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Solidarität mit Flutopfern auf matschiger Bahn

„Laufend gegen Flutschäden“, so lautete das Motto des 17. Solilaufs im St. Ingberter Mühlwaldstadion. Nach zwei virtuellen Läufen konnte das beliebte Benefiz-Event nun endlich wieder vor Ort stattfinden.

Regen und Schlamm auf der Bahn taten der großartigen Stimmung keinen Abbruch. 695 Teilnehmer liefen als Einzelläufer, in Teams oder in 24h- Staffeln insgesamt 10.402 Kilometer. Der Veranstalter, die Pfarrei Heiliger Ingobertus, zeigte sich sehr zufrieden mit dem Event, hatte man ein Tag zuvor sogar noch Zweifel, ob die Veranstaltung wegen des starken Regens am Freitag überhaupt noch stattfinden konnte. Zwar wusste man, dass vielen Läufern der Regen den Spaß nicht verderben würde, doch machte der Zustand der Bahn große Sorgen. „Die Bahn ist marode und die Drainage defekt,“ sagt Gabi Strobel vom Orgateam. „Wir hatten Sorge, dass der elektronische Rundenzähler unter Wasser stehen würde.“

Die Bahn war auch Thema beim Besuch des saarländischen Innenministers Reinhold Jost. Er versprach, mit dem Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer und dem Veranstalter gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Außerdem dankte Jost, der in Vertretung für die Ministerpräsidentin und Schirmherrin Anke Rehlinger gekommen war, Läufern und Helfern für die Solidarität mit den Flutopfern. „Das nächste Jahr werde ich hier im Rahmen meiner Aktion „Jost am Rost“ Würstchen grillen“, kündigte der Minister an.

Auch wenn der Matsch die Muskulatur sehr herausforderte, kamen beim Solilauf wieder bewundernswerte Höchstleistungen zustande. Dominic Henzler aus Reutlingen lief 150,7 km, Martin Dietz vom LTF Köllertal 139,1 und Patrick Kaufmann aus der Schweiz 118,2 km. Viertplatzierte und zugleich beste Frau war Sylke Weingärtner von „Die Elversberger“.

Zu den Höhepunkten im Stadion zählte wieder der Open-Air-Gottesdienst, der für vollbesetzte Bänke im und vor dem Zelt sorgte. Pfarrer Daniel Zamiliski freute sich, im Gottesdienst eine Delegation aus Vicht bei Aachen begrüßen zu dürfen. Jochen Emonds berichtete von der Flut und dem Wiederaufbau des Dorfladens, den der Solilauf in diesem Jahr finanziell unterstützen wird.

Für Begeisterung bei Läufern und Zuschauern sorgte das musikalische Rahmenprogramm mit Live-Bands. Von Jagdhornbläsern bis Rockmusik war für jeden etwas dabei.

„Wir sind überaus dankbar für die zahlreichen Läufer, Teams und Zuschauer, die uns seit so vielen Jahren die Treue halten“, freut sich Strobel. „Ein besonderer Dank geht an die ca. 100 fleißigen Helferinnen und Helfer und an die SV Elversberg, in deren Stadion wir zu Gast sein durften.“

Es darf noch gespendet werden. Der Erlös wird daher zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben. Alle Ergebnisse und das Spendenkonto unter www.solilauf.org

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