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Rotes Kreuz erfährt viel Lob für seinem Impfservice

Das Deutsche Rote Kreuz ist mit dem Verlauf seines Angebotes „DRK-Impf-Service“, das bereits seit dem 26. Dezember 2020 angeboten wird, mehr als zufrieden.

DRK Kreisgeschäftsführer Roland Engel ist auch stolz darauf und froh für die betroffenen Menschen, dass dieses Unterstützungsangebot nunmehr auch von anderen aufgegriffen wurde. Anlass für die Schaffung dieses Angebotes war für den DRK Kreisverband St. Ingbert bereits bei Beginn der Anmeldungen zu der Impfung gegen Covid 19 dass sehr viele Menschen der Prioritätsgruppe I, die über 80-jährigen aus unterschiedlichen Gründen nicht in der Lage waren sich im Internet und der überlasteten Impf-Hotline anzumelden und nicht eigenständig zu den Impfzentren gelangen können. Sehr viele Personen sind mobilitätseingeschränkt oder haben kein Auto oder keinen Führerschein mehr. Einige müssen mit dem Krankenwagen transportiert werden, Rollstuhlfahrer benöiten einen Behindertentransportwagen und auch zwei Helfer, die die Stufen im und am Haus fachmännisch bewältigen Zahlreiche Senioren waren überfordert, wenn es am Anfang bedeutete stundenlang in der Warteschleife der Impfhotline zu warten oder sich per Internet anzumelden.

Wurde zunächst mit der Terminvereinbarung für die Menschen begonnen, folgte dann und danach bis heute mit Hilfe bei der Eintragung auf die Impflisten.

Mehr als 1.500 Personen hat das Deutsche Rote Kreuz in der Kreisgeschäftsstelle in St. Ingbert zur CORONA Schutzimpfung angemeldet. Auch bietet der DRK Kreisverband ein umfassendes Beratungsangebot an zu allen Fragen rund um die Terminierung von Impfterminen. Zusammenlegung von Partnerterminen, Änderung vom weit entfernten und kaum erreichbaren Impfzentrum in Lebach und die mittlerweile mögliche Impfung von Personen mit bestimmten Krankheitsbildern und von Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen und Schwangeren.

Der mit dem Impf- Service zusammenhängende Fahrdienst erfolgt auf freiwilligen Wunsch der Menschen, als Fahrt von der Wohnung zum Impfzentrum und zurück sowie die Begleitung im Impfzentrum. Gerade für dieses Angebot hat das DRK von den Betroffenen viele Dankesworte bekommen, konnten diesen doch hiermit aus einer wirklichen Notlage geholfen werden.

Dieser Service wird gerade bei der aktuellen Gruppe der über 80jährigen Impfberechtigten sehr oft gewünscht. Ganz überwiegend handelt es sich um Personen die stark mobilitätseingeschränkt sind, teilweise liegend oder im Rollstuhl sitzend transportiert werden müssen. Dafür stehen je nach individuellem Bedarf beim Roten Kreuz Kreisverband St. Ingbert Krankentransportwagen, Behindertentransportwagen oder seniorengerechte PKW zur Verfügung. Fast alle Personen die dieses Angebot annehmen haben einen Pflegegrad. Sie bedürfen nicht nur eines reinen Fahrdienstes, sondern der Abholung in der Wohnung, der Begleitung und Unterstützung wie z.B. Tragen des Rollstuhls über Treppenstufen richtiges Fahren des Rollstuhls, und eine Begleitung und Betreuung während des Termins.

Schließlich berät das Rote Kreuz auch über die möglichen Finanzierungswege der Leistungen des „DRK-Impf-Services“ über Krankenkassen und Pflegekassen.

„Das Angebot des DRK Impfservices in St. Ingbert richtet sich insbesondere an Personen aus dem Saarpfalz-Kreis und in Abstimmung mit den DRK Kreisverbänden Saarbrücken und Neunkirchen auch aus dem Regionalverband Saarbrücken und dem Landkreis Neunkirchen. In den anderen Landkreisen gibt es eigene Angebote der dortigen DRK Kreisverbände und wir verweisen dorthin“, so DRK Kreisgeschäftsführer Roland Engel.

„Auf Grund der geringen Menge an Impfstoffen und den wenigen Terminen war die Nachfrage anfangs relativ gering, ging schleppend nach oben und führt heute zu einer Auslastung insbesondere unserer Behindertentransportwagen. Diese Woche können wir einen weiteren neuen BTW einsetzen, der gerade vom Ausbauer gekommen ist“, berichtet DRK Fahrdienstleiter Christoph Spies

„Unser Dispositionsproblem hängt insbesondere mit dem Zufallsprinzip bei der Terminvergabe zusammen, da die Termine nicht mehr gewählt werden können. Eine kapazitätsorientierte sinnvolle Planung ist aktuell leider nicht möglich, sondern dem Zufall überlassen. Sinnvolle Sammeltransporte sind leider nicht planbar. In Einzelfällen müssen wir in Zukunft daher leider vielleicht auch Unterstützungswünsche ablehnen, helfen aber die Möglichkeit der Terminumbuchung zu nutzen“ so der DRK Kreisgeschäftsführer abschließend

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