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Freitag, 20. Oktober 2017 · leicht bewölkt  leicht bewölkt bei 15 ℃ · Nachkirmes auf dem MarktplatzBunter Nachmittag für SeniorInnen in der OberwürzbachhalleSaarländische Künstler sind bei Künstlermarkt vertreten

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Programm der Kinowerkstatt St. Ingbert

„Birnenkuchen und Lavendel“ (OmU) (Fr. 10. März, 18 Uhr); „The Salesman“ (10., 11. + 12. März, jeweils 20 Uhr; Mo. 13. März, 18 Uhr); „Sufragette“ (So. 12. März, 11 Uhr); „Whiplash“ (So. 12. März. 18 Uhr); „Eine unerhörte Frau“ (Mo. 13. März, 20 Uhr).

 

Birnenkuchen und Lavendel

Sommerkinofilm.

Der große Sommerkinofilm war im letzten Jahr „Birnenkuchen mit Lavendel“. Für alle Liebhaber der französischen Sprache läuft am Freitag, den 10 März, um 18 Uhr noch einmal die Originalfassung mit deutschen Untertiteln „Le Goût de Merveilles“ (Frankreich 2015, 100 Min.) Regie: Eric Besnard, Drehbuch: Eric Besnard, Kamera: Philippe Guilbert, Schnitt: Yann Dedet, Musik: Christophe Julien, Darsteller: Hiam Abbass, Virginie Efira, Benjamin Lavernhe, Hervé Pierre, Lucie Fagedet.

„Le Goût de Merveilles“ spielt in Südfrankreich. Die Provence ein Paradies? Für die junge Witwe Louise ist das malerische Fleckchen Erde momentan die Hölle: Schulden, ein mies laufender Obst- und Gemüseanbau, ein Stalker, dazu rebellische Kinder. Dass ihr auch noch Sonderling Pierre ins Auto läuft, fällt da kaum mehr ins Gewicht. Doch der verletzte Pierre (Benjamin Lavernhe) ist kein Mann wie andere. Ein Sonderling – ganz ohne Zweifel. Doch einer, dessen Welt sich von der ihren komplett unterscheidet. Und eine andere Welt scheint im Moment genau das, was Louise (Virginie Efira) gut brauchen könnte…

 

The Salesman

Als Bester Fremdsprachiger Film des Jahres mit dem Oscar ausgezeichnet!

Weil ihre Wohnung im Herzen von Teheran nach Bauarbeiten einsturzgefährdet ist, beziehen Emad und Rana eine neue Unterkunft. Ein Zwischenfall, der mit der vorhergehenden Mieterin in Zusammenhang steht, lässt das Leben des jungen Paares aus den Fugen geraten. Inspiriert vom Stück „Tod eines Handlungsreisenden“ von Arthur Miller stellt der neue Film von Oscarpreisträger Asghar Farhadi („Nadir und Simin – eine Trennung“) eine Parabel auf die heutige iranische Gesellschaft dar. Beim Filmfestival Cannes wurde „The salesman“ mit dem Drehbuchpreis und dem Darstellerpreis ausgezeichnet.

„The Salesman“ läuft am Freitag, den 10. März, am Samstag, den 11. März, und am Sonntag, den 12. März, jeweils um 20 Uhr, sowie am Montag, den 13. März, um 18 Uhr.

 

Sufragette – Taten statt Worte

Zum Internationalen Frauentag!

Die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) und die Kinowerkstatt laden am Sonntag, den 12. März, um 11 Uhr zum Feiern des Internationalen Frauentags ein und zeigen den Film „Sufragette – Taten statt Worte“
1903 gründete Emmeline Pankhurst (Meryl Streep) in Großbritannien die „Women’s Social and Political Union“, eine bürgerliche Frauenbewegung, die sowohl durch positiven Widerstand, als auch durch öffentliche Proteste bin hin zu Hungerstreiks auf sich aufmerksam machte. Neben dem Wahlrecht kämpften sie u.a. für die allgemeine Gleichstellung der Frau.

Die Sufragetten waren teilweise sogar gezwungen, in den Untergrund zu gehen. Es waren größtenteils Arbeiterfrauen, die festgestellt hatten, dass friedliche Proteste keinen Erfolg brachten. In ihrer Radikalisierung riskierten sie, alles zu verlieren – ihre Jobbs, ihr Heim, ihre Kinder und ihr Leben. Maud, deren Geschichte hier erzählt wird, war eine dieser mutigen Frauen.

 

Whiplash

So spannend wie ein Krimi

So spannend wie ein Krimi ist „Whiplash“ (USA 2014) von Damien Chazelle über die brutalen Lehrmethoden eines Universitätsmusiklehrers im Umgang mit einem hochbegabten Schüler, der noch einmal, am Sonntag, den 12. März, um 18 Uhr zu sehen ist.Musik: Justin Hurwitz, mit Miles Teller, J.K. Simmons, Paul Reiser, Melissa Benoist, Austin Stowell, Nate Lang, Chris Mulkey. „Whiplash“ gewann 3 Oscars: Für den besten Ton und den besten Schnitt, J.K. Simmons, den Oscar für den besten Nebendarsteller.

Der Film stammt von Damien Chazelle, der jetzt mit seinem Film „La La Land“ große Erfolge feiert..

 

Eine unerhörte Frau

Der bewegende Film „Eine unerhörte Frau“, am Montag, den 13. März, um 20 Uhr zu sehen, wurde im Rahmen des Münchner Filmfestivals im Juni 2016 uraufgeführt. Die dortige positive Resonanz spiegelte sich auch in der Auszeichnung mit dem One-Future-Award wieder.

„Eine unerhörte Frau“, von Regisseur Hans Steinbichler, mit Rosalie Thomass und Romy Butz nach einer wahren Geschichte, schildert den Kampf einer Bäuerin und verzweifelten Mutter, die alles in Bewegung setzt, um Hilfe für ihre kranke Tochter zu erlangen: Was, wenn einem niemand glauben will? Hanni, Bäuerin und dreifache Mutter, macht sich Sorgen um ihre jüngste Tochter Magdalena. Das Mädchen ist kleiner als die anderen, empfindlicher, bricht oft, sieht immer schlechter. Bestimmt die Psyche, sagen die Ärzte, die Lehrerin und auch die Familie. Eine Brille mit Fensterglas wird sicher helfen. Aber Hanni ist Magdalenas Mutter und sie spürt, dass eine Brille nichts ändern wird, dass es um mehr geht. Selbst geplagt von einer unerhörten Jugenderinnerung beginnt sie, unbeirrt und unaufhaltsam, um das Leben ihrer Tochter zu kämpfen und kommt der Ursache auf die Spur…

Mehr, Links, Bilder, Presseartikel auf unserer kinowerkstatt – Seite: http://www.kinowerkstatt.de

 

PM: W. Kraus

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