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Regionalfonds „Kultur+“ fördert 13 Kulturprojekte

Mit rund 65.000 Euro fördert der Regionalfonds des TRAFO-Projekts „Kultur+ im Saarpfalz-Kreis“ 13 Kulturprojekte im Saarpfalz-Kreis.

Mit dem Regionalfonds „Kultur+ im Saarpfalz-Kreis“ sollen die bestehenden Kultureinrichtungen im Saarpfalz-Kreis dabei unterstützt werden, ihre Angebote und Arbeitsweisen unter Beteiligung weiterer Akteure weiterzuentwickeln und nachhaltig zu verändern. Hierfür stellt das Programm „TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel“, eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes, von 2016 bis 2020 jährlich Fördermittel zur Verfügung.

Aus den eingereichten Projektanträgen wählte ein Beirat 13 Projekte aus den Bereichen Kulturgeschichte, Bildende Kunst, Theater und Musik aus, die in spannender Weise die Ziele des Projektes „Kultur+ im Saarpfalz-Kreis“ erfüllen: Stärkung und Weiterentwicklung von Kultureinrichtungen unter Beteiligung von Schülern/innen, Jugendlichen, Bürger/innen und Vereinen. Die Projekte zeigen modellhaft auf, wie eine lebendige Kulturlandschaft im Saarpfalz-Kreis in Zukunft aussehen könnte. Durch ihre innovativen Inhalte und durch vielfältige Kooperationen entstehen neuartige Angebote für die Bürger/innen des Saarpfalz-Kreises, Kultureinrichtungen werden gestärkt, kulturelle Akteure gefördert und ermutigt, sich für ein bürgernahes Kulturangebot einzusetzen. Die Projekte zeigen zudem Wege auf, wie Hürden, die möglicherweise eine Teilnahme am kulturellen Leben erschweren, abgebaut werden und wie sich Kultureinrichtungen für Menschen öffnen können, die bisher nicht erreicht werden.

Im Rahmen des Saarpfalz-Gipfels am 15.09.2016 fand die Prämierung der 13 ausgezeichneten Projekte durch Ulrich Commerçon, Minister für Bildung und Kultur im Saarland, Landrat Dr. Theophil Gallo und Alexander Funk, Mitglied des Bundestages und 1. Vorsitzender des Vereins Saarpfalzkultur e.V. statt.

Dem Beirat des Regionalfonds gehören an: Gunther Altenkirch, Leiter des Museums für dörfliche Alltagskultur, Lutz Brede, ehemaliger Schulleiter des Von der Leyen-Gymnasiums Blieskastel, Dr. Jürgen Ecker, Kunsthistoriker und Kunstwissenschaftler, Prof. Hans-Peter Hofmann, Konzertmeister und Professor an der Hochschule für Musik Saar, Michaela Kilper-Beer, Geschäftsführerin Kulturzentrum am EuropaBahnhof, Dennis Lück, Chief Creative Officer und Mitglied der Geschäftsleitung für die kreative Führung von Jung von Matt/Limmat, sowie Barbara Wackernagel-Jacobs, Filmproduzentin carpe diem / Film- und TV Produktion GmbH.

Eine Übersicht über die geförderten Projekte finden Sie im Anhang.

 

Zum Hintergrund

Kultur+ im Saarpfalz-Kreis

Das Projekt „Kultur+ im Saarpfalz-Kreis“ wird gefördert in „TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel“, eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes, und den Saarpfalz-Kreis. Im Rahmen des Projekts soll eine partizipative Kulturentwicklungsplanung dem Praxistest unterzogen werden: An regelmäßigen Runden Tischen kommen Kultureinrichtungen der sieben Kommunen des Saarpfalz-Kreises mit Kulturschaffenden, Vereinen, Schulen, Unternehmen und anderen Interessierten zusammen. Gemeinsam entwickeln sie Ideen und Projekte für die bestehenden Einrichtungen der Region, die sich am Bedarf der Bürger/innen orientieren und neue Kooperationen etablieren. Für die Umsetzung dieser Projekte werden Mittel im Rahmen eines Regionalfonds zur Verfügung gestellt. Im Rahmen des TRAFO-Projektes „Kultur+ im Saarpfalz-Kreis“ erhalten zudem Künstler die Möglichkeit, in mehrwöchigen Künstlerresidenzen zu den Themen der Region zu arbeiten und den Transformationsprozess zu reflektieren.

TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel

TRAFO steht für Transformation: Das Programm „TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel“ unterstützt Kultureinrichtungen dabei, sich weiterzuentwickeln und zukunftsfähig zu sein. In enger Kooperation mit den Akteuren vor Ort werden Antworten gesucht, wie ein attraktives Kulturangebot im ländlichen Raum aussehen und organisiert werden kann. In den Jahren 2016 bis 2020 werden deutschlandweit sechs Projekte in den Modellregionen Südniedersachsen, Oderbruch, Saarpfalz und Schwäbische Alb gefördert. Die dort bestehenden Theater und Museen, Bibliotheken, Musikschulen und Volkshochschulen zeigen, welche Potenziale in der Veränderung liegen. Mit kooperativen Ansätzen entwickeln sie Beispiele, wie Kultureinrichtungen in kleineren Städten zu zeitgemäßen, spannenden Lern- und Kulturorten werden.

Titelbild:
Landrat Dr. Theophil Gallo (2.v.l.), Minister Ulrich Commerçon (3.v.l.) und MdB Alexander Funk (5.v.l.) bei der Prämierung der Kulturprojekte in der Aula des Christian-von-Mannlich-Gymnasiums

 

PM: Pressestelle SPK

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