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Saarpfalz-Kreis beim Bundeskongress Elternbegleitung vertreten

Projekte des Jugendamtes zugunsten von Familien finden Beachtung

Klaus Guido Ruffing, Geschäftsbereichsleiter Kinder, Jugend, Familie und Gesundheit im Saarpfalz-Kreis, hat gemeinsam mit Miriam Fischer (Koordinatorin im Bundesprogramm „Starke Netzwerke für Eltern“ im Kreis) und Jürgen Dott (Sozialpädagogisches Netzwerk der AWO) am 3. Bundeskongress „Elternbegleitung – Familien stärken. Eltern gut begleiten“ Ende November in Berlin teilgenommen. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Das Jugendamt des Saarpfalz-Kreises ist schon lange im Bereich der Elternbegleitung aktiv, mehr als 20 Elternbegleiterinnen und -begleiter konnten bislang im Saarpfalz-Kreis ausgebildet werden.

Ziel der Elternbegleitung ist die Stärkung der Familie als zentralem Ort der frühen Bildung und Förderung von Bildung. Mit dem 3. Bundeskongress Elternbegleitung wurde zusammen mit Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey eine Zwischenbilanz zum ESF-Bundesprogramm „Elternchance II“ (2015-2020) gezogen und den Fokus auf die aktuellen familiären Bedarfe, insbesondere von Familien mit kleinen Einkommen, gerichtet.

Die intensive Arbeit zugunsten der Familien im Saarpfalz-Kreis basiert sowohl auf einem ausgefeilten Präventionsangebot, das stetig ausgebaut wird, als auch auf Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die nach qualitativ anspruchsvollen Schulungen in diesem Sozialbereich als Fachkräfte zum Einsatz kommen. „Sehr positiv sehe ich die Entwicklung des Familienhilfezentrums in St. Ingbert, wo unsere Ziele nun umgesetzt werden konnten: Die AWO, der Caritasverband, die Lebenshilfe Saarpfalz, das Gesundheitsamt und das Jugendamt können nun in einem gemeinsamen Haus Hilfeleistungen und Präventionsmaßnahmen für Familien anbieten. Der Zusammenschluss mehrerer Träger, die in einer Einrichtung die Leistungen für Familien zusammenführen, ist in Deutschland in dieser Form einmalig“, freut sich Klaus Ruffing.

Die Projektausführungen des Jugendamtes finden auch durch die beratende Tätigkeit von Klaus Ruffing bundesweit Beachtung. Im Rahmen des Kongresses fand eine moderierte Gesprächsrunde mit der Bundesfamilienministerin statt, zu der er eingeladen wurde. Grundsätzlich ging es in diesem Gespräch um den sinnvollen Ausbau von niedrigschwelligen Familienleistungen. Die Bundesfamilienministerin zeigte sich dabei sehr angetan von den Projektumsetzungen im Saarpfalz-Kreis und bekundete ihr Interesse, der offiziellen Einweihung des neuen Familienhilfezentrums in St. Ingbert beizuwohnen.

Auch Landrat Dr. Theophil Gallo ist sehr froh darüber, dass mit den entsprechenden Fördergeldern des Bundes die Familien gestärkt werden können: „Durch die Einführung des Familiengutscheins im Saarpfalz-Kreis ist es gelungen, die Familien schon sehr früh über die Kinderförderung bereits im Kleinkindalter zu informieren und zu beraten. Das Forum für Erziehung, das die Bildungsangebote umsetzt, umfasst zwischenzeitlich mehr als 20 Organisationen und Einzelpersonen, die sich für das gesunde Aufwachsen und die frühe Förderung und Bildung von Kindern einsetzen. Gleichzeitig bietet dieses Netzwerk einen gelungenen Kinderschutz.“

Drei Bundesprogramme sind im Saarpfalz-Kreis beim Jugendamt angesiedelt: das Förderprogramm für die Kindertagespflege und Ausbildung von Kindertagespflegepersonen, das Projekt „Kitaeinstieg“ sowie das das Programm „Starke Netzwerke für Eltern.“ Dem Saarpfalz-Kreis ist es dadurch gelungen bis Ende 2020 mehr als 800 000 Euro in den Kreis zu holen.

 

Pressestelle SPK

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