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Programm Kinowerkstatt St. Ingbert vom 27. – 30. Juni 2014

„Die unerschütterliche Liebe der Suzanne“ (Freitag, 27. Juni, 19 Uhr; Samstag, 28. Juni, um 20 Uhr; Sonntag, 29. Juni und Montag, 30. Juni, jeweils 20 Uhr); „Die zwei Gesichter des Januars“ (Freitag, 27. Juni, 21:45 Uhr; Samstag, 28. Juni, 23 Uhr; Sonntag, 29. Juni, 18 Uhr; Montag, 30. Juni, 18 Uhr).

 

Die unerschütterliche Liebe der Suzanne

Start in St. Ingbert

Die Kinowerkstatt St. Ingbert zeigt am Wochenende, am Freitag, den 27. Juni, um 19 Uhr, am Samstag, den 28. Juni, um 20 Uhr, sowie am Sonntag und Montag, jeweils um 20 Uhr „Die unerschütterliche Liebe der Suzanne“ (Frankreich 2013 | ab 12, Regie: Katell Quillévéré, Darsteller:Sara Forestier, Adèle Haenel, François Damiens, Paul Hamy, 94 Minuten)  Die berührende Liebesgeschichte einer leidenschaftlichen jungen Frau wird in wunderschönen Bildern erzählt.

„Die unerschütterliche Liebe der Suzanne“ war der Eröffnungsfilm der „Semaine de la critique“ in Cannes 2013! Über 25 Jahre spannt sich der Erzählbogen zwischen realistischer Chronik und romantischer Fiktion über zwei Geschwister. Die beiden Schwestern Suzanne und Maria halten zusammen wie Pech und Schwefel. Trotz des frühen Todes ihrer Mutter haben die beiden jungen Frauen eine glückliche Kindheit verbracht. Nicolas, ihr manchmal etwas tapsiger, aber sehr liebevoller Vater, schmeißt den Haushalt, so gut er kann. Als Suzanne mit 17 Jahren schwanger wird, ist die Familie wieder ein Quartett. Mit dem kleinen Charlie lebt die Familie weiterhin einträchtig zusammen – bis Suzanne den Kleinkriminellen Julien kennenlernt. Kopfüber und völlig ungebremst stürzt sie sich in ihre amour fou mit dem halbseidenen Schwerenöter. Kompromisslos will sie ihre große Liebe leben, auch wenn sie dafür alles aufgeben muss – sogar ihren kleinen Sohn. Über 25 Jahre hinweg folgt die spröde, aber sehr ehrliche Familienchronik  den Lebenswegen ihrer Figuren.

Regisseurin Katell Quillévéré benennt als Ausgangspunkt für ihren Film die Biografien von Frauen französischer Staatsfeinde wie Mesrine, Besse oder Vaujor, die ihr Schicksal komplett mit dem der Männer verknüpften. Daraus entstand die Idee, das Leben einer unbekannten Frau zu erfinden, die bis zur Selbstaufgabe liebt. Quillévéré erzählt die abenteuerlichen und traurigen Entwicklungen mit bemerkenswerter Leichtigkeit. Vor der Kamera erleben wir grandiose Schauspieler, nicht zuletzt Sara Forestier (DER NAME DER LEUTE), die mit beeindruckender Wahrhaftigkeit agieren und mit ihren Figuren mitfühlen lassen.

„Das sensible Porträt einer Frau, die ihrem Herzen folgt, die sich lieber wie ein Schmetterling am Licht Flügel verbrennt, statt in der dunklen Routine eines Bürolebens zu verlöschen!“ KINO.DE

„Ein so ungewöhnlicher wie schöner Film.“ (Brigitte)

 

Die zwei Gesichter des Januars

„Die zwei Gesichter des Januars“ (Großbritannien 2013) von Hossein Amini mit Viggo Mortensen, Kirsten Dunst, Oscar Isaac

läuft diese Woche, am Freitag, den 27. Juni, um 21:45 Uhr,  am Samstag, den 28. Juni, um 23 Uhr, sowie am Sonntag, den 29. Juni und Montag, den 30. Juni, jeweils um 18 Uhr in der Kinowerkstatt St. Ingbert, Pfarrgasse 49.

Der Drehbuchautor Hossein Amini legt mit der Patricia Highsmith-Adaption sein Regiedebüt vor. Weltpremiere feierte der klassische Psycho-Thriller mit Kirsten Dunst bei der Berlinale 2014.

Chester MacFarland (Viggo Mortensen) und seine junge Frau Colette (Kirsten Dunst) geben bei ihrem vermeintlichen Urlaub in Griechenland ein glamouröses Paar ab. Dieser Meinung scheint auch der junge Touristenführer Rydal (Oscar Isaac) zu sein, der besonders Chester bei einem Besuch der Akropolis nicht aus den Augen lässt. Colette spricht ihn an und ist überrascht, in ihm einen amerikanischen Elitestudenten zu finden, der ein Leben jenseits vom Einfluss des ehemals übermächtigen Vaters führen will. Nach einem gemeinsamen Abendessen will das Trio wieder auseinandergehen, doch eine Reihe von Schicksalsschlägen verbindet die drei in emotionale und äußere Abhängigkeiten, die einen Abschied unmöglich machen….

 

PM: Wolfgang Kraus, Kinowerkstatt

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