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Saarbrücker Fitnessstudio verärgert seine Kunden

Aus aktuellem Anlass möchte die Verbraucherzentrale des Saarlandes erneut auf die Probleme betreffend die Mitgliedsverträge in Fitnessstudios hinweisen, insbesondere wenn es darum geht, dass ein Vertrag einseitig umgestellt werden soll.

Vor dem Unterschreiben eines Vertrages im Fitnessstudio sollten sich die Verbraucher generell den angebotenen Vertrag und auch die jeweiligen Geschäftsbedingungen aushändigen lassen und diese dringend aufmerksam durchlesen. Dies könne sie auch zu Hause tun, seriöse Fitnessstudiobetreiber werden nichts dagegen haben.

Ist nunmehr der Vertrag unterschrieben kann der Vertrag grundsätzlich nur durch Kündigung aufgelöst werden.

Die ordentliche Kündigung ist nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit unter Einhaltung der Kündigungsfrist zu kündigen.

Eine außerordentliche Kündigung ist bei Vorliegen eines wichtigen Grundes, unter Mitteilung desselbigen innerhalb einer angemessenen Frist, vorzeitig kündbar. Solche wichtigen Gründe können beispielsweise die dauerhafte Sportunfähigkeit des Mitglieds, der Umzug des Studios oder insbesondere auch der Inhaberwechsel und wesentliche Leistungsänderungen sein.

Wird seitens des Fitnessstudios der Vertrag einseitig abgeändert, muss das Mitglied grundsätzlich die Möglichkeit haben, diese Abänderung zumindest zur Kenntnis zu nehmen und gegebenenfalls darauf zu reagieren. Dies kann vor allem dann problematisch sein, wenn eine solche Erklärung per Post versandt wird, das Mitglied den Brief jedoch nicht erhält.

„Die Rechtsprechung des BGH spricht die Beweislast für den Zugang eines einfachen Briefes beim Empfänger dem Absender zu“, so Frau Riechelmann, Juristin der Verbraucherzentrale des Saarlandes.

Bei Fragen zu Fitnessstudioverträgen im Allgemeinen oder bei Problemen aufgrund einseitiger Vertragsumstellung durch ein Fitnessstudio bitten wir die Verbraucher sich an unsere Beratungsstellen zu wenden.

 

PM: Verbraucherzentrale,

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1865–2017