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Samstag, 16. Dezember 2017 · bedeckt  bedeckt bei 1 ℃ · X-Mas Special: Night of the DJs im EventhausThemenabend in der Kinowerkstatt: Peter HandkeSt. Ingberter Jazzfestival 2018 – Early-Bird-Tickets!

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Programm der Kinowerkstatt St. Ingbert

„Was das Herz begehrt“ (Fr. 19. Mai, 20 Uhr; Sa. 20 . Mai, 20 Uhr); „Snowden“ (So. 21. Mai, 20 Uhr; Mo. 22. Mai, 20 Uhr).

 

Romantische Komödie mit Jack Nicholson und Diana Keaton!

Was das Herz begehrt

Noch einmal ist „Was das Herz begehrt“ (USA 2003) ) Regie/Drehbuch: Nancy Meyers, Kamera: Michael Ballhaus, Musik: Hans Zimmer, Darsteller: Jack Nicholson, Diana Keaton, Amanda Peet, Keanu Reeves, Frances McDormand, u.a.

Die köstliche Komödie lief letzte Woche im Seniorenkino der Kinowerkstatt und wird auf vielfachen Wunsch am Freitag, den 19. Mai und am Samstag, den 20. Mai, jeweils um 20 Uhr wiederholt.

Harry Sanborn (Jack Nicholson) ist der ewige Junggeselle, der grundsätzlich nur mit Frauen unter 30 ausgeht, er ist 63. Mit seiner neuesten Flamme Marin (Amanda Peet) will er ein romantisches Wochenende im Strandhaus ihrer Mutter (Diane Keaton) auf Long Island verbringen – doch plötzliche Schmerzen in der Brust torpedieren Harrys Plan. Marins Mutter Erica Barry, eine erfolgreiche, geschiedene Theraterautorin, ist alles andere als begeistert, als sie Harry gesund pflegen soll. Aber als die beiden allein sind, staunt Harry nicht schlecht: Erstmals fühlt er sich zu einer Frau hingezogen, die altersmäßig zu ihm passt. Und obwohl Eriva Harry zunächst vehement abgelehnt hat, entdeckt auch sie die Liebe neu. Das Techtelmechtel der beiden bleibt allerdings nicht ungestört, denn auch Harrys charmanter, jugendlicher Arzt Julian Mercer macht Erica den Hof…

Wie es sich für eine hochwertige Situationskomödie gehört, hat „Was das Herz begehrt“ mehr zu bieten als die meisten romantischen Komödien. Autorin Nancy Meyers hat offensichtlich einige zum Teil autobiografische Themen bezüglich „Frauen in einem gewissen Alter“ miteingebracht, wodurch die (nicht ausschließlich) frei erfundenen Handlung angemessene Glaubwürdigkeit erhält…

 

Oliver Stones „Snowden“

Die Kinowerkstatt zeigt weiterhin „Snowden“ (Deutschland, USA 2015) von Oliver Stone, am Sonntag, den 21. und Montag, den 22. Mai, jeweils um 20 Uhr, mit Joseph Gordon-Levitt als Edward Snowden.

Oliver Stones Film über Computerfreak und späteren Whistleblower Edward Snowden, der skandalöse Überwachungsmethoden enthüllte, wirft einen Blick in die Welt der Überwachung. Viele gruslige Details sind keine Erfindung: Snowden hat recht. Big Brother is watching you!

In seinem Film taucht Stone tief in die Welt der Überwacher ein und zeigt das Innenleben des US-Geheimdienstes NSA, das Snowden anfangs so faszinierte. Können Geheimdienste eine Webcam heimlich anschalten? „Ich habe doch nichts zu verbergen“, sagt Snowdens Freundin Lindsay Mills im Film, als sie einen kleinen Aufkleber von der Webcam ihres Laptops entfernt. Snowden hatte ihn dort angebracht. Es kommt zum Streit. Denn Snowden fühlt sich beobachtet. Er weiß: Die NSA kann die Webcams ferngesteuert einschalten, das grüne Licht der Webcam dabei ausschalten. Was der Film mit den Augen Snowdens an globaler Überwachungsmaschinerie beschreibt, weckt schnell Erinnerungen an eine Verfilmung von Orwells 1984 und übertrumpft sie sogleich. Wovor hatte man damals bloß Angst? Die NSA ist heute schon viel besser als das Wahrheitsministerium je sein könnte. Jede nicht abgeklebte Computerkamera ist ihr Auge!

 

PM: W. Kraus, kinowerkstatt.de

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