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Sanierungsfahrplan – neue Heizung oder Wärmedämmung

Die Komplettsanierung eines älteren Hauses ist eine sehr teure Angelegenheit. Viele Eigenheimbesitzer verfügen nur über ein eingeschränktes Budget und können daher nicht alle Sanierungsmaßnahmen gleichzeitig in Auftrag geben.
Wenn beispielsweise ein  Bausparvertrag mit ein paar Tausend Euro fällig wird, sollte man eine energetische Gebäudesanierung planvoll angehen.

Welche Maßnahme zuerst angegangen werden soll, kann der Laie nur schlecht abschätzen. Natürlich kann man nach optischen bzw. ästhetischen Entscheidungskriterien vorgehen. Dies führt in vielen Fällen zu dem Entschluss, die Ersparnisse in neue Fenster zu stecken. Technikfreunde investieren vielleicht lieber in eine neue Heizungsanlage. In beiden Fällen birgt die Sanierungsabfolge Gefahren, wenn sie erst Jahre später bei Fälligkeit des nächsten Sparvertrags fortgesetzt werden soll. Die Fenster ermöglichen eine spätere Fassadendämmung eventuell gar nicht oder nur mit hohem Aufwand.

Anbieterunabhängige Informationen zu allen Energiethemen bieten die Energieberater der Verbraucherzentrale in 14 Niederlassungen im Saarland. Mehr Informationen gibt es auch auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de oder unter 0800 – 809 802 400 (kostenfrei). Für eine persönliche Beratung ist eine Anmeldung erforderlich.

In St. Ingbert finden die Energieberatungen jeden ersten und dritten Montag im Monat im Rathaus, Am Markt 12, Zimmer 203 statt. Anmeldung unter 06894 / 130 oder 0681 / 50089 – 15

Wenn Fenster und Fassade gleichzeitig saniert werden, ist die alte Heizungsanlage  überdimensioniert, bis sie Jahre später auch ausgetauscht wird. In der Zwischenzeit arbeitet die alte Heizungsanlage besonders ineffektiv.  Die Heizungsanlage ist eventuell auch dann überdimensioniert, wenn Sie zuerst ausgetauscht wird, weil sie zunächst den Wärmebedarf des unsanierten Gebäudes decken muss.

Bei der Überlegung, welche Maßnahmen bei vorhandenem Budget vorgezogen werden sollten, worauf im Einzelnen besonders zu achten ist, um Schäden und Mehrkosten zu vermeiden, sind die Energieberater der Verbraucherzentrale gerne behilflich. Die Architekten und Ingenieure können auch fachmännischen Rat geben, wenn es darum geht, Kostenvoranschläge zu vergleichen. Denn nicht allein die Kosten, sondern auch die vertraglich versprochene Qualität sollte beachtet werden. Außerdem geben sie Auskunft, ob bzw. welche staatlichen Zuschüsse es für eine Teilsanierung gibt. Eigenheimbesitzer, die noch keinerlei Vorstellung haben, wie sie die Gebäudesanierung planen sollen, können fürs erste auch einen Fachmann bzw. eine Fachfrau von der Verbraucherzentrale nach Hause bitten. Der Gebäude-Check wird ebenso wie die übrige Energieberatung der Verbraucherzentrale gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. Die Ratsuchenden brauchen für den Gebäude-Check lediglich einen Eigenanteil in Höhe von 20 Euro zu bezahlen.

 

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