedeutet, sie größtenteils mit Humor zu nehmen. Genau das gelingt Tilda, ohne dass sie dabei die Tragik der Krankheit des Großvaters aus den Augen verliert.

Nach dem Tod seiner geliebten Frau bekommt Amandus seinen Haushalt nicht mehr in den Griff. Amandus wird immer vergesslicher und unberechenbarer – als er fast das Haus abfackelt, soll er ins Pflegeheim umziehen. Doch mit Amandus’Abschiebung will sich Tilda auf keinen Fall abfinden. Im Gegenteil: Ohne ihre Eltern zu informieren, geht sie mit ihrem Großvater auf große Tour, um ihm seinen größten Wunsch zu erfüllen: Er möchte noch einmal Venedig sehen, jene Stadt, die er vor vielen Jahren mit seiner Frau auf der Hochzeitsreise besucht hat.

Ein Abenteuer der ganz besonderen Art beginnt: Ein elfjähriges Mädchen reist mit einem 70-jährigen Alzheimer-Kranken nach Italien …

 

Wer rettet wen

Am Sonntag, den 13. September zeigt das Netzwerk Entwicklungspolitik im Saarland e.V. (NES) um 17 Uhr den Film „Wer rettet wen? – Die Krise als Geschäft?“ als 45 Minuten Version in der Kinowerkstatt, St. Ingbert (Pfarrgasse 49) in Zusammenarbeit mit der Katholischen Erwachsenenbildung (KEB) Saarpfalz, dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB), St. Ingbert und attac Saar. Anschließend moderiert Harald Kreutzer (NES) die Diskussionsrunde mit Rainer Tobae (DGB, Ortsverband St. Ingbert) und Thomas Schulz (attac Saar) über die Auswirkungen der Rettungshilfen auf Griechenland und welche Parallelen es zu den Ländern des Südens gibt.

Wer rettet eigentlich wen und warum? Wer sind die Gewinner und wer die Verlierer bei einer Krise? Dieser Frage widmen sich das Hamburger Filmduo Leslie Franke und Herdolor Lorenz in ihrem Film und versuchen, die Hintergründe der Krise und der Rettungsfonds aufzudecken und dabei die Auswirkungen auf die Bürger der verschuldeten Länder in den Blick zu nehmen.

Diese Veranstaltung findet statt im Rahmen des Europäischen Jahres für Entwicklung, welches unter dem europaweiten Motto „Unsere Welt, unsere Würde, unsere Zukunft“ steht.

 

Sein letztes Rennen

mit Dieter Hallervorden im Seniorenkino

Am Mittwoch, den 16. September um 16 Uhr läuft im Seniorenkino „Sein letztes Rennen“ (BRD 2013, 114 Minuten), Regie: Kilian Riedhof, mit Dieter Hallervorden, Tatja Seibt, Heike Makatsch, Heinz W. Krückeberg, Frederick Lau, Katrin Sass, Mehdi Nebbou, Jörg Hartmann u.a.

Der einst große Marathonläufer und Gewinner der Goldmedaille in Sydney 1958, Paul Averhoff (Dieter Hallervorden), zieht jetzt mit über 70 Jahren aus seinem Zuhause aus. Seine Tochter Birgit (Heike Makatsch) kann sich nicht länger um ihn und seine Frau Margot (Tatja Seibt) kümmern, da sie als Flugbegleiterin um die ganze Welt reist. Im Altersheim fühlt sich Paul nicht gerade wohl und fragt sich, ob es das gewesen sein soll. Er beschließt, für den Berlin-Marathon zu trainieren und ihn auch zu gewinnen. Die anderen Heimbewohner halten ihn für verrückt, doch mit Hilfe von Margot trainiert der rüstige Rentner wie ein Besessener, immer sein Ziel vor Augen, noch einmal durch die applaudierende und tosende Menge zu laufen. Als den Heimbewohnern ein altes Bild in die Hände fällt, erinnern sie sich an die vergangenen Siege von Paul und unterstützen ihn nach Leibeskräften – vor allem im Kampf gegen die Heimleitung. Denn der ist Paul mit seiner ungestümen Art ein gewaltiger Dorn im Auge.

 

PM: W. Kraus, Kinowerkstatt St. Ingbert

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