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Saarland Medien informiert über Möglichkeiten der Filmförderung

Mit dem Grenzüberschreitenden Produzententreffen und dem Empfang der Saarland Medien in der Wandelhalle der Basilika St. Johann beteiligte sich die Saarland Medien GmbH am Rahmenprogramm des Filmfestivals Max Ophüls Preis.

Gehört der Empfang, der insbesondere für junge Filmschaffende durchgeführt wird, bereits zu den fest etablierten Events im Festivalumfeld, stieß auch das Grenzüberschreitende Produzententreffen in seiner zweiten Auflage auf eine außerordentlich hohe Resonanz.

Zusammen mit den Podiumsteilnehmern Guy Daleiden (Direktor Film Fund Luxemburg), Michael Scholl (Prokurist der Saarland Medien GmbH), André Sommerlatte (Medienreferent der DG Belgien) und Tim Menapace (Geschäftsführer Filmkraut GmbH) sowie mit der Moderatorin Barbara Wackernagel-Jacobs (Carpe Diem Film- und TV Produktion) diskutierten über 100 Produzenten das Thema „Quo Vadis Filmfinanzierung – neue Wege in der Filmförderung der Großregion“. Neben den Fördersystemen der Großregion fokussierte sich die Diskussion auch auf das Thema Crowdinvestment als Mittel zur Filmfinanzierung. Dabei stellte das Podium heraus, dass es zwischen Crowdinvestment und Filmförderung keinen Konflikt geben müsse und beide Finanzierungsmöglichkeiten durchaus parallel genutzt könnten. Dass das Thema neben dem wirtschaftlichen Aspekt auch eine gesellschaftliche Dimension einnimmt, wurde an der diskutierten Frage deutlich, ob auch politisch sensible Filme über eine Crowd finanziert werden sollten und inwiefern dies als demokratischer Prozess gewertet werden könne. Die aufgeworfenen Fragen zum Thema Crowdfunding werden von der Saarland Medien GmbH in einer weiteren Veranstaltung am 26. März 2015 in der Landesmedienanstalt Saarland aufgegriffen und thematisiert werden.

Im Zuge ihres Engagements stiftet die Saarland Medien GmbH auch den Dokumentarfilmpreis beim Filmfestival Max Ophüls Preis. In diesem Jahr ging der mit 7.500,00 Euro dotierte Preis an den Dokumentarfilm Beyond Punishment von Regisseur Hubertus Siegert, der es mit einer Balance aus eindringlicher Empathie und emotionaler Distanz schafft, die Aufarbeitung von drei Mordfällen jeweils aus der Perspektive des Täters und der Opferfamilien zu schildern.

 

PM: Michael Scholl

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