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Programm der Kinowerkstatt St. Ingbert

„Nuts … durchgedreht“ (Fr. 5. Mai, 20 Uhr; So. 7. Mai, 20 Uhr); „Die Blumen von gestern“ (Sa. 6. Mai, 20 Uhr; Mo. 8. Mai, 20 Uhr).

 

Zum 75. Geburtstag von Barbra Streisand

Nuts … durchgedreht

Die Kinowerkstatt St. Ingbert zeigt am Freitag, den 5. Mai, um 20 Uhr und am Sonntag, den 7. Mai, 20 Uhr zum 75. Geburtstag von Barbra Streisand „Nuts … durchgedreht“, Regie: Martin Ritt – Buch: Torin Topor, Darryl Ponicsan und Alvin Sargent, mit Barbra Streisand, Richard Dreyfuss, Karl Malden, Maureen Stapleton, Maurice Stapleton, Eli Wallach, Robert Webber, William Prince, James Whitmore, Leslie Nielsen u.a. (1987; 107 Minuten).

Barbra Streisand, schrieb die Filmmusik und bietet eine herausragende schauspielerische Leistung in dem von ihr selbst produzierten Film!

„Nuts … durchgedreht“ von Martin Ritt ist in erster Linie ein ganz vorzüglicher Schauspielerfilm. In den Hauptrollen ein hochkarätiges Paar: Barbra Streisand und Richard Dreyfuss.

Claudia (Barbra Streisand) stammt aus gutem Elternhaus. Ist ein exklusives Call-Girl und hat einen Freier erschlagen. Eltern und Verteidiger plädieren auf Unzurechnungsfähigkeit und Anstaltseinweisung, damit es nicht zu einer Verhandlung kommt. Ein prominenter Psychiater unterstützt dieses Ansinnen vehement. Aber Claudia kämpft. Um ihren Ruf, ihren Verstand und ihre Identität. Aggressiv, feindlich, rebellisch. An ihrer Seite ein intelligenter Pflichtverteidiger, der zum Partner und Kumpel wird.Entstanden ist ein spannender, menschlich bewegender Streifen, der abendfüllend ausgezeichnet unterhält.

 

Eine bissige Komödie aus Deutschland

Die Blumen von gestern

Am Samstag, den 6. Mai, um 20 Uhr und am Montag, den 8. Mai, um 20 Uhr läuft „Die Blumen von gestern“ (Deutschland, Österreich, Frankreich 2016), Regie: Chris Kraus, mit Lars Eidinger, Adèle Haenel, Hannah Herzsprung, Jan Josef Liefers (126 min., FSK ab 12 Jahre), eine bissige und gleichzeitig warmherzige Komödie aus Deutschland.

Holocaust-Forscher Totila Blumen (gespielt von Lars Eidinger) steckt in einer Lebenskrise. Mit seiner ständig schlechten Laune geht er seiner Frau (Hannah Herzsprung) auf die Nerven. Jetzt soll er sich mitten in den Vorbereitungen für den großen Auschwitz-Kongress auch noch um eine französische Praktikantin kümmern.

Die überdrehte Studentin Zazie entpuppt sich als echte Nervensäge. Sie sitzt dem muffigen Historiker ständig im Nacken. Dabei ist sie die Geliebte seines verhassten Konkurrenten Balthasar (Jan Josef Liefers), der ihm als Chef vor die Nase gesetzt wurde.

Die Dialoge sprühen Gift, die Situationskomik ist herrlich grotesk und die Charaktere sind höchst originell. Der französische Shootingstar Adèle Haenel spielt mitreißend flippig und Lars Eidinger herrlich mies gelaunt. Chris Kraus gelingt die Balance zwischen Slapstick und Ernst, zwischen Romantik und böser Satire über unseren Umgang mit dem Holocaust. Das ist von erstaunlicher Leichtigkeit und höchst unterhaltsam.

 

PM: W. Kraus, kinowerkstatt.de

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St. Ingberter Anzeiger ·
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