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Sozialministerium lobt Pflegemedaille 2012 aus

Landesregierung würdigt Verdienste pflegender Angehöriger – vorschlagsberechtigt ist jeder Bürger

„Bei der Bewältigung des Pflegealltags sind Angehörige eine wichtige und unerlässliche Stütze. Mit der „Pflegemedaille des Saarlandes“ will die Landesregierung auf den Einsatz pflegender Angehöriger aufmerksam machen und das ehrenamtliche Pflegeengagement würdigen“, so Sozialstaatssekretärin Gaby Schäfer. Aufgerufen sind Bürger, Politik, Kirche und Gesellschaft, verdiente Angehörige für die Auszeichnung vorzuschlagen.

„Es darf nicht vergessen werden, dass der Hauptanteil der Pflege auch im Saarland immer noch in der Familie geleistet wird, zumeist durch pflegende Angehörige“, sagte Schäfer. „Wer einen pflegebedürftigen Menschen zu Hause betreut, leistet eine wichtige Aufgabe, die aus unserer Gesellschaft nicht wegzudenken ist“. Mit der Auszeichnung soll auch das ehrenamtliche insbesondere soziale Engagement gestärkt werden. Denn eine Gesellschaft ist nur dann zukunftsfähig, wenn die Bürgerinnen und Bürger bereit sind, sich einzubringen und Verantwortung für andere zu übernehmen. Bislang wurden im Saarland über 400 Personen mit der Medaille gewürdigt.

Hintergrund

Die Pflegemedaille der Saarländischen Landesregierung wird vom Sozialminister des Saarlandes überreicht. Mit ihr soll auf den Einsatz pflegender Angehöriger aufmerksam gemacht und ihnen auch öffentlich gedankt werden.

Es können Personen ausgezeichnet werden, die ihren Wohnsitz im Saarland haben und einen pflegebedürftigen, kranken oder behinderten Menschen im häuslichen Bereich unentgeltlich über einen Zeitraum von mindestens fünf Jahren gepflegt und betreut haben. Leistungen der Pflegeversicherung oder ein geringfügiges Entgelt schließen die Ehrung ebenso wenig aus, wie kürzere Unterbrechungen der Pflege. Die Pflege soll im häuslichen Bereich ausgeübt werden und nicht länger als ein Jahr zurückliegen.

Vorschlagsberechtigt sind Kirchen und Religionsgemeinschaften, Verbände der freien Wohlfahrtspflege, Bürgermeister und Ortsvorsteher, die privaten Verbände der Alten- und Behindertenhilfe, der Landesseniorenbeirat, der Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen, Selbsthilfegruppen, die Gemeinden und Kreise und jede natürliche Person. Der Vorschlag sollte auf einer Din A 4 Seite kurz die vorgeschlagene Person und ihren Pflegeeinsatz beschreiben. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Ihre Vorschläge

Staatskanzlei des Saarlandes
z. Hd. Herrn Guido Fries
66119 Saarbrücken

Tel.: 0681 5012354
Fax: 0681 5011361

E-Mail: g.fries@staatskanzlei.saarland.de

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