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„Rathausfeuerwehr“ ist einsatzbereit

Verwaltungsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter unterstützen die Freiwillige Feuerwehr Homburg. Der offizielle Startschuss für die so genannte „Rathausfeuerwehr“ ist gefallen. Darin formieren sich Beschäftigte

der Kreis- und der Stadtverwaltung, die eine Ausbildung als Feuerwehrmann bzw. -frau haben und Funktionsträger(in) in kreisangehörigen Freiwilligen Feuerwehren sind. Sieben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kreises sowie zwei Mitarbeiter der Stadt haben sich aktuell bereiterklärt, zur Erhöhung der Tagesalarmbereitschaft während der allgemeinen Dienstzeiten der beiden Verwaltungen von 8 bis 15.30 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Homburg bei Einsätzen auf dem Campus der Universitätsklinik Homburg zu unterstützen.

Hintergrund dieser interkommunalen Zusammenarbeit ist der Umstand, dass die Eintreffzeit von acht Minuten, gerechnet vom Zeitpunkt des Alarms bis zum Eintreffen am Einsatzort, sowie der Erreichungsgrad (Anzahl bestimmter Funktionsträger vor Ort an der Einsatzstelle) insbesondere für den Bereich des Universitätsklinikums oftmals nicht eingehalten werden kann. Unter Federführung von Brandinspekteur Uwe Wagner werden die Feuerwehrmitglieder, die einen Warnmelder am Arbeitsplatz mit sich tragen, für eine Verbesserung der Eintreffzeiten und der Erreichungsgrade sorgen.

Als Transportfahrzeug der genannten Unterstützungseinheit dient der MTW (Mannschaftstransportwagen) Florian Homburg 1/18-1. Gegenüber dem Landratsamt neben der Pumpstation steht den Einsatzkräften ein Umkleidecontainer sowie die persönliche Schutzausrüstung zur Verfügung.

Landrat Dr. Theophil Gallo misst dieser interkommunalen Zusammenarbeit eine große Bedeutung bei, da dadurch verpflichtende Vorgaben bei Feuerwehreinsätzen besser erfüllt werden können: „Einen solchen Zusammenschluss gab es in dieser Form noch nicht, und ich danke allen Einsatzkräften, die diese notwendige Aufgabe bereitwillig übernommen haben.“

Auch Bürgermeister Michael Forster begrüßt diese Zusammenarbeit „als Zeichen der Solidarität der Feuerwehrkameraden und -kameradinnen untereinander und aber auch der beiden beteiligten Kommunen als Aufgabenträger im Brandschutz. Diese Zusammenarbeit wird sicherlich zu einer deutlichen Verbesserung der derzeitigen Situation beitragen.“

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