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Rote Karte für Rotstift-Pläne der Landesregierung

„Rote Karte“ für saarländische Landesregierung: Die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) kritisiert die aktuellen Kürzungspläne der saarländischen Landesregierung.

„Der Rotstift trifft alle Saarländer ohne Ausnahme – insbesondere aber die Arbeitnehmer“, sagt Markus Andler. Für den stellvertretenden Regionalleiter der IG BAU Saar sind die Pläne der schwarz-roten Landesregierung Schritte in die falsche Richtung und nicht geeignet, die Fehlentwicklungen der Vergangenheit auszugleichen.

Der Bund habe die Kommunen gezwungen, immer mehr Soziallasten zu schultern. Zudem habe es Rückgänge bei den Einnahmen der Kommunen gegeben. Rund zwei Milliarden Euro seien den Gemeindeetats in den vergangenen Jahren entgangen. Weitere 40 Millionen könnten den Kommunen jetzt jedoch zusätzlich jährlich verloren gehen, wenn die Kürzungspläne umgesetzt würden. „Das Sparen muss auf alle Schultern gleichmäßig verteilt werden. Es kann nicht einseitig die Arbeitnehmer treffen. Denen will die Landesregierung mit ihren jetzt vorgelegten Kürzungsplänen gezielt in die Tasche greifen“, so Andler.

Die IG BAU spricht von einem „ Foulspiel der Landesregierung“. Gemeinsam mit der Gewerkschaft ver.di will sich die IG BAU zur Initiative „Das Saarland steht auf“ zusammenschließen und sich an der geplanten Groß-Kundgebung gegen die Kürzungspläne beteiligen. „Wir werden unsere Mitglieder aufrufen, mit auf die Straße zu gehen. Vom Bauarbeiter, Dachdecker und Maler über die Gebäudereinigerin bis zum Gärtner und zur Floristin stehen alle gegen diese Rotstift-Politik auf“, so Andler.

Titelbild:
Markus Andler, Vize-Regionalleiter der Saar-IG BAU, zeigt der Landesregierung die „Rote Karte“.

 

PM: IGBau

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