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Rohrbach: Gedenkfeier am Volkstrauertag mit besonderen Momenten

Am Volkstrauertag, den 17.11.2019, fand bei herbstlichem Wetter und etlichen Besuchern auf dem Rohrbacher Friedhof am Ehrenmal eine Gedenkfeier statt.

Ortsvorsteher Roland Weber begrüßte alle Anwesenden zum Volkstrauertag. Diesen Tag an dem den Kriegsopfern gedacht wird gibt es seit 1952 und er ist immer 2 Wochen vor dem 1. Advent. Weber nahm diesen Tag auch zum Anlass, den 20 tödlich verunglückten Fußballern aus unserer Gemeinde, die vor 71 Jahren bei Breitfurt mit einem LKW in die Blies fuhren, zu gedenken.

Einen besonderen Gruß und Dank richtete Roland Weber an die Mitwirkenden der Gedenkfeier; Musikverein und Männerchor 1860 Rohrbach, alle Fahnenabordnungen (Knappenverein, Pfadfinder St. Georg, Kolpingfamilie und Männerchor 1860) und Fackelträger der Freiwilligen Feuerwehr Rohrbach, der Reservistenkameradschaft Rohrbach, der VdK-Rohrbach, Schützenverein Rohrbach, den Kommunalpolitiker aus Orts- Stadt- und Kreisrat, Freiwillige Feuerwehr Rohrbach, dem ev. Pfarrer Falk Hilsenbeck aus Kirkel sowie der Leitung der Gemeinschaftsschule St. Ingbert-Rohrbacher (ehem. Johannesschule) Susanne Fritz, Friedrich Kollmar und Markus Schwartz mit den Schülerinnen und Schüler der Klasse 9.

Die Programmgestaltung der Gedenkfeier übernahmen Musikverein Rohrbach, Männerchor 1860 Rohrbach, Ortsvorsteher Roland Weber, ev. Pfarrer Falk Hilsenbeck, Gemeinschaftsschule St. Ingbert-Rohrbach. VdK Rohrbach und Reservistenkameradschaft Rohrbach.

Nach Musik und Liedvorträgen hatte die Gemeinschaftsschule St. Ingbert-Rohrbach ihren Auftritt. Die Schüler der jeweiligen 9. Klasse nehmen seit sieben Jahren an der Gedenkfeier teil. Diesmal trugen sie aus der Historie der Kriege vom Flugzeugabsturz 1939 in der Mattenfabrik Hauck in Rohrbach vor.

Für ergreifende Momente sorgten Markus Schwartz an der Gitarre und die Sängerin Joella Steinmann. Die ehemalige Schülerin der Gems.-Schule St. Ingbert-Rohrbach und der Didaktik-Leiter und Musiklehrer Schwartz intonierten eine ergreifende und ans Herz gehende Version des Klassikers „Es ist an der Zeit“. Das Antikriegslied stammt von Hannes Wader und gilt als Hymne der Friedensbewegung.

In der Rede sagte OV Roland Weber u. a. dass im ersten Weltkrieg etwa 17 Millionen Menschen gestorben seien, mehr als 80 davon in hier auf dem Rohrbacher Friedhof.
Pfarrer Falk Hilsenbeck gedachte in seiner Ansprache neben Kriegstoten auch Opfern von Gewaltbereitschaft aus dem gesamten politischen Spektrum und Opfern von Gewaltherrschaften. „Dies gibt es noch heute“ so der Geistliche.

Die Kranzniederlegungen am Ehrenmal nahmen für die Stadt St. Ingbert Ortsvorsteher Roland Weber mit einem Schüler und für die VdK Rohrbach ein Vertreter von der VdK bzw. Reservistenkameradschaft, vor. An der Gedenkstätte der Fußballer legten Patrick und Klaus Bettinger vom Sportverein Rohrbach einen Kranz nieder.

Am Ende der Gedenkfeier dankte Ortsvorsteher Roland Weber allen Mitwirkenden der Feier sowie der Stadtverwaltung und der Friedhofsgärtnerei St. Ingbert.

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