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Reges Interesse an Infoveranstaltung „Kinderbetreuungsplätze“

Im gut gefüllten Pfarrheim St. Hildegard konnte der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Pascal Rambaud am gestrigen Abend kompetente Ansprechpartner zum Thema „Kindertagesstätten und Kindergärten in St. Ingbert – Reichen die Plätze aus?“ begrüßen. Aus aktuellem Anlass informierte der Vorsitzende des Verwaltungsrates der Pfarrei St. Hildegard, Erich Körner, zunächst über die bestehende Infrastruktur der Pfarrei im Bereich der Kinderbetreuung sowie über geplante Maßnahmen bezüglich der Erweiterung der Betreuungsmöglichkeiten. Er erörterte die damit zusammenhängende Frage nach Finanzierung der sogenannten ungedeckten Nebenkosten in Höhe von etwa 54.000 Euro und verwies auf Initiativen innerhalb der Pfarrei, womit die ausstehende Summe um fast 10.000 Euro gesenkt werden konnte.

Anschließend berichtete die bildungspolitische Sprecherin der CDU-Stadtratsfraktion, Christa Strobel, über die aktuelle Zahl und geplante Maßnahmen zur Schaffung neuer Betreuungsplätze in St. Ingbert, vor allem im Hinblick auf den am 01. August in Kraft tretenden Rechtsanspruch auf Betreuung für Kinder über einem Jahr. Dabei machte Frau Strobel klar, dass die als Richtwert im Gesetz vorgesehene Betreuungsquote von 35% in St. Ingbert nicht erreicht werden wird. Gemeinsam mit dem Beigeordneten der Stadt St. Ingbert, Markus Derschang, informierte sie weiterhin über die Probleme bezüglich der Kostenübernahme der ungedeckten Nebenkosten von kommunaler Seite. Der Fraktionsvorsitzende der CDU-Fraktion im Stadtrat, Markus Hauck, verwies auf die geringen Investitionsmöglichkeiten angesichts der angespannten Finanzlage der Kommunen, betonte aber den politischen Willen, eine zukunftsfähige und für alle Beteiligten tragbare Lösung für das Problem der Finanzierung der Nebenkosten zu finden.

Im Anschluss an diese Ausführungen entwickelte sich eine lebhafte Debatte mit den anwesenden Zuhörern, in deren Verlauf interessante Anregungen im Hinblick auf eine Lösung der entsprechenden Problematik angeführt wurden. Angeregt wurden zum Beispiel eine frühzeitige Überwachung und Kostenkontrolle des Bauvorhabens sowie die Einführung einer zentralen Meldestelle für freie Betreuungsplätze, die Mehrfachanmeldungen verhindern und eine bessere Bedarfsermittlung ermöglichen soll.

Pascal Rambaud betonte abschließend, dass es in erster Linie eine kommunale Aufgabe sei, ausreichend Betreuungsplätze in Krippen und Kindertageseinrichtungen bereitzustellen. Dieser Aufgabe müssten sich die Kommunen stellen. St. Ingbert müsse hier seinen Beitrag leisten, damit künftig die privaten Träger, die seit Jahrzehnten verlässliche Partner der Kommunen sind, ausreichende Planungssicherheit bei ihren Projekten haben. Dazu gehöre auch die Zusage, dass die ungedeckten Nebenkosten im vollen Umfang von der Stadt übernommen werden

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