Nachrichten

Donnerstag, 24. August 2017 · wolkig  wolkig bei 22 ℃ · Sommerkonzerte im Alten Steinbruch16. SchulKinoWoche – Medienbildung außerhalb des KlassenzimmersDie Bremer Stadtmusikanten

Facebook Twitter Google+ Instagram RSS Feed

Solilauf 2013 im Mühlwaldstadion

Der saarländische Wirtschaftsminister Heiko Maas hat nicht nur die Schirmherrschaft für den Solilauf übernommen, sondern wird auch am Samstag, 7. September um 15 Uhr den Lauf eröffnen und definitiv auf der Bahn zu sehen sein. Der Lauf findet zu Gunsten der ersten Landwirtschaftsschule in Beer – Somaliland statt.

Rund zwölf Millionen Menschen waren im Sommer 2011 von der verheerenden Dürre in Ostafrika betroffen. Noch immer sind die Bilder präsent – von ausgezehrten Menschen, völlig überfüllten Flüchtlingscamps und überlasteten medizinischen Versorgungsstationen. Rund zwölf Millionen Menschen waren akut von der verheerenden Dürre betroffen, darunter mehr als zwei Millionen Kinder aus Somalia, Kenia, Äthiopien und Djibouti.

Mehr als ein Jahr später, hat sich die Lage zwar stabilisiert, dennoch sind die Menschen in der Region immer noch auf Hilfe angewiesen. Damit die Hilfe in Ostafrika mehr als der „Tropfen auf dem heißen Stein“ ist, darf nicht nur in Soforthilfe sondern muss in langfristige Unterstützung investiert werden, um die dort lebenden Menschen zu befähigen, sich selbst zu helfen.

Die Menschen im Süden Somalias waren von der schweren Dürreperiode besonders betroffen. Auf der Flucht vor Bürgerkrieg und Hunger suchten die Menschen Hoffnung auf eine bessere Zukunft in den friedlichen Regionen des Puntland und Somaliland. Medical Care Somalia e.V. versorgte bis August 2012 tausende Familien, insbesondere Mütter und Kinder mit Lebensmitteln.

Um die Menschen langfristig unabhängig von Nahrungsmittelversorgungen zu machen, entsteht ein groß angelegtes Landwirtschaftsprojekt in dem Ort Beer / Somaliland, das die Region durch den Anbau von Hirse und Sesam versorgen wird. Im Sommer 2012 konnte bereits die erste Ernte eingebracht werden. Mit Unterstützung des Berufsbildungszentrums St. Ingbert entsteht hier die erste Landwirtschaftsschule des Landes.

Warum unterstützen das BBZ St. Ingbert und der Solilauf das Projekt?

Mit diesem Projekt unterstützt der 24-Stunden-Solilauf einerseits das Hilfsprojekt des Berufsbildungszentrums St. Ingbert, das sich durch sein Aktionsbündnis „Schule für Afrika“ zum Ziel gesetzt hat, eine Schule in einem bedürftigen afrikanischen Land zu gründen oder eine bereits bestehende Schule bei ihrem Aufbau zu unterstützen. Durch die Schaffung von Ausbildungsmöglichkeiten im Bereich der Landwirtschaft oder in handwerklichen Berufen soll für junge Menschen eine Perspektive geschaffen werden, beim weiteren Aufbau des eigenen Landes selbst mitzuhelfen. Dadurch kann eine ganze Region und die betroffenen Menschen in die Lage versetzt werden, sich nachhaltig selbst zu helfen.

Mit dem Bau einer Berufsschule unterstützt der 24-Stunden-Solilauf andererseits auch die Absicht des Berufsbildungszentrums, neben dem Lehrauftrag auch den allgemeinen Erziehungsauftrag wahrzunehmen und die soziale Kompetenz der Schülerinnen und Schüler durch ein Engagement in einem sozialen Projekt zu fördern.

Kommentare

Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Kommentar schreiben

Zu diesem Artikel können keine Kommentare mehr abgegeben werden.

St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017