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Programm der Kinowerkstatt St. Ingbert

„Lola“ (Fr., 10. Feb., 19 Uhr); „Paula“ (Sa., 11. Feb., 20 Uhr; So., 12. Feb., 16+20 Uhr; Mo., 13. Feb., 18 Uhr); „Jules et Jim“ (So., 12. Feb., 11 Uhr); „Des Journées entières dans les arbres“ (Mo., 13. Feb,. 20.15 Uhr).

 

Lola – die Großmütter

In Zusammenarbeit mit der Katholischen Erwachsenenbildung St. Ingbert zeigt die Kinowerkstatt St. Ingbert, Pfarrgasse 49, am Freitag, den 10. Februar, um 19 Uhr den Spielfilm „Lola – die Großmütter“ von Brillante Mendoza, mit Anita Linda und Rustica Carpio.

Ein tragisches Ereignis führt zwei Großmütter zusammen – der Enkel der einen ist angeklagt, den Enkel der anderen bei einem Raub ermordet zu haben. Nun sind sie vor ähnliche Schwierigkeiten gestellt, denn beide stammen aus der Unterschicht Manilas und müssen nun Geld auftreiben; der einen fehlt das Geld für die Bestattung und die Gerichtsverhandlung, der anderen um die Kaution für ihren Enkel zu bezahlen. Nüchtern und unbeschönigend begleitet der Film die Bemühungen der beiden alten Frauen, die von einer scheinbar grenzenlosen Fürsorge angetrieben werden: Lola Sepa auf ihren Wegen durch die Stadt, um die Beerdigung zu organisieren und durch die Nachbarschaft, um Spenden zu sammeln; Lola Puring beim Gemüse-Verkauf und den Besuchen im Gefängnis.

 

Paula

Die Kinowerkstatt zeigt den Kinofilm „Paula“ (Deutschland, Frankreich 2016), Regie: Christian Schwochow, mit Carla Juri, Albrecht Abraham Schuch, Roxane Duran, u.a. über Paula Modersohn-Becker, eine der bedeutendsten Malerinnen des deutschen Expressionismus. Während ihrer kurzen Karriere Anfang des 20. Jahrhunderts schuf sie 750 Gemälde und 1.000 Zeichnungen. „Paula“ läuft am Samstag, den 11. Februar, um 20 Uhr, am Sonntag, den 12. Februar, um 16 und 20 Uhr, sowie am Montag, den 13. Februar, um 18 Uhr!

Worpswede, 1897. Schon bei ihrer ersten Begegnung spüren die 21-jährige Paula Becker und der elf Jahre ältere Otto Modersohn eine besondere Verbindung. Aus ihrer gemeinsamen Leidenschaft für die Malerei wird die große Liebe. Als sie heiraten, führen sie eine Ehe fernab von gängigen Mustern ihrer Zeit. Eine Beziehung in satten Farben, reich an Konturen und mit Spuren von Kämpfen. So wie die Gemälde der jungen Frau, die mutig nach dem Leben greift und die als Paula Modersohn-Becker in die Kunstgeschichte eingehen wird. Gegen alle Widerstände lebt sie ihre Vision von künstlerischer Selbstverwirklichung und ihre romantische Vorstellung von Ehe und Liebe.

Mit „Paula“ erzählt Regisseur Christian Schwochow das faszinierende Leben einer hochbegabten Künstlerin und radikal modernen Frau zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Voller Sinnlichkeit, mit zartem Humor und spielerischer Leichtigkeit ist „Paula“ auch die Geschichte einer großen, leidenschaftlichen Liebe. Die Konflikte, an denen die Liebenden zu scheitern drohen, sind heute – ein Jahrhundert später – aktueller denn je.

 

Jules et Jim

Matinée am Sonntag

In der Matinée mit französischen Filmen in der Originalfassung mit Untertiteln, läuft am  Sonntag, den 12. Februar um 11 Uhr „Jules et Jim“ (Frankreich 1962) von Francois Truffaut  mit Jeanne Moreau, Oskar Werner und Henri Serre nach dem Roman von Henri-Pierre Roché. Die Geschichte beginnt im Jahre 1912, als sich der Franzose Jim und der Österreicher Jules  sich im Paris der „Belle Époque“ kennenlernen. Die beiden Freunde teilen nicht nur das Interesse  für Literatur, sondern auch für Frauen und verlieben sich beide in die Französin Catherine  (Jeanne Moreau)…

 

Des Journées entières dans les arbres

Als Wiederholung der französischen Filmtage läuft am Montag, den 13. Februar, um 20:15 Uhr „Des Journées entières dans les arbres“ (Ganze Tage in den Bäumen) (Frankreich 1977 / 1:37h  / Regie und Drehbuch: Marguerite Duras (nach ihrer gleichnamigen Erzählung von 1954 und dem  Bühnenstück von 1965) / mit Madeleine Renaud, Jean-Pierre Aumont, Bulle Ogier /  Originalfassung mit deutschen Untertiteln) Eine alte Dame (Madeleine Renaud), die mit einer Fabrik in einem fernen Land, „das nicht mehr  eine regelrechte Kolonie ist“, viel Geld verdient hat, kehrt nach Paris zurück, um ihren Sohn zu  besuchen, den sie seit zehn Jahren nicht mehr gesehen hat. Dieser Sohn hat wenig Lust zu  einer geregelten Arbeit, er zieht es vielmehr vor, „ganze Tage in den Bäumen“ zu verbringen,  d.h. er verzockt am Spieltisch das bisschen Geld, das er mit seinen Gelegenheitsjobs verdient.  Die alte Dame möchte unbedingt erreichen, dass ihr Sohn sein unsicheres Leben  aufgibt…Jean-Pierre Aumont spielt den Sohn und die junge Bulle Ogier seine Lebensgefährtin.  Madeleine Renaud in einer Glanzrolle!

 

PM: W. Kraus, Kinowerkstatt

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