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Programm der Kinowerkstatt St. Ingbert

„Florence Foster Jenkins“ (Fr., 13. Januar, 18 Uhr); „Love and Friendship“ (Do., 12. Jan., 18 und 20 Uhr; Fr., 13. Jan., 20 Uhr; Sa., 14. Jan., 20 Uhr; So., 15. Jan., 20 Uhr; Mo., 16. Jan., 18 Uhr); „Peter Handke. Bin im Wald. Kann sein, dass ich mich verspäte.“ (So., 15. Jan., 18 Uhr; Montag, 16. Jan., 20 Uhr).

 

Florence Foster Jenkins

Am Freitag, den 13. Januar, um 18 Uhr singt noch einmal Mery Streep in „Florence Foster Jenkins“. Sie war voller Leidenschaft für die Musik und das erhielt sie am Leben. Stephen Frears setzte der reichen amerikanischen Kunstmäzenin Florence Foster Jenkins (1868–1944), die Weltruhm erlangte durch den Ruf, die schlechteste Sängerin aller Zeiten zu sein, ein filmisches Denkmal. Es spielen neben Mery Streep, Hugh Grant, Simon Helberg, Rebecca Ferguson, Nina Arianda, Stanley Townsend, Allan Corduner.

Dieser so wunderbar bunte wie komische Film schafft es, uns der Titelfigur in ihren letzten Tagen wirklich nahezubringen, versteht es dabei gleichzeitig Fragen der Moral aufzuwerfen:

Aus anfänglicher Belustigung heraus entsteht tiefe Empathie – so erging es wohl Jenkins‘ Zeitgenossen, und so ergeht es einem auch beim Sehen des Films. Hervorragend!

 

Love and Friendship

Love and Friendship von Whit Stillman überragend!

Die Kinowerkstatt zeigt jetzt „Love and Friendship“ (FR/IE/NL/US • 2016 • Laufzeit 93 Minuten • FSK 0) von Whit Stillman mit Kate Beckinsale und Chloë Sevigny. Basierend auf der Novelle „Lady Susan“ von Jane Austen entfaltet „Love & Friendship“ die Geschichte einer Witwe, die nach zwei reichen Ehemännern sucht: einen für sich und einen für ihre Tochter, zu sehen bereits am Donnerstag, den 12. Januar, um 18 und 20 Uhr, am Freitag, den 13. Januar, um 20 Uhr, am Samstag, den 14. Januar, um 20 Uhr, am Sonntag, den 15. Januar, und am Montag, den 16. Januar, jeweils um 18 Uhr.

Die Kritiker überschlagen sich förmlich: „Die Komödien Whit Stillmans zeichnen sich durch bissigen Witz und scharfe Milieubeobachtung aus. In Jane Austen hat er die ideale Vorlage für seinen neuen Film gefunden.“ schrieb Andreas Busche in DIE ZEIT.

Knapp 200 Jahre nach Jane Austens Tod hat Whit Stillman mit seiner erstaunlich werkgetreuen Austen-Adaption „Love & Friendship“ die Romantic Comedy und die klassenbewusste Sittenkomödie auf kongeniale Weise miteinander versöhnt. „Basierend auf dem frühen, postum veröffentlichten Briefroman Lady Susan, konturiert Stillman den Stil Austens, insbesondere ihre elegant-schnörkellose Ironie, die in dem Frühwerk bereits zarte Keime treibt, mit einem sicheren Gespür für den Sound der Zeit: beiläufige, lässig dahingeworfene soziale Beobachtungen, die wie scharfkantige Stechformen genüsslich-maliziöse Aperçus aus den gepflegten gesellschaftlichen Konversationen stanzen.“ (Andreas Busche)

 

Peter Handke

Der Filmemacherin Corinna Belz ist es nach ihrem preisgekrönten Kinofilm über den Maler Gerhard Richter („Gerhard Richter Painting“) gelungen, mit ihrem Film „Peter Handke – Bin im Wald. Kann sein, dass ich mich verspäte“, Regie: Corinna Belz – Drehbuch: Corinna Belz – Kamera: Piotr Rosolowski, Axel Schneppat, Nina Wesemann – Schnitt: Stephan Krumbiegel – Darsteller: Peter Handke, Amina Handke, Léocadie Handke, Sophie Semin, Curt Bois, Nastassja Kinski u.a. überraschende Einblicke in das Denken, die Arbeit und das Leben des Schriftstellers Peter Handke zu vermitteln. Zu sehen jetzt weiterhin in der Kinowerkstatt, Sonntag, 15. Januar, um 18 Uhr und am Montag, den 16. Januar, um 20 Uhr.

 

PM: W. Kraus, Kinowerkstatt

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