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Programm Kinowerkstatt St. Ingbert vom 27. Februar – 1. März 2015

„Brasserie Romantiek – Das Valentins-Menü“ (Freitag, 27.02., 19 und 21:00 Uhr; Samstag, 28.02., 20 Uhr; Montag, 2. März, 20 Uhr); „Citizenfour“ (Samstag, 28.02., 18 Uhr; Sonntag, 1. März, 20 Uhr); „Hier kommt Lola“ (Sonntag, 1. März, 16 Uhr); „Portugal, mon amour“ (OmU: Sonntag, 1. März, 18 Uhr; dt. Fass.: Montag, 2. März, 18 Uhr).

 

 

Brasserie Romantiek

Was ganz leichtes gibt es an diesem Wochenende in der Kinowerkstatt zu sehen: „Brasserie Romantiek – Das Valentins-Menü“ (Belgien 2012) Regie: Joël Vanhoebrouck, Drehbuch: Jean-Claude Van Rijckeghem, Pat van Beirs, Hauptdarsteller: Filip Peeters, Barbara Sarafian, Koen De Bouw, Axel Daeseleire, Mathijs Scheepers, Sara de Roo, Ruth Becquart. (Länge: 97 Min.), und zwar am Freitag, den 27. Februar, um 19 und 21:00 Uhr, am Samstag, den 28. Februar, um 20 Uhr, sowie am Montag, den 2. März, um 20 Uhr.

„Brasserie Romantiek“, der Film über ein Valentins-Menü in einer kleinen Brasserie, hinter der sich eigentlich ein Sterne-Lokal versteckt, kommt aus Belgien. Genauer gesagt aus Flandern, eine Region, die in den letzten Jahren oft für Überraschunghits gesorgt hat wie „Bullhead“ und „The Broken Circle“ oder „Die Beschissenheit der Dinge“. Spielfilm-Debütant Joël Vanhoebrouck führt durch einen turbulenten Abend, der sich auf einen Schauplatz konzentriert, aber trotzdem für viel Abwechslung sorgt. „Brasserie Romantiek“ ist eine wundervolle Liebeskomödie, nicht mehr, aber auch nicht weniger: Am Valentinsabend sind alle Tische reserviert, das Team in der Küche ist gut vorbereitet und gut gelaunt. Als erster Gast kommt ausgerechnet der frühere Liebhaber von Restaurant-Chefin Pascaline und fragt, ob sie in wenigen Stunden mit ihm nach Buenos Aires fliegen will, ihrem einstigen Sehnsuchtsort. Das sorgt für Chaos und einen Abend voller Überraschungen. Auch bei den Gästen schlagen die Gefühle Kapriolen, alte Paare trennen und neue finden sich…

 

Citizenfour

Oscar für Laura Poitras Film

Gerade mit dem Oscar als bester Dokumentarfilm ausgezeichnet, läuft „Citizenfour“ jetzt in der dritten Woche in der Kinowerkstatt, am Samstag, den 28. Februar, um 18 Uhr und am Sonntag, den 1. März, um 20 Uhr!

Es ist der Film über Edward Snowdon (USA 2014 – 114 Min.) Regie: Laura Poitras – Produktion: Mathilde Bonnefoy, David Menschel, Laura Poitras, Jeff Skoll, Steven Soderbergh, Diane Weyermann, Dirk Wilutzky, Sara Bernstein, Brenda Coughlin, Kirsten Johnson, Sheila Nevins, Tom Quinn, Katy Scoggin – Kamera: Kirsten Johnson, Trevor Paglen, Laura Poitras, Katy Scoggin – Schnitt: Mathilde Bonnefoy – Darsteller: Edward Snowden, Jacob Appelbaum, Julian Assange, William Binney, Glenn Greenwald, Ewen MacAskill, Lindsay Mills, Jeremy Scahill, Barack Obama.

Der Journalist Glenn Greenwald, Interviewpartner von Edward Snowden im Film, erhält in wenigen Tagen, am 15. März, in Homburg den mit 10 000 Euro dotierten Siebenpfeiffer-Preis 2015. Der Journalist habe sich in vorbildlicher Weise um Pressefreiheit und demokratische Transparenz verdient gemacht – begründete die Siebenpfeiffer-Stiftung ihre Entscheidung. Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel soll bei der Preisverleihung die Laudatio halten.

Laura Poitras präsentiert in „Citizenfour“ erstaunliches Bildmaterial aus dem Sommer 2013: Aufzeichnungen jener Gespräche, die Edward Snowden mit Glenn Greenwald in seinem Hongkonger Exil führte.

Enthüllungen über die Datensammelwut der NSA (und, wie sich schnell herausstellte, zahlreicher europäischer Geheimdienste) waren letztes Jahr und jetzt wieder (sim Karten -Code von NSA geknackt!) in allen Schlagzeilen. Zwar ging (und geht) es darum, dass wir alle nicht wissen, wer wo welche Daten sammelt (und nun immer stets das Schlimmste annehmen) – aber gleichzeitig ging es eben auch darum, dass da ein einzelner Mensch, der Whistleblower Edward Snowden, in einem Hotelzimmer in Hongkong saß … und dann saß er in einem Flugzeug nach Moskau, und dann saß er im Transitbereich des Moskauer Flughafens fest, und dann wähnte man ihn schon in einem weiteren Flugzeug in Richtung Südamerika, und dann blieb er doch in Russland. Vielleicht ist das sogar eine der erstaunlicheren Aspekte der NSA-Affäre!

Mutig und richtig auch von Hollywood, diesen Film mit dem Oscar auszuzeichnen.

 

Hier kommt Lola

Familienkino

Im Familienkino am Sonntag, den 1. März um 16 Uhr ist der Film „Hier kommt Lola!“ (Deutschland, 2010) für alle ab 8 Jahren zu sehen.

Regie: Franziska Buch, Uschi Reich, Drehbuch: Vanessa Walder, nach den Kinderbüchern von Isabel Abedi,

Musik: Youki Yamamoto, Darsteller: Meira Durand, Nora Tschirner, Julia Jentsch, Axel Prahl, Margarita Broich u.a. (BJF-Empfehlung: ab 8 Jahren, FSK: o.A. 89 Minuten)

Lola ist ein Mädchen mit einer unbändigen Fantasie. In ihrer Traumwelt verwandelt sie sich in die berühmte Sängerin Jacky Jones, der Millionen von Fans zujubeln. Lolas wirkliches Leben verläuft nicht so perfekt wie das von Jackie. Am meisten vermisst sie in ihrer neuen Schule eine beste Freundin. Aber die einzigen Mädchen, die sich für sie interessieren könnten, sind die seltsame Flo, die immer so furchtbar nach Fisch stinkt, und die schöne Annalisa, die ausgerechnet in dem Moment zu Besuch kommt, als Lolas Vater splitterfasernackt durch die Wohnung stürmt, nachdem seine Tochter ihn versehentlich im Badezimmer eingesperrt hat. Kurz gesagt: Es sieht nicht gut aus mit Lolas Suche nach einer Freundin. In ihrer Not schickt sie einen Luftballon mit ihrem Wunsch in den Himmel – und bekommt prompt eine Antwort in Form einer geheimnisvollen Flaschenpost.

Pressezitate:
„Eine rundum gelungene Umsetzung der beliebten Kinderbuchreihe von Isabel Abedi, die auf erfrischend herzliche Weise und untermalt von stimmungsvoller Musik zeigt, dass das Leben viel schöner sein kann als jeder Traum.“ (FBW-Jury)

 

Portugal – mon amour

Eine Reise nach Portugal – französisch und deutsch

Die Filme der diesjährigen französischen Filmtage werden auf vielfachen Wunsch wiederholt! Immer sonntags in französisch, montags deutsch. Am Sonntag, den 1. März, um 18 Uhr läuft „La cage dorée“, das französische Original von „Portugal – mon amour“ (Frankreich, Portugal 2013, 90 Minuten) Regie: Ruben Alves, Drehbuch: Ruben Alves, Hugo Gélin, Darsteller: Rita Blanco: Maria Ribeiro, Joaquim de Almeida: José Ribeiro, Roland Giraud: Francis Cailaux, Chantal Lauby: Solange Cailaux, Barbara Cabrita: Paula Ribeiro. Am Montag, den 2. März, um 18 Uhr dann die deutsche Fassung.

Maria Ribeiro arbeitet als Concierge im vornehmen 16. Pariser Arrondissement und ist die Seele des großbürgerlichen Wohnhauses, ihr Ehemann José ist als Vorarbeiter einer Baufirma bei Kollegen geschätzt. Beide haben sich im Goldenen Käfig eingerichtet. Nur manchmal packt die beiden Sehnsucht nach der alten Heimat, träumen sie insgeheim von der Rückkehr nach Portugal. Die scheint plötzlich zum Greifen nah, als ihnen ein Anwaltsschreiben ins Haus flattert: Josés Bruder ist gestorben und hat ihnen ein Weingut in Portugal vererbt. Allerdings müssen sie das Erbe in Portugal antreten. Die beiden fast erwachsenen Kinder wollen in Paris bleiben und die Eltern (herzerwärmend: Rita Blanco und Joaquim De Almeida) trauen sich nicht, Freunden, Verwandten und Arbeitgebern von ihrem Glück zu erzählen….

 

PM: Wolfgang Kraus

 

 

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