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Sinnvolle Weiternutzung der Tischtennishalle?

Pressemitteilung der FDP im Stadtrat St. Ingbert zum Thema Tischtennishalle und dem bereits ausgelaufenen Brandschutz:

Pressemitteilung:

FDP: Klarheit über die Zukunft der Tischtennishalle Gustav-Clauss-Anlage

Nutzungsrechtlicher Bestandsschutz schon längst ausgelaufen!

St. Ingbert, 14.09.2016: Seit dem 1.1.2012 steht die ehemalige Tischtennishalle in der Gustav-Clauss-Anlage leer. Die FDP im St. Ingberter Stadtrat weist deshalb darauf hin, dass mit dem Ablauf des 31. Dezember 2014, also vor gut anderthalb Jahren, der nutzungsrechtliche Bestandschutz für sportliche Zwecke der Halle ausgelaufen ist.

Sollte also nochmals eine Nutzung als Sportstätte angedacht sein, müssten nach der 18. Sportanlagenlärmschutzverordnung die aktuell zulässigen Bestimmungen und Werte eingehalten werden.

„Dabei zählen nicht nur die Geräusche der Einrichtungen und Geräte, sondern insbesondere die Geräusche durch die Sporttreibenden selbst, der Zuschauer und die Geräusche, die von Parkplätzen und Zufahrten auf dem Außengelände ausgehen. Gerade weil die Zufahrt über die jetzt schon recht enge Gartenstraße erfolgt, wären für den Fall einer Wiederinbetriebnahme dort große Belästigungen der Bewohner zu erwarten“ so die Auffassung des FDP-Stadtratsmitgliedes Andreas Gaa.

Noch kritischer sieht die FDP eine eventuell angedachte Umnutzung der Halle. Hier müssten dann zunächst die Aufstellung eines Bebauungsplanes und eine Flächennutzungsplanänderung unter Beachtung aller bau- und planungsrechtlichen
Aspekte erfolgen, was erfahrungsgemäß einige Jahre dauern dürfte und die äußerst ungünstige Situation weiter verschärfen dürfte.

Ein weiterer Aspekt, der ganz eindeutig gegen eine Weiternutzung der Halle spricht, ist die ungenügende Anzahl der Kfz-Stellplätze. Derzeit sind gerade mal rd. 35 Stellplätze vorhanden. „Der Kampf um die wenigen Pkw-Stellplätze zwischen den Bewohnern in der Gartenstraße und den Besuchern von Veranstaltungen ist damit schon jetzt vorprogrammiert“, schlussfolgert Andreas Gaa.

Unter Würdigung dieser Aspekte und vor allem im Anbetracht des völlig veralteten baulichen Zustands der 60 Jahre alten Halle sieht die FDP keine Chance einer sinnvollen Weiternutzung zu akzeptablen Kosten.

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