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Resümee für 2018: Das beste Jahr seit der Amtszeit Brandenburgs

Die Daten des Statistischen Landesamtes sprechen auch im zu Ende gehenden Jahr 2018 wiederholt das aus, worauf die Verantwortlichen der Stadt stolz sein können:

…seit Jahren unangefochten die Nr. 1 in Sachen Wirtschafts- und Finanzkraft im Saarland ist St. Ingbert. „Wenn man bedenkt, dass wir als Mittelstadt direkt nach Saarbrücken die zweithöchste Kreisumlage im Land leisten, ist diese Bilanz umso erfreulicher“, so OB Hans Wagner anlässlich des traditionellen Jahresabschlusses der Stadt- und Ortsräte. „Lediglich 4 von 52 Gemeinden sind im Saarland noch schuldenfrei und müssen keine Kassenkredite aufnehmen. Setzt man zudem die Einwohnerzahlen ins Verhältnis zu den getätigten Investitionen und Baumaßnahmen, dann steht St. Ingbert ganz vorne im Saarland. Aber nicht nur das: seit dem Ende der Amtszeit von Dr. Brandenburg im Jahr 2004, der für seine sparsame Haushaltsführung bekannt war, wurde in St. Ingbert keine derart gute Bilanz mehr geschrieben wie 2018“, betonte Wagner. Und 2019 verspricht noch besser zu werden. Mit rund 30 Mio. EURO (2014: 21 Mio. EURO) leisten wir im Saarpfalz-Kreis die höchste Kreisumlage und verzeichnen trotzdem die höchste Wirtschaftskraft.

Neben St. Ingbert kommen nur Saarwellingen, Losheim und Saarlouis ohne Kassenkredite aus.

Doch es gab noch weitere Erfolge zu verbuchen. Die Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V. würdigte die Biosphärenstadt St. Ingbert zum zweiten Mal in Folge für ihr ökonomisches Engagement mit einer Auszeichnung. „Hohe Wirtschaftskraft mit nachhaltigem Umweltbewusstsein zu verbinden – in St. Ingbert gelingt das. Mehr als 12.000 Städte mittlerer Größe gibt es in Deutschland und St. Ingbert gehört zu den besten drei. „Auch das Teil der Leistungsbilanz unserer Stadt am Ende dieses Jahres, auch hier sind wir Spitze!“

Neben allem Positiven gibt es jedoch einen Schönheitsfehler. Der Prüfbericht des Landesrechnungshofes über die Angelegenheit Baumwollspinnerei legt offen, wozu die Unterzeichnung des Kaufvertrages im Jahr 2011 mittlerweile geführt hat: „In der Hoffnung, dass sich das Projekt mit Investor Werner Deller doch noch zu einem guten Abschluss bringen lässt, hatten Rat und Verwaltung über Jahre den Geldhahn nicht zugedreht. Leider ließ uns der Vertrag, der das bereits im Jahr 2007 vom damaligen Stadtrat beschlossene Großprojekt besiegelte, kaum eine andere Wahl, keiner wollte das Gebäude als Bauruine stehen lassen. Sowohl St. Ingbert als auch der Fördergeber müssen nun aus dem Rechnungshofbericht die Lehren ziehen“, bedauert Wagner. „Die damaligen Kritiker wurden überstimmt, obwohl man bei genauerem Hinsehen bereits 2011 erkennen konnte, dass der Abschluss einseitig bevorteilend für Herrn Deller war und ist.“

 

Im Auftrag
Michael Quiring

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St. Ingberter Anzeiger ·
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